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Die Q-Tagebücher 1934 – 1935 PDF

Die Identität Travens war lange Gegenstand weitreichender Spekulationen. Schon länger war jedoch unstreitig, dass er mit die Q-Tagebücher 1934 – 1935 PDF Theaterschauspieler und Anarchisten Ret Marut identisch ist, der 1924 nach Mexiko floh.


Författare: Kurt Tucholsky.
Mit den Anfang der siebziger Jahre in Zürich entdeckten und später unter dem Titel "Briefe aus dem Schweigen 1932 – 1935" publizierten Briefen Kurt Tucholskys an die Schweizer Ärztin Dr. Hedwig Müller kamen auch den Briefen beigefügte Tagebuch-Beilagen ans Licht. Tucholsky hatte diese von ihm sogenannte "Q-Tagebücher" – das Q stand für "ich quatsche" – seinen Briefen an "Nuuna" beigelegt. Sie sollten vor allem "das Politische" enthalten, damit es die Briefe nicht belaste. Bald jedoch triumphierte Tucholskys Schreibtemperament über jede thematische Einengung, die Q-Tagebücher enthalten nun auch Persönliches, Glossen und Mitteilungen aus dem Alltag, ja selbst der Kater Iwan findet auf diesen Seiten einen Platz.

Traven ist Autor von zwölf Romanen, einem Reisebericht und vielen Erzählungen, in denen sich das Genre der teils in ironisch-sarkastischem Duktus geschriebenem Abenteuergeschichte mit einer kapitalismuskritischen Haltung verbindet. Februar 1925 seine Erzählung Wie Götter entstehen publizierte. In demselben Jahr 1926 veröffentlichte die Büchergilde Gutenberg, die bis 1939 der Hauptverlag B. Travens blieb, seinen zweiten Roman Das Totenschiff. Der neben Das Totenschiff bekannteste Roman B. Travens ist Der Schatz der Sierra Madre von 1927. Seine Helden sind eine Gruppe US-amerikanischer Abenteurer und Goldsucher in Mexiko.

1948 wurde das Buch von Hollywood-Regisseur John Huston unter demselben Titel mit großem Erfolg verfilmt. 1927 im Vorwärts in Fortsetzungen erschien und 1929 als erweiterte Buchausgabe herausgegeben wurde. Die weiße Rose, eine epische, auf Fakten gestützte Geschichte der Enteignung eines indianischen Stammes durch eine US-amerikanische Erdölfirma. Die 1930er Jahre sind vor allem die Zeit, in der Traven den Caoba-Zyklus schuf.

Nach der Vollendung des Caoba-Zyklus verstummte B. Traven als Autor größerer literarischer Werke. Macario, die 1953 durch die New York Times zur besten Kurzgeschichte des Jahres gekürt wurde. Der Band Der Busch von 1928 versammelte zwölf Erzählungen, 1930 wurde die zweite erweiterte Ausgabe veröffentlicht.