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Der Sinn in Wörtern und Zeichen PDF

Ein Wort ist der Sinn in Wörtern und Zeichen PDF selbständige sprachliche Einheit. Das Wort wird begrifflich zumeist vom Phonem, vom Morphem, der Syntagma sowie dem Satz abgegrenzt. Bezogen auf Schrift wird ein Wort auch als ein durch Trennzeichen, etwa Leerzeichen, begrenzter Textausschnitt definiert. Wörter bezieht sich auf einzelne oder vereinzelte Objekte.


Författare: Dino Agovic.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie – Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1.0, Université du Luxembourg (Flshase), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Verlauf dieser Arbeit werden wir die sprachphilosophische Theorie von Frege über den Sinn in Wörtern und Zeichen sehen, die er in seinem Aufsatz, über Sinn und Bedeutung, verfasst. Wir werden folgend eine Erläuterung der Begriffe "Sinn" und "Bedeutung" sehen und dann versuchen wir sie durch unterschiedliche Aspekte zu untersuchen und die dadurch führenden Probleme aufzuzeigen.
Wer war Frege? Frege (1848-1952) war ein deutscher Mathematiker, Logiker und Philosoph. Er ist der Vater der Sprachphilosophie: "Frege führte einige Unterscheidungen und Ideen ein, die absolut kruzial für das Verstehen der Sprachphilosophie sind"1. Frege lebte in der gleichen Zeit wie Bertrand Russel und Ludwig von Wittgenstein und war(en) mit ihnen in Kontakt. In dieser Zeit wurde seine Philosophie im deutschen Raum, geringgeschätzt oder ganz ignoriert. Jedoch durch das Darstellen der Beziehung zwischen Gedanken, Sprache und Welt gelingt Frege erstmals seit Aristoteles (384 v.Chr.- 322 v.Chr.) ein Durchbruch in der Logik und in der Semantik. Dadurch auch sein Spitzname: Aristoteles von Mecklenburg-Vorpommern2
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1 FREGE, Gottlob: Schriften zur Logik und Sprachphilosophie, siehe Einleitung.
2 BÖTTCHER, Dirk: Der Aristoteles von Mecklenburg-Vorpommern. Frankfurter Rundschau, 06.11.2002. Überschrift.

Worte bezieht sich auf eine Äußerung, einen Zusammenhang bildende Wörter. Laut dem Deutschen Wörterbuch ist diese Unterscheidung im Mittelhochdeutschen bezeugt und hat sich im 16. Literatur auch für Wörter ohne Zusammenhang benutzt wird. Diese bestehen ihrerseits aus mehreren grammatikalischen Wörtern. Der Plural Worte ist hierbei erforderlich. Wörter gehören zu den ältesten abstrahierenden symbolischen Formen der Menschheit.

Voraus gingen ihnen jedenfalls erfahrungsbewährte Wiederholungen konkreter Handlungen. Je nach Blickwinkel sind verschiedene Kriterien möglich, um Wörter zu identifizieren, die je nach theoretischem Hintergrund und Erkenntnisinteresse miteinander kombiniert oder ergänzt werden. Grenzsignale wie zum Beispiel Pausen theoretisch isolierbar sind. Für die Ablehnung eines orthographischen Abgrenzungskriteriums spricht, dass die Getrenntschreibung teilweise fakultativ ist. Trennbare Wörter sollten als ein Wort aufgefasst werden können.

Nach der alten Rechtschreibung schrieb man spazierengehen, nunmehr spazieren gehen. Man kann nach der neuen Rechtschreibung sowohl spazierengehende Menschen als auch spazieren gehende Menschen schreiben. Spazierengehen und spazieren gehen erscheinen als ein Wort. Es ist unklar, wie Bindestrich- und Apostrophschreibungen gezählt werden sollen. Der Sprachvergleich zeigt zudem, dass Wortgrenzen konventionell sind.