Romane & Erzählungen

Die Jagdgesetzgebung PDF

Broschüre über den Brennglas-Shop die Jagdgesetzgebung PDF www. Was kann jeder einzelne für die Tiere tun?


Författare: Günther Frhr. Scherr-Thoss.

Die TV-Dokumentation »Brennpunkt Erde: Leben im Wald und der Krieg gegen die Tiere« zeigt die Schönheit des Waldes und seiner Bewohner, der wild lebenden Tiere – aber auch die Verfolgung, den Krieg der Jäger gegen unsere Mitgeschöpfe. Obwohl unsere Restwälder meist leider nur noch reine Nutzwälder sind, bieten sie doch Rückzugsmöglichkeiten für viele Tiere. Doch eine kleine Minderheit von 0,4 Prozent der Bevölkerung macht Jagd auf wild lebende Tiere. Sozialstrukturen werden zersprengt, Jungtiere zu Waisen, angeschossene Tiere flüchten panisch und leiden oft größte Qualen.

Für die Tiere, die eigentlich unsere Mitgeschöpfe sind, herrscht somit Krieg in Wald und Flur. Der Spindelige Rübling – hier in Homburg entdeckt – kommt immer in Verbindung mit Holz vor, auch wenn er scheinbar am Boden wächst liegt das Myzel an in der Erde vergrabenem Holz oder reicht bis an höher liegende Hauptwurzeln seines Wirtsbaumes. Auf den Stämmen und Wurzeln von lebenden Bäumen wachsend kann der Spindelige Rübling Weißfäule verursachen, daher ist er ein unbeliebter Waldschädling, der bereits für den Tod vieler Bäume verantwortlich zu machen ist. Außerdem ist er in Zusammenhang mit anderen negativen Faktoren für größere Eichensterben verantwortlich. Die Holzzerstörung kann schon am lebenden Stamm auftreten. Hier hat unser Förster Oliver Linnebach im Rahmen des halbjährlichen Monitorings in Homburg ganze Arbeit geleistet.

Er hat den Pilz und die Fäule erkannt und mit Hilfe unseres Subunternehmers die Eiche umgedrückt. An den Wurzeln im Bild kann man erkennen, wie wenig Stabilität sie hatte. Die mögliche Gefahr ausgehend von herbstlichen Stürmen ist nun gebannt. Danke an Herrn Linnebach für die großartige Arbeit.

Viele von Ihnen fragen sich, warum Fichtenholz, welches bereits im Frühjahr 2018 eingeschlagen wurde, teilweise noch im Wald liegt. Andere von Ihnen wiederum beklagen Schäden, die in Ihrem Wald vom Borkenkäfer verursacht wurden und ärgern sich, dass das Holz nichts mehr Wert ist. Für die Beseitigung dieses Holzes muss inzwischen sogar gezahlt werden. Deshalb möchten wir mit diesem Schreiben wichtige Informationen weitergeben und erklären, wie es zu dieser Situation gekommen ist und wie es um die aktuelle Lage bestellt ist.

Um die aktuelle Situation bestmöglich in einem Wort zu beschreiben, kann man nur das Wort: katastrophal! Wenn man im Wald unterwegs ist, vergeht kein Kilometer, an dem man keine vertrockneten, braunen Fichten sieht. Teilweise sterben sogar ganze Hänge ab! Angefangen hat diese Katastrophe im Prinzip vor ca.

Im Herbst 2017 gab es die ersten kleinen Stürme, die jedoch keine nennenswerten Holzmengen auf den Markt gebracht haben. Gleichzeitig lief der normale Holzeinschlag in den Forstbetrieben wie gehabt weiter. Schäden seit Kyrill im Jahr 2007 gesorgt. Vor allem waren die nördlicheren Regionen um Paderborn und Niedersachsen sehr stark betroffen. Da der gesamte Winter ziemlich feucht und nass war, konnte das Sturmholz und das normal eingeschlagene Holz vielerorts weder aus dem Wald gerückt, noch abgefahren werden. Die Schäden am Waldboden wären viel zu groß geworden und viele Waldwege und Forststraßen waren in den Wintermonaten für schwere Fahrzeuge schlichtweg einfach nicht befahrbar.