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Über das Bild des Auferstandenen und seinen Verlust in der Geschichte der deutschen Kunst PDF

Die Oberammergauer Passionsspiele sind das weltweit bekannteste Über das Bild des Auferstandenen und seinen Verlust in der Geschichte der deutschen Kunst PDF. In einer mehrere Stunden dauernden Aufführung stellen die Dorfbewohner Oberammergaus die letzten fünf Tage im Leben Jesu nach. Erstmals wurde das Passionsspiel 1634 als Einlösung eines Versprechens nach der überstandenen Pest aufgeführt. Im Pestjahr 1633 fielen 80 Einwohner von Oberammergau der Seuche zum Opfer.


Författare: Franz-Josef Klasen.
Als besonderes Problem bei der theologischen Deutung des christlichen Osterglaubens ist die Frage nach dem Entstehen von Bildern der Auferstehung bzw. des Auferstandenen anzusehen. Im Verhältnis Osterereignis-Wortzeugnis-Auferstehungsbild wird ein differenziertes Wirklichkeitsverständnis in der Geschichte des christlichen Glaubens sichtbar. Die vorliegende Untersuchung widmet sich dem geschichtlichen Wandel der Auferstehungsdarstellungen und bringt sie in Zusammenhang mit geistesgeschichtlich-epochalen Entwicklungen. Die liturgische Funktion des mittelalterlichen Sakralbildes wird in Kontrast zur «säkularisierenden» Kunstfrömmigkeit der Romantik gesehen und der Prozeß dargestellt, wie das Auferstehungsbild aus der Geschlossenheit des christlichen Gedankengutes in einen offenen, transitorischen Symbolismus überführt wird.

Daraufhin gelobten die Oberammergauer feierlich, regelmäßig ein Passionsspiel aufzuführen, wenn sie von der Pest befreit würden. Von diesem Tag an ist kein Pesttoter mehr verzeichnet. 1634, 1644, 1654 und 1664 wurde das Passionsspiel auf der Grundlage von Texten aus der zweiten Hälfte des 15. 1770 verbot der Geistliche Rat von Kurfürst Maximilian III. Joseph die Passionsspiele mit der Begründung, dass Text und Aufführungspraxis nicht der Würde des Themas entsprachen.

Petition wegen der stereotypen und negativen Darstellung von Juden als antisemitisch verurteilt. Februar 1990 gab eine Gerichtsentscheidung den Oberammergauer Frauen die volle Gleichberechtigung bei der Mitwirkung an den Passionsspielen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof kam zur Auffassung, dass bei den Spielen 1990 verheirateten und vor dem 1. Spielleiter in der Geschichte der Passionsspiele. Die Passionsspiele von Oberammergau sind ein weltweites Großereignis mit Millionen-Einnahmen für den Ort. 000 Zuschauer in 110 Aufführungen die Passion, zehn Prozent mehr als 1990.

Die Oberammergauer Passionsspiele 2010 fanden an 109 Spieltagen vom 15. Im Juni 2015 wurde Abdullah Karaca vom Oberammergauer Gemeinderat als zweiter Spielleiter neben Stückl bestätigt. Das Passionsspiel war 2010 in elf Akte, Vorstellung genannt, unterteilt. Davon bilden die Vorstellungen 1 bis 5 den ersten Teil, der um 14. Nach einer dreistündigen Pause folgten von 20.

00 Uhr an die Vorstellungen 6 bis 11. Das Ende der Aufführung war gegen 23. Dabei wechseln gesprochene Einleitungen, dramatisches Spiel und als aus dem 18. Mit der Neuinszenierung 2010 wurde das Ganze des Evangeliums, insbesondere die Botschaft Jesu und sein Menschenbild, noch mehr verdeutlicht.