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Aufstieg eines Vereins zur Marke PDF

FC Lok ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zu anderen Vereinen siehe Lokomotive Aufstieg eines Vereins zur Marke PDF. FC Lok Stendal ist ein deutscher Fußballclub, dessen Vorgänger BSG Lok Stendal in den 1950er und 1960er Jahren mit seiner Fußballmannschaft in der höchsten DDR-Fußballklasse, der Oberliga, spielte. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Fußball in der Altmarkstadt Stendal hauptsächlich von Viktoria Stendal vertreten.


Författare: Hannes Kaczmarzyk.

Die wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Markenaufbau im Sport. Konkret werden dafür zwei Fußballvereine (1.FC Lokomotive Leipzig und Real Madrid C.F.) als Fallbeispiele herangezogen. Hauptziel der Studienabschlussarbeit ist es, zu beschreiben, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, um eine Marke im Sport zu etablieren. Dabei werden verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt. Ausgehend von der Faszination des Sports (und speziell des Fußballs) werden u.a. Themen wie Markenaufbau, Psychologie und Öffentlichkeitsarbeit erläutert. Es folgen Einblicke in den Marketing-Mix und in die Wirkung der verschiedenen Kommunikationsinstrumente. Abschließend werden die erarbeiteten Grundlagen auf die beiden Fallbeispiele angewendet. Die Vereine werden vorgestellt, auf ihren Markenstatus überprüft und letztendlich miteinander verglichen. Als Ergebnis liefert die Arbeit Taktiken, die zu einem effektiven Markenaufbau im Sport verwendet werden können.

Dieser Verein musste wie alle Sportvereine in Ostdeutschland nach 1946 aufgrund der Direktive Nr. Der Stendaler Fußballsport entwickelte sich in der Nachkriegszeit im schnellen Tempo. 1947 ist die SG Nord Sieger des Kreiswettbewerbes Altmark, 1948 wird SG Eintracht Zweiter hinter der SG Salzwedel-Ost. Ebenfalls Zweiter wurde SG Blau-Weiß in der Sachsen-Anhalt-Meisterschaft 1949 nach einem 0:2 im Finale gegen die SG Freiimfelde Halle. Die erfolgreiche Saison wurde von durchschnittlich 8. Sie erlebten 55 Tore ihrer Mannschaft, die damit treffsicherstes Team der abgelaufenen Saison wurde und mit Ernst Lindner auch den Oberliga-Torschützenkönig stellte. Die folgenden Jahre erlebte Lok Stendal als Fahrstuhlmannschaft mit Auf- und Abstieg im jährlichen Wechsel.

Erst mit dem Aufstieg 1964 konnte sich die Mannschaft konsolidieren und erreichte vier Jahre lang Plätze im Mittelfeld der Oberliga. Der endgültige Abstieg war eine logische Folge der Fußballsportpolitik in der DDR. 66 durch die Gründung von Fußballklubs Leistungszentren gegründet, die sportpolitisch besonders gefördert wurden. Betriebssportgemeinschaften wie Lok Stendal genossen lediglich die Unterstützung ihrer Trägerbetriebe und hatten ihre Talente an die Klubs zu delegieren. Im DDR-Fußballpokal-Wettbewerb machte Lok Stendal zweimal nachdrücklich auf sich aufmerksam. Im Pokaljahr 1952 erreichten die Stendaler nach einem klaren 6:2-Sieg über den Oberligakonkurrenten Stahl Thale das Halbfinale. Zwischen 1950 und 1990 erreichte Lok Stendal sechsmal das Achtelfinale, viermal das Viertelfinale und jeweils einmal das Halbfinale und das Finale.