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Das Labyrinth der Medea PDF

Dieser Artikel existiert auch als Audiodatei. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Der Besuch der alten Das Labyrinth der Medea PDF ist eine Tragikomödie in drei Akten des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt.


Författare: Gabriela Hofer.
Als im Jahre 1690 in den Highlands ein unheimlicher Richter auftaucht, wird das Leben für Hexen und Zauberer zur Hölle. Dieser Richter ist vor allem hinter einer bestimmten Hexe her. Er findet sie und tötet ihren Mann. Die Hexe setzt ihrem Leben selbst ein Ende. Zuvor aber schickt diese Hexe ihr Baby in die heutige Zeit in die Menschenwelt zu Nachfahren …

Die Uraufführung mit Therese Giehse in der weiblichen Hauptrolle fand am 29. Vorbereitung für ihren Besuch, in der Vergangenheit alle Güllener Fabriken und Grundstücke aufgekauft, um die Stadt allmählich zu ruinieren. Eine Milliarde für Güllen, wenn jemand Alfred Ill tötet. Zug zu besteigen, der ohne ihn abfährt.

Wenig später bringt ihm der Bürgermeister ein geladenes Gewehr und lässt es, zum Selbstmord einladend, in Ills Laden zurück. Die Idee zu Der Besuch der alten Dame kam dem Dramatiker bei einem Aufenthalt in der Berner Gemeinde Ins im Seeland. Die Novelle Mondfinsternis legte zu Beginn der 1950er Jahre die Basis zu Der Besuch der alten Dame und ist wenig bekannt. Einerseits verwendet Dürrenmatt in seinem Drama sowohl Motive der Tragödie als auch Mittel der Komödie und verknüpft diese zur klassischen Tragikomödie. Andererseits macht Dürrenmatt häufigen Gebrauch von typischen Stilmitteln der Parabel und der Groteske und realisiert so seine ganz eigene, spezifische Theaterkonzeption.

Charakteristisch hierfür sind neben der makabren Handlung vor allem die bizarre Figur der Claire Zachanassian selbst und ihr exotischer Tross. Wie der Autor in seinem Nachwort selbst nahelegt, lassen sich im Besuch der alten Dame zahlreiche Bezüge zur antiken Tragödie finden. 45 Jahre lang hat die Titelheldin Claire Zachanassian auf ihre Rache gewartet. Ihrer Unerbittlichkeit wegen hat Dürrenmatt sie mit Medea verglichen.

Druckmittel, die es ihr erlauben, die Bürger der Stadt für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Der ursprünglich Schuldige, der Krämer Alfred Ill, durchläuft als einziger einen kathartischen Prozess der Läuterung. Als Einzelner, der sich mit seinem unausweichlichen Schicksal konfrontiert sieht, gewinnt er nach anfänglicher Feigheit durch seine Haltung und Einsicht an Größe, entwickelt ein moralisches Bewusstsein und wird so letztlich zum tragischen Helden. Figuren vorgeführt, indem sie der Verführung des Geldes unterliegen. Lügner, geldgierige Betrüger und hohle Phrasendrescher gehören zum klassischen Personal einer Komödie. Demgegenüber steht das Schicksal des Einzelnen, der seine Schuld erkennt und in der Lage ist, ernsthaft mit ihr umzugehen. Auffällig ist Dürrenmatts Verwendung sprechender Namen.

Sumpf der Unmenschlichkeit und Morast der Unmoral. Musik stammt von Gottfried von Einem. Die Uraufführung fand 1971 in Wien statt: Der Besuch der alten Dame. 1973 wurde in Hasle bei Burgdorf eine berndeutsche Mundartfassung von der Emmentaler Liebhaberbühne aufgeführt. 1983 brachte Markus Zohner am Jaunais Riga Teatris die Erstaufführung in lettischer Sprache heraus. Stück 1986 in Ins auf einer Freilichtbühne aufgeführt.

Die erste deutschsprachige Verfilmung wurde am 19. Februar 1959 in der ARD gezeigt. Regisseur war Ludwig Cremer, die Hauptrolle spielte Elisabeth Flickenschildt. Die Einschaltquote lag bei 81 Prozent.

Der Besuch ist eine stark veränderte Verfilmung unter der Regie Bernhard Wickis aus dem Jahre 1963 mit Ingrid Bergman und Anthony Quinn. 1982 wurde das Drama unter seinem Originalnamen als TV-Spielfilm in einer deutsch-schweizerischen Produktion verfilmt und ausgestrahlt. Regie führte Max Peter Ammann, Maria Schell und Günter Lamprecht sind in den Hauptrollen zu sehen. Der Regisseur Nikolaus Leytner verfilmte das Stück 2008 in Österreich, es wurde auf ORF 2 und in der ARD ausgestrahlt. Auch in Lars von Triers Film Dogville erkannten verschiedene Rezensenten Parallelen zu Dürrenmatts Werk. In: Heinz Beckmann: Nach dem Spiel. Luis Bolliger, Ernst Buchmüller: Der Besuch der alten Dame.

Diogenes, Zürich 1996, ISBN 3-257-06095-5, S. Reinbek bei Hamburg 1981, ISBN 3-499-16266-0. Paul-Josef Breuer: Der Besuch der alten Dame. Manfred Durzak: Gericht über eine Welt: Der Besuch der alten Dame.