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Das Judentum PDF

Das Weltreich, das beim Zug Alexanders entstanden war und das er seinen Nachfolgern 323 v. Das Judentum PDF wichtigsten Quellen findet man bei den Schriften des Philo von Alexandria und bei Flavius Josephus im 1.


Författare: Norman Solomon.
Diese elementare, kurzgefasste Einführung widmet sich vor allem dem jüdischen Glauben. Daneben kommen aber auch die wesentlichen kulturellen Aspekte dieser Religion in Geschichte und Gegenwart zur Sprache. Es geht zudem um das Verhältnis von Judentum und Christentum und um die Stellung der Juden in der Welt von gestern und heute. Ihr Schicksal gerade im 20. Jahrhundert bildet eines der zentralen Themen des Buches.

Außerdem sind die sogenannten Apokryphen sehr aufschlussreich für die Geschichte und Theologie des hellenistischen Judentums. Durch die wechselvolle Geschichte des fruchtbaren Halbmondes wurden die Israeliten auf der syro-palästinischen Landbrücke mehrfach militärisch besiegt. Anschließend wurden jeweils Teile der Bevölkerung deportiert. Dabei zeigte sich im Babylonischen Exil von 587 bis 538 v. Nach dem Kyros-Edikt von 538 v. In der Zeit der Diadochen kam es immer wieder zu Konflikten zwischen den Juden mit ihrem Autonomiestreben und den hellenistischen Herrschern, was immer wieder auch zu Judenverfolgungen führte. Tafel IV von der Synagoge von Dura Europos.

Eines der wichtigsten Zentren wurde Alexandria im Nildelta. Die Juden fühlten sich wie die Griechen als Kolonisten und strebten daher auch nach den Bürgerrechten der Griechen, um an den städtischen Privilegien zu partizipieren. In Alexandrien versuchte das Judentum, seine Weltanschauung in griechischer Sprache und im Rahmen griechischer Philosophie auszuformulieren. Der wohl wichtigste Meilenstein dabei ist die Übersetzung der hebräischen Bibel ins Griechische, die Septuaginta.

Gleichzeitig hatte sich das Judentum gegen die Vorwürfe zu verteidigen, ein östlicher Aberglaube und eine primitive Nomadenreligion zu sein. Ein wichtiger Vermittler zwischen dem jüdischen Gesetz und dem griechischen Denken war, nach Vorläufern wie Aristobul und Pseudo-Aristeas, Anfang des 1. Ein weiterer wichtiger Autor war am Ende dieses Jahrhunderts der jüdische Feldherr und Historiker Joseph ben Mathitjahu, später bekannt als Flavius Josephus. Auch er hatte das Ziel, das Judentum gegen antike Vorurteile zu verteidigen und es als tugendhafte Religion darzustellen. Erkennbar ist, dass die Hellenisierung des Judentums nicht unumstritten war. Es ist nicht endgültig geklärt, wie das hellenistische Judentum an Bedeutung verlor und letztlich unterging. Das aufkommende Christentum, das ebenfalls eine Synthese aus Judentum und Hellenismus darstellt, spielte dabei vermutlich eine wichtige Rolle.

Das offizielle Judentum seinerseits distanzierte sich zunehmend von seinen hellenistischen Zweigen, verbot den Gebrauch der Septuaginta und zog sich ganz auf seine hebräischen und aramäischen Traditionen zurück. So sind uns praktisch alle hellenistisch-jüdischen Schriften nur in christlichen Handschriften und Codizes überliefert. Möglicherweise ist ein Teil des hellenistischen Judentums auch im Gnostizismus aufgegangen, der einiges an hellenistisch-jüdischen Ideen aufgenommen und weiterverarbeitet hat. Daneben war die Ethik geprägt von relativ abstrakter Tugend und Moral. Damit begegnete man zunächst Anfeindungen, die das Judentum als grundsätzlich unmoralisch oder menschenfeindlich diffamierten, zum anderen machte man aber auch die an rituellen und volksspezifischen Vorschriften reiche jüdische Torah für hellenistische Normalbürger verständlich und praktikabel. Jüdische Schriften aus hellenistisch römischer Zeit. Gerhard Delling: Die Begegnung zwischen Hellenismus und Judentum.