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Düsseldorf im Ersten Weltkrieg PDF

Im Bild explodiert die Queen Mary, lediglich neun von 1275 Mann Besatzung überlebten. Der U-Boot-Krieg entwickelte sich zur bedeutendsten Facette des Seekrieges im Ersten Weltkrieg: Versenkung eines britischen Frachtschiffs im Mittelmeer durch das U-Boot U 35 im April 1917. Der Seekrieg im Ersten Weltkrieg wurde auf allen Weltmeeren ausgefochten, hatte seinen Schwerpunkt düsseldorf im Ersten Weltkrieg PDF in der Nordsee.


Författare: Max Plassmann.

Das Kriegs- und Revolutionstagebuch des Constantin Nörrenberg ermöglicht tiefe Einblicke in das Kriegserlebnis der bürgerlichen Funktionselite Düsseldorfs in der Zeit des Ersten Weltkriegs und der Nachkriegszeit. Nörrenbergs schildert eigenes Erleben genauso wie Gerüchte und Informationen aus dritter Hand. Er verknüpft sie zu einem Gesamtbild, anhand dessen aus lokaler Perspektive die Entwicklung von nationaler Zuversicht 1914 zum Erleben eines nicht für möglich gehaltenen Umbruchs 1918/19 nachvollzogen werden kann. Gleichzeitig enthält das Kriegs- und Revolutionstagebuch eine Fülle von Informationen zu Personen, Institutionen und Ereignissen in Düsseldorf, und es zeigt, was in der Heimat überhaupt vom Kriegsgeschehen bekannt war.

Viele Militärs und Entscheider maßen vor 1914 dem Krieg zur See eine große oder sogar entscheidende Rolle bei. Oberkommando der Marine aufgelöst, es blieb von diesem nur der direkt Wilhelm II. Admiralstab übrig, dessen Einfluss nicht zuletzt auf Betreiben von Tirpitz eher begrenzt blieb. Die Dreadnought war das erste Schiff des nach ihr benannten neuartigen Dreadnought-Typs und gilt als der Prototyp aller Schlachtschiffe des 20. Die Hochseeflotte war auch als eine Art Bündnisersatz gedacht, der die zunehmende Isolation Deutschlands abschwächen sollte. Ausland jedoch nicht defensiv, sondern als Bedrohung.

Admiralität zur Überzeugung gekommen, dass Deutschland die einzige wirkliche Gefahr sei. Angesichts der deutschen Aufrüstung zu See wurde im Jahre 1909 der Zweimächtestandard aufgegeben, da es finanziell unmöglich war, gegen Deutschland und die Vereinigten Staaten zu bauen. England es nicht wagen würde, um einer Konzentration in der Nordsee willen überseeische Interessen zu gefährden, erwies sich als Irrtum. In England sahen sowohl die britische Öffentlichkeit wie auch die Politiker das Kräftegleichgewicht in Europa und die englische Seemachtstellung unlösbar miteinander verbunden. Januar 1906 markierte die Warnung an Deutschland, dass Großbritannien bei einem französisch-deutschen Krieg nicht abseitsstehen könne, das Ende der Splendid isolation. In der Kriegsplanung wurde schon 1908 und abschließend am 23.

Wenn der Engländer sich wirklich auf die weite Blockade mit konsequenter Zurückhaltung seiner Schlachtflotte verlegt, kann die Rolle unserer schönen Hochseeflotte im Kriege eine sehr traurige werden. Dann werden es die U-Boote schaffen müssen. Konsequenzen wurden aus dieser Einsicht jedoch nicht gezogen. Während der Zweiten Marokkokrise wurde die britische Flotte in Kriegsbereitschaft versetzt, und die Regierung gab kaum verhüllte Warnungen an die Adresse Deutschlands ab. Letztlich führte sie zur Aufnahme von Flottengesprächen zwischen Frankreich und Großbritannien, die in einer stillschweigenden Übereinkunft, später in der Flottenkonvention von 1913 formalisiert, resultierten, gemäß der die Briten im Falle eines Krieges den Schutz der französischen Kanal- und Atlantikküste übernehmen würden. Aufgrund seiner geostrategisch vorteilhaften Lage konnte Großbritannien mit seiner überlegenen Flotte die Nordsee im Ärmelkanal und nördlich auf der Höhe von Scapa Flow blockieren. Die Hauptstützpunkte der Royal Navy sind rot markiert, jene der Hochseeflotte grün.