Kalender

Allrad- und Kettenfahrzeuge PDF

Dieser Artikel behandelt das 1871 als Aktiengesellschaft gegründete Maschinenbau-Unternehmen. Denkmalgeschütztes, früheres Hanomag-Werksgebäude am Deisterplatz in Hannover. Nach der Übernahme durch die IBH-Holding des Allrad- und Kettenfahrzeuge PDF Horst-Dieter Esch musste der hannoversche Baumaschinenhersteller 1984 Konkurs anmelden. Egestorff Maschinenfabrik und Eisengießerei etwa Mitte des 19.


Författare: Michael Schauer.
Von den Allradfahrzeugen mit ihren riesigen Rädern und von Kettenfahrzeugen, die sich durch stärkste Hindernisse fortbewegen, geht eine ungemeine Fasziniation aus. Michael Schauer war mit seiner Kamera und großem Engagement auf der Spur von Baufahrzeugen, die man nicht alle Tage beobachten kann.

Vorläufer des Unternehmens war das am 6. Juni 1835 von Georg Egestorff unter dem Namen Eisen-Giesserey und Maschinenfabrik Georg Egestorff gegründete Werk im damaligen Dorf Linden, welches 1885 Stadtrechte erhielt und 1920 nach Hannover eingemeindet wurde. März 1871 gründete ein Bankenkonsortium die Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft vorm. Im Jahr 1904 entwickelte der Direktor Erich Metzeltin aus dem Firmennamen das kostensparende Drahtwort Hanomag. Dieses wurde ab 1912 als Firma verwendet.

Anfang der 1930er Jahre hielt die Dresdner Bank die Aktienmehrheit der Hanomag. 1934 übernahm der Bochumer Verein die Aktienmehrheit der zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich angeschlagenen Gesellschaft. Die Hanomag wurde dadurch Teil des Stahlkonzerns Vereinigte Stahlwerke. Nach der Machtergreifung der NSDAP erhöhte sich während des Dritten Reichs im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht die Rüstungsgüterproduktion stetig. Nach Plänen des Architekten Emil Mewes, der auch am Bau des Volkswagenwerks bei Fallersleben beteiligt war, wurde ab 1938 der Gebäudekomplex am Hanomag-Haupttor an der Göttinger Straße gebaut. Nach der Entflechtung der Vereinigten Stahlwerke übernahm Rheinstahl 1952 die Hanomag und lastete bis Mitte der 1960er Jahre die Produktpalette des Werks mit etwa 10. Im Juli 1974 verkaufte Rheinstahl die Hanomag für 120 Millionen DM an Massey Ferguson.

Pläne, den Baumaschinenbau des Konzerns in Hannover zu bündeln, wurden nicht mehr umgesetzt. Februar 1980 übernahm der Unternehmer Horst-Dieter Esch die Hanomag für 30 Millionen DM und gliederte sie zusammen mit anderen Baumaschinenfirmen in seine IBH-Holding ein, um den größten Baumaschinenkonzern der Welt zu formen. Die Hanomag sollte mit massiver öffentlicher Hilfe wieder wettbewerbsfähig gemacht werden. Die Unternehmer Alfred Gassmann, Helmut Gassmann und Günter Papenburg gründeten im April 1984 eine Auffanggesellschaft, die Hanomag GmbH, welche 1988 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Das weitläufige Werksgelände im Stadtteil Linden-Süd wurde zu einer Industriebrache, die nur in kleinen Bereichen weitergenutzt wurde.