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Aspekte der paulinischen Kreuzestheologie PDF

Paulus ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Apostel Paulus von Bartolomeo Montagna 1482. Eine der aspekte der paulinischen Kreuzestheologie PDF Tafeln des Diptychons Die vier Apostel von Albrecht Dürer 1526.


Författare: Katrin Otte.

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie – Biblische Theologie, Note: 1,0, Katholische Akademie Domschule Würzburg, Veranstaltung: Aufbaukurs Theologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Als maßgebliches Zeugnis der Kreuzestheologie des Paulus betrachtet die Arbeit 1 Kor 1-4. Das "Wort vom Kreuz" des 1 Kor entspricht inhaltlich der Rechtfertigungslehre des Galater- und des Römerbriefs.
Das Kreuz ist das Symbol des Christentums schlechthin. Doch in der Zeit der Urkirche war es umstritten. Niemand wäre in der Antike auf die Idee gekommen, das Kreuz zum religiösen Symbol zu erheben. Aber für Paulus bildet das Kreuz
"die Zusammenfassung der ganzen christlichen Heilsbotschaft". Das Kreuz ist für ihn nicht bloß ein zeitloses, paradoxes Symbol. Es handelt sich dabei in seiner Sicht weder um einen Justizirrtum, dessen Verurteilter rehabilitiert werden könnte, noch um eine Tragödie der gescheiterten Liebe Gottes. Selbst das Motiv des Mitleids mit dem Gekreuzigten ist für ihn nicht entscheidend, sondern das Kreuz als Heilsgeschehen, als "Gottes Kraft und Weisheit", die den Glaubenden das Heil bringt.
Die Kreuzestheologie des Paulus entstandt nicht als reine Theorie, sondern
findet ihre Grundlage in der Biogra
e des Paulus und damit in seiner eigenen Glaubenserfahrung: Als jüdischer Eiferer und Pharisäer kommt er in Kontakt mit Jesusanhängern, die einen Gekreuzigten als Messias verkünden. Aufgrund von Dtn 21,22f geht er davon aus, dass der dort angesprochene Fluch auf dem Gekreuzigten liegt, und bekämpft deshalb diesen Glauben als Blasphemie.
Doch aus dem leidenschaftlichen Gegner der jungen Jesusbewegung wird im Damaskuserlebnis ein Verfechter eben dieser Botschaft: Der Gekreuzigte, den Paulus verfolgte, off
enbart sich ihm als der Auferstandene und Sohn Gottes. Dadurch kommt Paulus zu einem Umdenken, durch das Gott ihn einen Schritt weiterführt und ihm seine Berufung zeigt; der Fl

Als griechisch gebildeter Jude und gesetzestreuer Pharisäer mit römischem Bürgerrecht verfolgte Paulus zunächst die Anhänger Jesu Christi, dem er nie begegnet war. Als solcher verkündete er vor allem Nichtjuden den auferstandenen Jesus Christus. Wesentliches Kennzeichen der paulinischen Theologie ist die Konzentration des christlichen Glaubens auf die Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi mit ständigem Bezug auf die Verheißungen des Tanach. Im Neuen Testament werden Paulus dreizehn Briefe namentlich zugeschrieben.

90 datiert wird, wenngleich auch deutlich frühere und deutlich spätere Daten vorgeschlagen worden sind. Die Paulusbriefe nennen keine Orte und kaum Hinweise auf die Zeit ihrer Abfassung. Dagegen finden sich einige spärliche biografische Angaben. Die Apostelgeschichte beschreibt die Aufenthaltsorte und Reisewege des Paulus ausführlich, aber ebenfalls ohne genaue Daten. Sie lassen sich daher nur indirekt erschließen. 18,2 EU traf Paulus bei seiner Ankunft in Korinth das Ehepaar Aquila und Priszilla, das kürzlich aus Italien eingetroffen sei, weil der römische Kaiser Claudius allen Juden befohlen habe, Rom zu verlassen. 18,12 EU wurde Paulus später in Korinth dem römischen Prokonsul Gallio vorgeführt.