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Bilder von Europa im Mittelalter PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Bilder von Europa im Mittelalter PDF, der sich über das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse erstreckt. Die Einwohner Europas werden als Europäer bezeichnet.


Författare: Klaus Oschema.
Europa ist in aller Munde – und gerne werden die Wurzeln der »europäischen Kultur« im Mittelalter gesucht. Aber welche Rolle spielte der Europa-Begriff im Mittelalter? Die vorliegende Studie bietet die seit über 50 Jahren erste umfassende und quellennahe Untersuchung der »Bilder von Europa«, die in mittelalterlichen Materialien zu finden sind. Zugleich zeigt sie die Probleme und anachronistischen Konstruktionen auf, welche die Darstellungen in vielen modernen Beiträgen zu »Europa im Mittelalter« zu verzerren drohen.

Mit über 700 Millionen Einwohnern, die auf einer Fläche von etwa zehn Millionen Quadratkilometern leben, gehört Europa zu den dichter besiedelten Teilen der Erde. Nach der griechischen Mythologie war Eurṓpē der Name einer phönizischen Königstochter, die Zeus in Stiergestalt schwimmend nach Kreta entführte und dort verführte. Europa selbst ist Namensgeber für das 1890 entdeckte chemische Element Europium. Europa hat im Osten gegenüber Asien keine eindeutige geographische oder geologische Grenze. Eine geographische Definition Europas ist immer willkürlich.

Insgesamt hat Europa eine Fläche von etwa 10,5 Millionen Quadratkilometern und ist damit nach Australien der zweitkleinste Kontinent. Der Kontinent liegt hauptsächlich in den gemäßigten Breiten. Das Klima ist in Europa im Vergleich mit Gebieten gleicher geographischer Breite in anderen Erdteilen wegen des Einflusses des relativ warmen Golfstroms milder. In großen Teilen Westeuropas stehen milden Wintern kühle Sommer gegenüber. In Gebieten, die weit vom Meer, also auch von dessen klimatisch ausgleichendem Einfluss entfernt liegen, sind die Temperaturunterschiede in verschiedenen Jahreszeiten stärker. Durch die Erdrotation und die damit verbundene ablenkende Kraft kommen Winde hauptsächlich aus westlicher Richtung.

Da in den Küstengebieten Westeuropas deswegen Winde vornehmlich vom Atlantischen Ozean wehen, kommt es fast ganzjährig zu Regen. In Gebieten nahe dem Mittelmeer herrscht überwiegend mediterranes Klima, das heißt trockene und heiße Sommer, während es im Winter mild und feucht ist. Im Sommer gibt es vorwiegend Winde aus nördlicher Richtung, im Winter bringen westliche Winde aus Richtung des Atlantischen Ozeans dagegen häufigen Niederschlag mit. Die Vegetation in Europa lässt sich anhand des Klimas grob in vier Zonen einteilen: arktisch, boreal, gemäßigt und mediterran. Durch jahrtausendelange Nutzung ist die ursprüngliche Vegetation Europas in der gemäßigten und mediterranen Zone bis auf winzige Reste vernichtet. Auch der Mittelmeerraum war ursprünglich weitgehend bewaldet.

Heute ist der größte Teil Europas durch agrarische Nutzung geprägt, die verbliebenen Wälder werden intensiv forstlich genutzt. Vom Menschen weniger beeinträchtigte Bereiche gibt es vor allem in den höheren Lagen der Gebirge. Große Raubtiere wie Bär, Wolf oder Luchs sind nur noch im Norden oder Osten in größeren Beständen zu finden. Im äußersten Norden und Osten Europas kommen Rentiere und Elche noch relativ häufig vor. Die Städte und Gemeinden bilden die kleinsten administrativen Einheiten im Verwaltungsaufbau der Staaten. Doch in der zweiten Hälfte des 20.

Jahrhunderts holten die Städte der restlichen Welt, besonders die der Entwicklungsländer, z. Mexiko-Stadt, Manila oder São Paulo, bei den Einwohnerzahlen auf und führen jetzt die Tabelle der Welt an. Städte mit mehr als 1,5 Mio. Istanbul liegt auf der Grenze zwischen Europa und Asien, der alte Stadtkern gehört zum europäischen Teil.

Finnland, Estland, Lettland, Litauen, die Ukraine, Rumänien, Moldau, Bulgarien und Griechenland. Weißrussland und ein Großteil des europäischen Teils Russlands sowie die Türkei. Die meisten Staaten verwenden von Ende März bis Ende Oktober eine Sommerzeit, bei der die Uhren über diesen Zeitraum hinweg eine Stunde vorgestellt werden. Dies gilt für alle EU-Staaten, auch die meisten europäischen nicht-EU-Staaten folgen diesem Beispiel, jedoch nicht Island, Russland, Weißrussland und die Türkei. Nachweise von Vertretern der Gattung Homo stammen derzeit aus der Sierra de Atapuerca in Spanien und sind bis zu 1,2 Mio. Besonders die griechische Kultur, das Römische Reich und das Christentum hinterließen bis heute ihre Spuren.