Geschenkbücher

Der verwundete Heiler PDF

Der Der verwundete Heiler PDF dieses Artikels ist mehrdeutig. Dialekt- und Stammesgruppe der Sioux aus der Sioux-Sprachfamilie.


Författare: Ina Rösing.
Das Konzept des Verwundeten Heilers ist als informelles Etiquett, als normatives Modell und als empirischer Gegenstand geprägt von der Annahme: "Nur der Verwundete Heiler heilt". Bei Burnout und sekundärer Traumatisierung von Ärzten und Traumatherapeuten geht man dagegen von einer grundsätzlich negativen Auswirkung dieser Verwundungen aus. Die Untersuchung von Heilern in fremden Kulturen (andine Medizinmänner, andine Heilerinnen und "Hexen", tibetische Schamanen) "erdet", konkretisiert und entsimplifiziert das Konzept und trägt dazu bei, die eigentlich zentrale Frage – die nach den Bedingungen der Heilwirksamkeit des Verwundeten Heilers – präziser zu stellen. Seine eigentliche Bedeutung aber gewinnt der Begriff des Verwundeten Heilers erst, wenn man ihn im Sinne eines Archetypen versteht. Dieses Verständnis führt zu einem Modell des Heilungsgeschehens, in dem den Selbstheilungskräften des Patienten, seine Ressourcen, seinem "innerer Heiler" eine zentrale Rolle zugesprochen wird.

Die Sprecher der einzelnen Dialekte hatten keine Schwierigkeiten, einander zu verstehen. Jahrhunderts erstreckte sich ihr Territorium vom Little Missouri River im Nordwesten bis zum Missouri River im Nordosten und zum Platte River im Süden. Das Leben in den Großen Ebenen, die sich von Saskatchewan im Norden bis nach Texas im Süden ausdehnen, war hart. Es gibt dort keine nennenswerten Gebirgsketten, und so ist man den Naturgewalten nahezu schutzlos ausgeliefert. Die Lakota waren typische Vertreter der Plains-Kultur. Jahrhunderts lebten sie in großen kreisförmigen Lagern aus Tipis, die von Bisonhäuten bedeckt waren.

Sie führten ein Nomadenleben und transportierten ihre gesamte Habe auf von Pferden gezogenen Travois, wenn sie ihr Lager verlegten. Bekleidet waren die Lakota-Männer im Sommer mit ledernem Lendenschurz und Mokassins und im Winter mit Lederhemd, Leggings und Fellmänteln. Die Frauen trugen ein loses Fellkleid und Büffelkälber lieferten die Kleidung für Kinder. Das Bearbeiten der Büffelhäute und die Herstellung der Kleidung und Tipis war im Wesentlichen Frauenarbeit. Der Sozialpsychologe Erich Fromm analysierte im Rahmen seiner Arbeit Anatomie der menschlichen Destruktivität anhand ethnographischer Aufzeichnungen 30 vorstaatliche Völker auf ihre Gewaltbereitschaft, darunter auch die Lakota.

Besonders die Gegend der Black Hills spielt für die Mythologie der Lakota eine bedeutende Rolle. Die Vögel gewannen und so entstand eine natürliche Ordnung, in der die Menschen über die Tiere dominierten und den Bison und weiteres Wild zum Essen töten durften. Ihr animistisch-religiöses System kannte vier Mächte, die über das Universum herrschten, und die wiederum in vier Hierarchien unterteilt waren. Die „Heiligen Sieben Riten“ stellen einen wesentlichen Teil des Rituallebens der Lakota dar. Inipi, Inípi, manchmal auch Inikagapi, Iníkaǧapi – die Schwitzhütte bzw.