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Der göttliche Plan PDF

Maharishi in Vlodrop: Beim Kauf der göttliche Plan PDF Klosters wurde eine Universität versprochen. Maharishi liess sich eine Villa bauen, die er bis zu seinem Tod bewohnte.


Författare: Andreas Pittler.
Andrew O’Connor, irischer Aufständischer gegen Englands Königin, hat alles verloren, was ihm lieb und teuer war. In der katholischen Kirche findet er eine neue Familie, die ihn nach Wien entsendet, um dort einen protestantischen Laienprediger zu verhören, der des Ketzertums angeklagt ist. Die beiden ringen um Glaubenswahrheiten und gehen der Frage nach, welchen Sinn die menschliche Existenz nun wirklich hat. Doch alles, woran Andrew glaubte, wird plötzlich in Frage gestellt, als das Schicksal ihn auf dramatische Weise mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Prozesse zur Folge hatte, welche die Maharishi-Organisation verlor. Zeitungsbericht „Drei Millionen Euro Strafe“  Rheinische Post vom 29. Maharishi auf einem Bulldozer schiebt Tempel und Kirchen beiseite. Seit etwa 1985 bis zu seinem Tod 2008 hat Maharishi ein ehemaliges Klostergelände beim holländischen Vlodrop bewohnt, unmittelbar an der deutschen Grenze. Ludwig“ – so die Aufschrift auf dem Turm – ist eine ehemalige Klosterschule der Franziskaner aus dem Jahr 1908.

Es liegt in einer entlegenen Ecke des „Nationaal Park De Meinweg“, von Vlodrop fast so weit entfernt, wie von der Kreisstadt Roermond. Da liess Maharishi das Dach zerstören. Begründet wird der geplante Abbruch mit angeblichen Neubauplänen. Für sich selbst hatte Maharishi auf dem Kloster-Gelände 1997 eine Villa bauen lassen. Dafür lag eine zeitbeschränkte Genehmigung vor. Angeblich könne das Gebäude jederzeit abgebaut und anderswo wieder aufgebaut werden.

Inzwischen wurde ein Flächennutzungsplan erlassen, wodurch das Gebäude auf Dauer legalisiert sein dürfte. So sah das Gebäude einmal aus. Das Foto stammt von etwa 1986. Die Maharishis hatten das Kloster schon übernommen, der Heilige St. Ludwig stand noch an seinem Platz. Die merkwürdige Anordnung der neuen Gebäude beruht vermutlich auf Maharishis Version des Feng Shui, wonach Häuser nach Osten auszurichten sind, vgl. Maharishis angeblicher Wohnsitz entspricht vermutlich seiner  eigenen „Architektur“, also seinem Geschmack, unmittelbar daneben beginnen gesichtslose Container-Bauten, die heute das Bild beherrschen.