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Die Besteuerung von Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht PDF

Zur Navigation springen Die Besteuerung von Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht PDF Suche springen Unternehmensbesteuerung bezeichnet die Gesamtheit der Steuern, denen Unternehmen unterliegen. Die gesetzlichen Regelungen zur Ertragsbesteuerung in Deutschland werden von der Unterscheidung zwischen der Besteuerung im Sinne des Transparenzprinzips und der Besteuerung im Sinne des Trennungsprinzips bestimmt. Einzelunternehmen und Personengesellschaften werden transparent besteuert, erzielte Gewinne und sonstige Einkünfte unterliegen der Einkommensteuer des Gesellschafters.


Författare: Angelika Dölker.
Die Besteuerung von Personengesellschaften ist eines der schwierigsten Themen im internationalen Steuerrecht. Dies liegt in der unterschiedlichen zivilrechtlichen und steuerrechtlichen Behandlung der Personengesellschaften in den verschiedenen Ländern begründet. Bei international tätigen Personengesellschaften stehen daher Qualifikationskonflikte im Zentrum der Steuerplanung.
In Deutschland ist das Thema der Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht stark in Bewegung. Dies betrifft gleichermaßen Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verlautbarungen der Finanzverwaltung.
Gegenstand der Untersuchung ist die ertragsteuerliche Behandlung von Personengesellschaften im (deutschen) internationalen Steuerrecht für den Outbound- sowie den Inbound-Fall. In der Untersuchung werden zunächst die an eine Besteuerung von Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht zu stellenden Anforderungen der Entscheidungsneutralität und Gleichmäßigkeit der Besteuerung, der Kompatibilität mit den Grundfreiheiten des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) sowie der Administrierbarkeit erarbeitet, um sie dann als Maßstab zur Überprüfung bestehender Normen und Qualifikationen zu verwenden.

Einkommen von Kapitalgesellschaften werden dem Trennungsprinzip unterworfen, Gewinne unterliegen der Körperschaftsteuer. Sie wird von der Kapitalgesellschaft entrichtet. Ausschüttungen unterliegen der jeweiligen Ertragsteuer beim Empfänger der Ausschüttung, während sie bei der Kapitalgesellschaft nicht abzugsfähig sind. Werden im Rahmen der Tätigkeit des Unternehmens im Inland Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt, so ist zusätzlich Gewerbesteuer zu zahlen. Zur Einkommen- und Körperschaftsteuer wird ein Solidaritätszuschlag erhoben. Die Umsatzsteuer wird zwar beim Unternehmen erhoben, ist aber wirtschaftlich durch den Endverbraucher zu tragen.

Die Grunderwerbsteuer wird beim Erwerb eines inländischen Grundstücks erhoben. Die Grundsteuer wird als Gemeindesteuer auf das Eigentum an Grundstücken erhoben. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer fällt auf eine Erbschaft oder Schenkung an. Dies ist auch dann der Fall, wenn ganze Unternehmen oder Unternehmensanteile vererbt beziehungsweise verschenkt werden. Um die steuerliche Benachteiligung von Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten zu vermindern, sind zwischen vielen Ländern Abkommen zur Reduzierung der Doppelbesteuerung vereinbart worden. Diese basieren in der Regel auf dem Musterabkommen der OECD. Empirisch sind die tatsächlichen Steuerbelastungen international agierender Konzerne kaum zuverlässig ermittelbar.

Dieser Wert gilt für einen Referenz-Hebesatz von 400 Prozentpunkten bei der Gewerbesteuer. Die tatsächliche Steuerbelastung könnte je nach Kommune abweichen. Vor allem in skandinavischen Ländern ist das Modell der dualen Einkommensteuer verbreitet. Auch die Unternehmensbesteuerung wird von diesem Modell geändert, da zwischen Erwerbseinkommen und Kapitaleinkommen unterschieden wird. Um die Steuervermeidung von multinationalen Unternehmen in Griff zu bekommen, wird in der OECD und der EU als Alternative die Gesamtkonzernbesteuerung oder Unitary Taxation diskutiert.