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Die Neuordnung von Bildung und Ausbildung in der Bundeswehr PDF

2000 Offizieranwärtern, die die Neuordnung von Bildung und Ausbildung in der Bundeswehr PDF Bundeswehr jährlich einstellt, erhalten mehr als 95 Prozent eine Studienzusage. Ihre Bezüge erhalten die vom Dienst weitgehend freigestellten Soldaten während des Studiums weiter.


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So soll sichergestellt werden, dass die Studierenden nicht auf Nebenjobs oder BAföG angewiesen sind und sich daher vollständig auf das Studium konzentrieren können. Die Studienrichtung ist nicht zwangsläufig an den späteren Aufgabenbereich gebunden. Nur bestimmte Verwendungsreihen bei Luftwaffe und Marine sind an das Bestehen eines technischen Studiengangs gekoppelt. Mai 1971 legte die Kommission dem Bundesverteidigungsminister Schmidt das Gutachten vor. Es sieht vor, dass Offizieranwärter mit einer Verpflichtungszeit von mindestens zwölf Jahren künftig ein dreijähriges Studium an einer Hochschule der Bundeswehr absolvieren sollen. Juni 1972 stimmte das Bundeskabinett der Einrichtung von Hochschulen der Bundeswehr zu.

Oktober 1972 erfolgte der Abschluss eines Abkommens zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Bundesregierung über die Einrichtung einer wissenschaftlichen Hochschule für die Ausbildung von Offizieranwärter der Bundeswehr. Januar 1973 erfolgten die Erlasse der Gründungsausschüsse für die Hochschulen der Bundeswehr in Hamburg und München. April 1973 stimmte der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages der Errichtung von zwei Hochschulen zu. Juli 1973 erteilte der Bundesverteidigungsminister Georg Leber den Befehl zur Aufstellung der Hochschulen.

Oktober 1973 erfolgte die Aufnahme des Lehr- und Forschungsbetriebes an beiden Hochschulen. September 1976 verließen die ersten Absolventen die Hochschulen. Von 1973 bis 1998 haben 32. Auf dem Dies academicus der Universität der Bundeswehr in München am 8.

Seit dem Herbst-Trimester 2007 ist das Studium im Zuge des sog. Bologna-Prozesses auf Bachelor- und Master-Studiengänge umgestellt. Lediglich diejenigen Studenten, die nach 7 Trimestern 180 ECTS-Punkte gesammelt haben, können das Masterstudium absolvieren, wobei sich der Beginn des Master-Studiums mit dem Ende des Bachelor-Studiums überlappt. Organisatorisch waren die Universitäten der Bundeswehr der Streitkräftebasis zugeordnet, dem Streitkräfteamt unmittelbar unterstellt und Teil der Streitkräfte. Im BMVg bestand ein eigenes Referat für die Bundeswehruniversitäten.

Die beiden Universitäten sind klein und überschaubar, sehr gut ausgestattet und ganz im Sinne einer angloamerikanischen Campus-Universität aufgebaut. Wohnbereiche, Hörsäle, Labore sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen befinden sich in unmittelbarer räumlicher Nähe. Die Universitätsbibliotheken lassen auch externe Nutzer zu. Köln erfolgreich absolvieren und dabei ihre charakterliche, intellektuelle und körperliche Eignung zum Offizier sowie die Studieneignung nachweisen. Ebenso werden Offiziere befreundeter Streitkräfte an den Bundeswehruniversitäten aufgenommen.

Deutsche zivile Studenten werden seit wenigen Jahren an beiden Universitäten in kleinem Umfang zugelassen, falls ein Partnerunternehmen die Kosten übernimmt und ausreichend Kapazität verfügbar ist. Daneben ist die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen als Gasthörer möglich. Hamburger Studierende können unter Umständen auch Leistungen an der Helmut-Schmidt-Universität erbringen. An der Münchner Universität gibt es seit 2006 ein Hochbegabtenförderprogramm zur Frühförderung von besonders begabten Schülern. Bei der Anwerbung von Drittmitteln müssen die Universitäten der Bundeswehr mit den anderen öffentlichen Universitäten konkurrieren. In Zeiten knapper Ressourcen prüfen die Auftraggeber umso gründlicher, an wen teure Forschungsaufträge vergeben werden sollen. Daran, wie viele Drittmittel eine Universität einwerben kann, wird aber zunehmend ihre Qualität gemessen.