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Das Hündchen und der Honig PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Dieser Artikel beschreibt das Kloster Lehnin. Das Kloster Lehnin ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ort Lehnin. Diese Das Hündchen und der Honig PDF südwestlich von Potsdam ist nach dem Kloster benannt.


Författare: Iva Hercikova.
Das Hündchen ist ganz schön neugierig und stiehlt den Bienen den Honig. Das lassen sie sich nicht gefallen und stechen zu. Nachts träumt dann das Hündchen davon, wie die Bienen leben und wie aus den Blüten der Honig gewonnen wird. In sehr kindsgemäßer Art wird nahegebracht, wie der Honig entsteht.

Das Kloster spielte im Hochmittelalter eine wichtige Rolle beim Landesausbau der jungen Mark Brandenburg unter deren ersten Markgrafen aus dem Haus der Askanier. Die Gründung des Klosters Lehnin erfolgte durch den zweiten brandenburgischen Markgrafen Otto I. Jahr 1180 aus wirtschaftlichen, machtpolitischen und religiösen Erwägungen. Die Konsolidierung der neuen Gebiete mit ihrer slawischen Bevölkerung erreichten die Askanier durch eine Doppelstrategie. Die Mark Brandenburg entsprach in ihrer territorialen Ausdehnung gegen Ende des 12. Altmark zählten im Wesentlichen lediglich das östliche Havelland und die Zauche dazu.

Erst in den folgenden 150 Jahren gelang es den Askaniern, die Mark Brandenburg bis zur Oder auszudehnen. Jahr 1180 war das erste Kloster in der Mark Brandenburg. Die Gründungslegende um das Kloster Lehnin fand Eingang in die deutsche Literatur, bildet die Grundlage für das Wappen der Gemeinde und ist angeblich auch bestimmend für den Namen Lehnin. Der Legende nach gab es folgenden Grund für die Ortswahl des Klosterbaus: Otto I. Willibald Alexis, der bedeutendste märkische Romancier vor Theodor Fontane, stellte die Legende in dem Roman Die Hosen des Herrn von Bredow aus dem Jahr 1846 ausführlich dar. Eiche und Hirsch aus der Legende bilden heute das Wappen der Gemeinde Kloster Lehnin. Namen Lehnin gewählt haben, weil Lanye im Slawischen Hirschkuh bedeutet.

Die Zisterzienser fanden für ihre Bauten schwierige Bodenverhältnisse vor. Das Gebiet Zauche wird nordwestlich durch den Flusslauf der Havel, südwestlich durch das Baruther Urstromtal und östlich durch die Nuthe-Nieplitz-Niederung begrenzt. Die flachwellige Hochfläche entstand vor rund 20. Der Name der rund 60 Meter ü.

Slawen auf Grund dieser Trockenheit eher an den Rändern der Hochfläche oder an Seen, die meist aus Toteisblöcken entstanden waren, besiedelt wurde. Benediktinerordens, von dem sie sich 1098 getrennt hatten, wiederherstellen wollten. Mönche ausschließlich von ihrer eigenen Hände Arbeit leben. Einnahmen aus Verpachtung und Zinsen sowie die Erhebung des Zehnten lehnten sie ab. Basis der erfolgreichen Wirtschaftstätigkeit war der Grundbesitz des Klosters. Im Jahre 1317 kauften sie für 244 Mark brandenburgischen Silbers die heutige Blütenstadt Werder an der Havel.

Den Mönchen kam sehr bald eine wirtschaftliche Vorbildfunktion zu, die in den märkischen Dörfern willkommen war. Jahrhunderts kam es aufgrund der fortschreitenden Wirtschaftsentwicklung zu einer einschneidenden Abweichung vom ursprünglichen Ordensideal: Es bestand kein Bedarf mehr an Fachleuten für Urbarmachung, sondern für Wirtschaft, Handel und Verwaltung. Jahrhundert hatte das Kloster eine derartige Finanzkraft, dass Kredite an Städte wie Erfurt und Lüneburg vergeben werden konnten. Jahreszins, den die Mönche 1472 auf vier Prozent senkten. Dieser Reichtum wurde hart erarbeitet und teuer bezahlt. Mit welchen politischen Schwierigkeiten die Mönche in den ersten Jahren zu kämpfen hatten, verdeutlicht die Legende um den ersten Abt Sibold.

1190 den Mönchen erheblichen Widerstand bei ihrer Missionierung leistete und sich gegen die Zerstörung ihrer Kultstätten auflehnte. Während diese Angaben geschichtlich belegt sind, gibt es für die Legende um die Erschlagung des ersten Lehniner Abtes Sibold im Jahr 1190 keine Belege. Dennoch ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Legende angesichts der Verhältnisse dieser Zeit einen realen Kern enthält und damit die Herausforderungen verdeutlicht, die die Mönche Lehnins zu überwinden hatten. Stephan Warnatsch siedelt die mögliche Ermordung des Abtes eher um 1185 an und hält als realen Hintergrund einen Streit der Mönche mit den Nahmitzer Slawen um Fischerei- und Mühlenrechte für wahrscheinlich. Zwei erhaltene Gemälde aus der Klosterzeit, aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts beziehungsweise aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts, stellen die Ermordung Sibolds dar.