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Alte Holzbauwerke PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Verbindungsmittel in der Holzverarbeitung siehe Holzdübel, zum deutschen Biologen und Alte Holzbauwerke PDF siehe Stefan Dübel. Ein Dübel ist ein in der Verbindungstechnik gebrauchtes Bauteil. Er wird bei Werkstoffen angewendet, in die sich eine Schraube nicht unmittelbar eindrehen lässt.


Författare: Klaus Erler.
Das Werk vermittelt Grundkenntnisse zur Beurteilung alter Holzbauwerke und zeigt diverse Sanierungsmöglichkeiten auf. Die dritte Auflage wurde umfassend überarbeitet. So erfolgte u. a. eine inhaltliche Erweiterung des Kapitels "Historische Holzbauwerke", anschaulich dargestellt mit markanten Beispielen aus der Geschichte des Holzbaus und deren Sanierung. Neu ist das Thema "Festigkeit und Verformung von Altholz", das nützlich für die Berechnung von Holzbauwerken ist. Weitere Aktualisierungen: Berechnung von Holznägeln, Tragkrafterhöhung von Balkendecken, Tabellen zur Schnell-Bemessung von Anlaschungen bei geschädigten Balkenköpfen sowie zur Bestimmung des Feuerwiderstandes von Biegebalken. Das Kapitel zu Ausführungsdetails mit der Gegenüberstellung von mangelhaften und richtigen Lösungen ist besonders für Planer und Zimmerleute interessant.

Beim Eindrehen einer Schraube in ausreichend feste und zugleich nachgiebige Materialien wie Holz, Blech und viele Kunststoffe ist kein Dübel notwendig. Dübel werden in ein zylindrisches Loch in gemauerte, betonierte oder mit Platten versehene Wände, Decken oder Böden als Zwischenteil eingesetzt. Standarddübel bestehen aus Kunststoff und werden gemeinsam mit handelsüblichen Holz- oder Spanplatten-Schrauben verwendet. Für spezielle Anwendungen gibt es verschiedenste Varianten.

Vielfach werden Dübel mit dazu passenden Schrauben als Set verkauft. Zum Einleiten schwerer Lasten vorwiegend in Beton werden nur Bauteile aus Metall verwendet, die oft gleichfalls als Dübel bezeichnet werden. Ein solcher Anker ist außen mit Metallgewinde zur Aufnahme einer Befestigungsmutter versehen. Dübel gibt es in verschiedenen Durchmessern und Längen. Die Auswahl des geeigneten Dübels ist von verschiedenen Kriterien anhängig. Hohlräume im Untergrund, wie bei Rigips-Wand mit dahinter liegenden Isolierstoff. Für letztere sind spezielle Klappdübel im Handel.

Vor der Verwendung von Schraubdübeln wurden Löcher eingelassen oder mit dem Meißel geschlagen. Darein wurde ein Stück Holz eingegipst oder eingemörtelt. In dieses Holz konnte die Schraube eingedreht werden. Materialprüfungsamt Berlin amtlich auf Belastbarkeit geprüft. Der Niedax-Dübel wurde zunächst aus Metall gefertigt und nach dem Zweiten Weltkrieg aus Kunststoff. Sie werden in ein Bohrloch gesteckt.

Der seit Jahrzehnten weltweit erfolgreichste Dübel kam 1958 von Artur Fischer auf den Markt. Fischer meldete sein Patent am 7. Dübel werden somit seit kurz nach 1945 aus Kunststoff, Metall oder aus beidem gemeinsam gefertigt, und sind in vielen Bauformen für unterschiedliche Wände, Decken und Böden erhältlich. Die Schraube formt sich im inneren Teil des Dübels ein Gegengewinde, wobei sie das Dübelmaterial plastisch verformt und zusätzlich radial nach außen verdrängt, sie spreizt den Dübel. Freie Räume bei unebener oder poriger Lochwand werden vom Dübelmaterial ausgefüllt, wobei ein Formschluss gegen Herausziehen entsteht.

Hauptsächlich ist diese Verbindung aber kraft- beziehungsweise reibschlüssig. Bei Baustoffen mit porigem Gefüge und geringer Druckfestigkeit, wie Gipsplatten, werden Dübel mit besonders langer Spreizzone verwendet. Diese muss länger sein, als die zu durchbohrende Platte dick ist. Diese Spreizdübel gehen erst im Hohlraum hinter der Platte auseinander und geben dadurch Halt. Der am häufigsten gebrauchte Dübel besteht aus Polyamid.