Kinderbücher

Die Basler Juden und ihre Gemeinde PDF

Altstadt vom Turm der Elisabethenkirche aus gesehen. Schweizer Grossstadt sowie Hauptort des Kantons Basel-Stadt, den sie die Basler Juden und ihre Gemeinde PDF den Gemeinden Riehen und Bettingen bildet.


Författare: Urs Draeger.
Nach 400 Jahren erzwungener Abwesenheit siedelten
sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder die ersten
Juden in Basel an. Bald gründeten sie eine Gemeinde,
die in ungebrochener Kontinuität bis heute besteht.
Aus welchen Gegenden kamen die jüdischen Einwanderer?
Welchen Berufen gingen sie nach? Wie fanden sie sich
am Rheinknie zurecht? Der Autor Urs Draeger zeigt,
woher und warum die Juden nach Basel kamen, wie sie
sich hier trotz einer feindlich gesinnten Obrigkeit
etablieren konnten und welchen Vorteil sie aus ihrer
besonderen Berufstruktur zogen. Draeger untersucht
außerdem, wie die Zuwanderung die Israelitische
Gemeinde allmählich veränderte. Er schildert, wie
neue reformerische Ideen die Gemeinde erfassten und
wie sich das Ringen um religiöse Identität in
Konflikten entlud, welche die Gemeinde zu spalten
drohten. Die Untersuchung des Gemeindeinnenlebens
rundet Draeger mit einem Blick auf die
Organisationsformen, die Gemeindeinstitutionen und
das Wirken der Rabbiner ab.

Seite des Rheins und das Kleinbasel am rechten Rheinufer. Basel ist ein weltweites Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie, ein weltbekanntes Messezentrum sowie ein wichtiger Standort als Bankenplatz. Mit nahezu vierzig Museen auf dem gesamten Kantonsgebiet und einem breiten Kulturangebot, ist Basel auch für seine zahlreichen Kunst- und Kulturinstitutionen von Weltrang berühmt. Das städtische Kunstmuseum stellt hier die gemeinhin als wichtigste erachtete öffentliche Kunstsammlung der Schweiz aus. Basel gilt heute neben anderen Schweizer Städten wie Zürich und Genf als eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Die im äussersten Nordwesten der Schweiz gelegene Stadt liegt zu beiden Seiten des Rheins.

Neben Teilen der Kantone Schaffhausen und Zürich gehört Kleinbasel mit dem nördlichen Teil des Kantons Basel-Stadt zu den einzigen Gebieten in der Schweiz rechts des Hochrheins. Hier endet der Rheinabschnitt Hochrhein und beginnt der Oberrhein. Diese Verkehrsrechte erhielt die Schweiz 1868 durch die Mannheimer Akte. Dank seiner Lage wurde Basel schon früh zum Knotenpunkt wichtiger Verkehrswege und damit ein bedeutender Handelsplatz. Die Stadt zählt deshalb zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Europas, verfügt aber mit einer grossen Gemarkung über 320 ha Grünfläche und 71 ha Wald. Die Stadt Basel und die beiden Gemeinden Riehen und Bettingen weisen einschliesslich ihrer Wasserflächen 3694 ha auf und bilden damit den flächenmässig kleinsten Schweizer Kanton. Dennoch sind innerhalb dieses verhältnismässig kleinen Landstücks beträchtliche Höhenunterschiede vorhanden.

Blick vom Basler Münster auf Kleinbasel und das Rheinknie. In der Mitte ist der Messeturm zu erkennen, rechts die Wettsteinbrücke. Die Stadt Basel hat dank der Lage im Rheintal durch die von der Burgundischen Pforte einströmende mediterrane Luft ein äusserst mildes, sonniges Klima und im Vergleich zum Mittelland im Herbst wenig Nebel. Basel liegt in einer vom Rhein geschaffenen Senke, die von drei niederen bis mittleren Gebirgszügen umgeben ist, im Westen befinden sich die französischen Vogesen, im Osten der deutsche Schwarzwald, im Süden, Südwest und -ost Ausläufer des Juras. Die drei Platten des Schwarzwaldes, der Vogesen und des Juragebirges stossen in der Basler Senke aneinander und ihre fortlaufende Bewegung bewirkt eine potentielle Erdbeben-Gefahr. Basel ist eines der meistgefährdeten Erdbebengebiete der Schweiz.

In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts wurde die Idee geboren, mittels Geothermie Energie eines eingepressten unterirdischen Wasserreservoirs in einer Tiefe von 5000 Metern unter der Stadt nutzbar zu machen. Die Betreiber unterschätzten jedoch die Erdbebengefahr. Die Stadt Basel kennt keine politischen Bezirke oder Stadtteile, sondern gliedert sich zu statistischen Zwecken nach Wohnvierteln, den sogenannten Quartieren. Es gibt 19 dieser Quartiere, die sich links und rechts des Rheins verteilen.