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Brasiliens Moderne 1940 – 1964 PDF

Oscar de Almeida Soares am 15. Niemeyer war eines von sechs Kindern aus einer katholischen Familie in Rio de Janeiro. Sein Vater arbeitete als Schriftsetzer und hatte ein Grafikbüro, sein Großvater war Richter am brasilianischen obersten Brasiliens Moderne 1940 – 1964 PDF. Später nahm Niemeyer den deutschen Nachnamen seiner Großeltern väterlicherseits an.


Författare: Samuel Titan.
Diese Publikation zeigt anhand der Arbeiten von vier ausgewählten Fotografen Brasiliens Weg in die Moderne. Thomaz Farkas, Marcel Gautherot, José Medeiros und Hans Gunter Flieg knüpfen in ihrer Bildsprache an die avancierten Formen des Neuen Sehens der 1920er und 30er Jahre an. Ihre Reportagen, Bildessays und Ausstellungen sorgten für eine Popularisierung der kulturellen Avantgarde.
Künstler
José Medeiros, Thomaz Farkas, Marcel Gautherot und Hans Gunter Flieg

1778 von Hannover nach Portugal auswanderte und dort als Vermessungsingenieur arbeitete. Er absolvierte seinen Schulabschluss am katholischen Barnabiten-Gymnasium in Rio. 1928 begann Oscar Niemeyer ein Architekturstudium an der Escola Nacional de Belas Artes, der Nationalen Kunsthochschule in Rio de Janeiro, das er 1934 abschloss. Niemeyer setzte früh fast ausschließlich auf Stahlbeton als Baumaterial, dem er neue Anwendungsmöglichkeiten erschloss.

In seiner futuristischen und plastischen Formensprache mit kurvenreichen, weichen Konturen hält er stets ein ausgewogenes Verhältnis zwischen freiem Raum und Volumen ein. Der Orthogonalität vieler seiner Kollegen schwor er fast vollständig ab. Am bekanntesten sind seine Entwürfe für den Bau der brasilianischen Planhauptstadt Brasília zwischen 1957 und 1964. Alle öffentlichen Gebäude in der auf dem Reißbrett geplanten Stadt stammen aus seiner Hand.

Lúcio Costa wurde sein ausführender Stadtplaner. Die UNESCO erklärte Brasília 1987 zum Weltkulturerbe. 1966, zwei Jahre nach der Machtergreifung durch die Militärs im Jahre 1964, ging Niemeyer wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei Brasiliens nach Frankreich ins Exil. Ende der 1960er Jahre konnte er seine Arbeit in Brasilien fortsetzen.