Jugendbücher

Bayerische Akademie der Schönen Künste. Jahrbuch 24, 2010 PDF

Ein halbes Jahr nach Ina Seidels Geburt zogen die Eltern bayerische Akademie der Schönen Künste. Jahrbuch 24, 2010 PDF ihr nach Braunschweig, wo sie ihre Kindheit verbrachte. Ihr Vater Hermann Seidel, ein Bruder des Schriftstellers Heinrich Seidel, leitete als Arzt das Herzogliche Krankenhaus. Aufgrund von Kollegenintrigen beging er 1895 Suizid.


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Mit Beiträgen von: Hans Belting, Ulrich Pohlmann, Lothar Schirmer, Dagmar Nick, Michael Wolfssohn, Klaus G. Saur, Albert von Schirnding, Dieter Borchmeyer, Michael Lentz, Alex Ross, Siegfried Mauser, Peter Sloterdijk, Dieter Borchmeyer, Jens Malte Fischer, Regine Keller, Udo Weilacher, Viktor Zmegac, Wulf Segebrecht, Walter Hinderer u.a.

1919 wurde ihr Sohn Georg Seidel geboren, der unter den Pseudonymen Christian Ferber und Simon Glas als Reporter, Kritiker und Essayist tätig war. Seidel debütierte mit Gedichtsammlungen: 1914 erschien Gedichte, es folgten 1915 Neben der Trommel her und 1918 Weltinnigkeit. 1930 veröffentlichte Seidel den Roman Das Wunschkind, an dem sie seit 1914 gearbeitet hatte und der als ihr Hauptwerk gesehen wird. Zusammen mit Gottfried Benn wurde sie, als zweite Frau nach Ricarda Huch, am 29. Seidel identifizierte sich bald wie Börries von Münchhausen mit der Ideologie des Nationalsozialismus. Im Oktober 1933 gehörte sie zu jenen 88 Schriftstellern, die das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler unterschrieben.

Unter der Rubrik Deutsche Dichter huldigen dem Führer und der Überschrift Der lebendige Pol in unsrer Mitte schrieb Seidel anlässlich des 50. In der Nachkriegszeit publizierte Seidel weiter und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. In der sowjetischen Besatzungszone setzte 1946 die Deutsche Verwaltung für Volksbildung den 1942 von Seidel mit Hans Grosser veröffentlichten Sammelband Dienende Herzen. Deutschlands sind Straßen und Wege nach der Schriftstellerin benannt. August 2012 hat der Bezirksausschuss in Neviges entschieden, den Ina-Seidel-Weg am Wimmersberg umzubenennen, da der Name der Schriftstellerin wegen ihrer offenen Sympathiebekundungen für die Nationalsozialisten in die Kritik geraten war.

Ausgewählt und eingeleitet von Karl Plenzat. Das Russische Abenteuer und ausgewählte Gedichte. Mit einer Einführung von Wilhelm Dietrich. 1940, 1943, 1944, 1949, 1950, 1954 ff. Ungarische Übersetzung von Kosáryné Réz Lola.

In: Velhagen und Klasings Monatshefte, 45. Erweiterte Fassung: Vor Tau und Tag. Norwegische Übersetzung von Olof Lagercrantz und Inga Lindholm. Flämische Übersetzung von Remy de Mynck. Die alte Dame und der Schmetterling. Die Entwicklung der Friedensbewegung in Europa bis zur Entscheidungsstunde der Gegenwart. Sinn und Berechtigung des Preußentums im deutschen geistigen Raum.