Fachbücher

Das soziale Kapital der Schweiz PDF

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Das soziale Kapital der Schweiz PDF in Deutschland und der Schweiz dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern. Lohnnebenkosten ist die Bezeichnung der deutschen amtlichen Statistik für die indirekten Arbeitskosten. Je nach Perspektive werden die Arbeitgeberbeiträge zur sozialen Sicherung der Arbeitnehmer entweder als zusätzliches Bruttoeinkommen gesehen oder als zweckgebundener Abzug vom eigentlich angemessenen Einkommen.


Författare: Markus Freitag.
Band 1 der Reihe 'Politik und Gesellschaft in der Schweiz'
Gemäss der Grundidee des Sozialkapitals stellen die sozialen Beziehungen einer Person in einem Verein oder zu Familie, Freunden, Kollegen und Nachbarn einen wichtigen Wert dar, den sie zu ihrem Vorteil nutzen kann. Von diesem sozialen Zusammenhalt können auch ganze Gemeinden, Regionen oder Nationen profitieren und Erfolge in ihrer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung erzielen. Sozialkapital erscheint in Wissenschaft und Öffentlichkeit unter so vielfältigen Begriffen wie 'sozialer Kitt', 'Freiwilligenarbeit', 'Vertrauen', 'Gemeinwohl', 'Ehrenamtlichkeit' und 'Toleranz'. In diesem Werk werden Facetten des Sozialkapitals und deren Entstehung und Wirkung für Politik und Gesellschaft in der Schweiz umfassend beschrieben.
In der Reihe 'Politik und Gesellschaft in der Schweiz' analysieren namhafte Schweizer Politikwissenschaftler in mehreren Bänden die Ent wicklungen der Schweizer Politik und Gesellschaft. Politisches Verhalten, Einstellungen gegenüber der Politik, Beschreibung politischer Zustände, Veränderungs prozesse von Institutionen und Aspekte des sozialen Zusammenlebens der Schweizer geraten dabei ins Blickfeld.

Geschichtlich trifft die zweite Sichtweise zu. Die soziale Sicherung wurde eingeführt, um unvermeidlich gewordene Lohnerhöhungen teilweise obligatorisch zur Sicherung gegen individuelle Lebensrisiken zu verwenden. Den Lohnnebenkosten steht natürlich auch ein Nutzen gegenüber. Arbeitnehmer müsste auch nach Wegfall der Lohnnebenkosten Kosten für die allgemeinen Lebensrisiken aufwenden. Erhöhung der frei verfügbaren Nettolöhne der Arbeitnehmer. Das unternehmernahe Institut der deutschen Wirtschaft spricht nicht von Lohnnebenkosten, sondern von Personalzusatzkosten. Bei den Definitionen greift es auf Statistiken von Eurostat zurück.

Die Personalzusatzkosten setzen sich aus den übrigen direkten Kosten, die im Jahresverdienst enthalten sind, und den indirekten Kosten zusammen. Zu den direkten Personalzusatzkosten zählen u. Als indirekte Personalzusatzkosten werden die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sonstige Aufwendungen sozialer Art und die Kosten der Berufsausbildung bezeichnet. In Deutschland liegen die Lohnnebenkosten unterhalb des EU-Schnitts.

Die gemeinsam zu tragenden Beiträge fallen bis zu den jeweiligen Beitragsbemessungsgrenzen an. Krankenkasse erhobenen kassenspezifischen Zusatzbeitrag trägt ausschließlich der Arbeitnehmer. Für Betriebe mit in der Regel nicht mehr als 30 Arbeitnehmern. Der Arbeitgeberbeitrag liegt damit bei ca. Bruttolohns des Arbeitnehmers, wenn der Arbeitslohn die Beitragsbemessungsgrenzen nicht übersteigt. Für den Teil des Bruttolohns, der die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an. Die Beitragshöhe wird seit dem 1.