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Die Anorexia nervosa PDF

Wenn Sie mehr als einer der folgenden Fragen zustimmen, sind Sie auf die Anorexia nervosa PDF Seite auf jeden Fall richtig, denn dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie eine Essstörung haben. Befürchten Sie, dass Sie die Kontrolle über Ihr Essverhalten und darüber wie viel Sie essen verloren haben?


Författare: H. Mester.

Wir miissen also danach trachten, die Bedeutung der ,,Be­ wegung" zu verstehen, denn bliebe diese unbekannt, blieben wir auch im Dunkeln dariiber, was die Bedeutung der ,,Natur" selbst angeht. Aristoteles Die Vorbereitung dieses Buches zog sich tiber Jahre, seine Abfassung tiber mehrere Monate hin, in denen andere berufliche Aufgaben oft Vorrang gegentiber der Tiitig­ keit am Manuskript besa~en. Das war jedoch nicht nur von Nachteil. Wahrend der Be­ arbeitung bestimmter Fragen des Gesamtthemas erfolgten nicht selten dadurch wei­ tere Anregungen, da~ besondere theoretische Gesichtspunkte in der Therapie ein­ zeIner Kranker pl6tzlich noch einmal aufleuchteten. Publikationen tiber die Anorexia nervosa nahmen in neuerer Zeit flutartig zu. Auch darin spiegelt sich vielleicht die eigenttimliche Faszination wider, die von der Magersucht seit je ausging. Sie zahlt nicht zu den Neurosen im engeren Sinne, l~t sich ebensowenig zu den Psychosen stellen, obschon es im Weiterverlauf Ubergange in eine Schizophrenie gibt, und auch den klassischen psychosomatischen Krankheiten ist verbarrikadiertes und belagertes Leben, wie es sich in dieser Symptomatik au~ert, nicht zwanglos einzureihen. Die Anschauungen tiber die Anorexia nervosa unterlagen verschiedenen Wandlungsprozessen. Sie kommen hier nicht noch einmal zur Darstel­ lung.

Gemeinsam ist beiden Krankheiten, dass bei den Betroffenen eine extreme Angst vor einer Gewichtszunahme in Verbindung mit einem gestörten Körperbild besteht. Sie kommen soweit bekannt in jeder Kultur und in jedem Jahrhundert vor. In manchen Kulturen sind Essstörungen aber auch heute noch selten. So kommen Anorexien auf der karibischen Insel Curaçao bei den der farbigen Bevölkerung fast nicht vor. Als Ursache der Zunahme in den letzten Jahrzehnten gelten – nicht unwidersprochen- in erster Linie gesellschaftliche Faktoren. Besonders gefährdet sind nach wie vor junge Frauen in unserer westliche Welt, Depressionen, Drogen und Alkoholmissbrauch, Fettsucht, übergewichtige Eltern, Eltern die wenig Kontakt mit ihren Kindern, dafür aber hohe Erwartungen an diese haben, sexueller Missbrauch, Diäten in der Familie, niedriges Selbstwertgefühl, Perfektionismus, Angst oder Angststörungen, dick sein als Kind oder Jugendliche, frühe Regelblutung – all diese Faktoren vergrößern das Risiko.

Oder wie in einer Illustrierten zu lesen war: Die Schönheitsdiktatur der Wohlstandsgesellschaft und Konsumkultur – wie sie sich auch im Ende der achtziger Jahre beginnenden Kult um die allgegenwärtigen Supermodels abzeichnet – muss mit Nebenwirkungen leben. Der neue Frauentyp ist durchtrainiert und schlank. Kein Bauchansatz wölbt sich in der perfekten Silhouette. Die Brüste sind hoch und fest. This page looks at how different societies view the body silhouette as ugly or beautiful. It examines some of the ways individuals have manipulated it, to gain the cultural ideal of an era.

Mit dem Problem der Körperbildstörung geht auch eine Fehlwahrnehmung von Körpersignalen einher. Die vor allem anderen stehende Motivation dünner zu werden und noch mehr Körpergewicht zu verlieren wird verbissen verfolgt. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers und Körperbildes ist gestört, der Körper wird auch noch im Stadium der extremen Abmagerung als zu dick erlebt. Der Verlust der Fähigkeit Körperreize wahrzunehmen ist eines dieser Symptome. Atypische Essstörungen sind möglicherweise genauso häufig wie Anorexie und Bulimie, da die Forschung sich bisher weniger dafür interessiert, werden diese auch seltener diagnostiziert. Heranwachsende Mädchen die intensiv eine Diät machen haben ein 18- fach erhöhtes Risiko eine Essstörung zu entwickeln, die die in mäßigem Ausmaß eine Diät machen immerhin noch ein 7-fach erhöhtes Risiko. Patienten mit Anorexia nervosa haben die höchste Mortalität im Vergleich zu allen anderen psychischen Störungen.

Bis zum Beweis des Gegenteils ist bei jeder psychologisch begründeten Gewichtsabnahme unter die Altersnorm von einer Anorexia nervosa auszugehen. Psychiatrische Auffälligkeiten bei Mädchen und jungen Frauen führen zu einem 7-fach erhöhten Risiko eine Essstörung zu entwickeln. Dass junge Männer seltener erkranken hängt auch damit zusammen, dass sie seltener Diäten machen und auch im Pubertätsalter und danach seltener psychiatrische Auffälligkeiten aufweisen. Sport als Mittel der Gewichtskontrolle spielt zwar auch bei Essgestörten eine wesentliche Rolle, der Sport stellt aber ein deutlich geringeres Risiko dar als dies Diäten tun. In etwa 1000 Person- Jahren erkranken ca.

Mädchen die Diät machen, scheinen mehr an ihren Eltern orientiert zu sein als Vergleichsgruppen, sie scheinen außerdem stärker Konkurrenz orientiert zu sein, und weniger väterliche Unterstützung wahrgenommen zu haben. AN-Patientinnen sind Frauen, der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 12. Anorexia nervosa ist die häufigste Todesursache junger Frauen zwischen 15 und 24 Jahren. Die Prognose bei Spontanverläufen ist schlecht. 717 Jugendliche wurden ab  1983, 1985,1986, 1991 und 1993 nachuntersucht. Von den 40 Patienten mit einer Essstörung wurde gerade 9 im Jahr der Untersuchung psychiatrisch behandelt. Im späteren Verlauf im jungen Erwachsenenalter zeigten die Patienten im Vergleich zu den nicht an einer Essstörung erkrankten signifikant mehr psychiatrische und körperliche Symptome und Erkrankungen.

Erschreckend ist bei der in New York durchgeführten Untersuchung die geringe Zahl der Betroffenen, die sich in Behandlung befinden. Effektive psychotherapeutische Behandlungen stehen allgemein zur Verfügung. Je früher die Behandlung beginnt, um so eher ist eine stabile Besserung zu erreichen. Neben psychotherapeutischen Behandlungen haben sich in mehreren Studien inzwischen auch bestimmte Antidepressiva als eindeutig wirksam erwiesen. Sind attraktive Frauen eher gefährdet an einer Essstörung zu erkranken? Ist die Körperwahrnehmung bei Attraktivität erhöht? Zahlreiche, bis jetzt durchgeführte Studien haben ergeben, dass subjektiv empfundene Unzufriedenheit mit der eigenen körperlichen Erscheinung Essgestörten zu   Schlankheitsbestrebungen führt.