Ratgeber

Die Sprachen Deiner Seele PDF

In dem Buch „Frosch trifft Prinzessin“ von Joshua Harris stehen ein paar ganz ungewöhnliche Sätze, die ich – zu Beginn – einfach mal zitieren möchte: Die Sprachen Deiner Seele PDF feiert reinen Sex  in der Ehe und lädt uns ein, das auch zu tun. Welche heiligere Form des Feierns  haben wir schon als die körperliche Liebe? Die Antwort ist: Uns zur Freude und Ihm zur Ehre.


Författare: Chantal Perrinjaquet.

Fühlst Du Dich manchmal überlastet und hast das Gefühl, dass Dir alles zu viel wird? Manchmal sind Burnout, Hyperaktivität oder depressive Gefühle die Folgen, dabei ist es lediglich Deine Seele, die sich Dir in ihrer Sprache verständlich machen will. Lerne die Sprachen Deiner Seele kennen, wachse mit den Herausforderungen des Lebens und erlebe, wie Dir Deine Impulse helfen, Gelassenheit und Freude in Dein Leben zu ziehen!
Mit diesem Workbook lernst Du,
– welche Sprachen Deine Seele spricht und wie Du sie verstehst,
– welche Grundlagen feinstofflicher Wahrnehmung für Dich wichtig sind,
– warum nichts ist, wie es aussieht, und
– worum es wirklich geht.
Zur Vertiefung Deines neu erlernten Wissens stehen Dir meine besten Übungen zur Verfügung.
Beginne, Dich und Deine Impulse ernstzunehmen! Finde heraus, wie Du im Einklang mit Deinem Körper-Geist-Seelen-Gefüge lebst und so zufrieden, gelassen und glücklich wirst.
Herzlichst, Chantal Perrinjaquet

Denn er ist sehr, sehr gut. Er hätte den Fortpflanzungsakt so kurz und langweilig wie ein Niesen machen können. Stattdessen hat er ihn zum größten Thrill aller Zeiten erkoren. Und wenn ein Mann und eine Frau sich an diesem Geschenk erfreuen und Gott dafür danken, dann geben sie Ihm die Ehre. Sex wird zu einem wunderschönen Zwei-Personen-Lobpreis-Gottesdienst! Um ein tolles Sexleben zu haben, müssen wir begreifen, dass die Bibel Sex in keiner Weise als abstoßend, sündig oder heikel ansieht, sondern dass wir Gottes ursprüngliche Idee von erfüllter Sexualität so sehr lieben müssen, dass wir den Umgang unserer Welt damit als Perversion erkennen.

Berauschen, sich selbst vergessen das klingt nicht gerade nach Langeweile, oder? Gott legt uns nahe, uns am Körper unseres Partners zu erfreuen, uns ganz hinzugeben, ohne Vorbehalte und Rückversicherung. Wow und so etwas steht auf einer katholischen Website? Bild der Kirche verbreitet: Da sind die katholischen Spaßbremsen gegen alles, was Freude macht, am besten noch gegen die Sexualität selbst. Es scheint ausgemachte Sache, dass die katholische Kirche allergisch» auf alles Sexuelle, Körperliche und Lustvolle reagiert. Spaß macht – und hat erwiesenermaßen auch keine Ahnung davon. Was aber kann die Kirche machen?

Gegen die, die sie als „leibfeindlich“ und als „Anti-Sex-Kirche“ verleumden? Nein, vor Gericht werden wir Katholiken wohl kaum ziehen, und es würde auch keinen Sinn machen. Es gibt einen viel besseren Weg: Den Stier bei den Hörnern packen und frisch, fromm, fröhlich und frei von unserer Sicht der Sexualität sprechen. Leider glauben viele Katholiken und Seelsorger, sie könnten dieses Thema totschweigen, bis sich die Gerüchte von selbst legen. Manche behaupten, wenn sie darüber predigen würden, würde keiner mehr zuhören. Okay, es hat Zeiten gegeben, in denen das Sprechen von allem, was die Sexualität betraf, strengstens verpönt war.

Und natürlich wollte man davon dann erst recht nichts in der Kirche hören. Thomas von Aquin verurteilt scharf die Verteufelung alles Sinnlichen. Alles Sinnliche als Werk des Teufels zu verdammen sei ein Laster der Unsinnlichkeit. Kleriker des Amtes enthoben, die sich der Leibfeindlichkeit schuldig gemacht haben. Wenn sich jemand der Speisen oder der Ehe enthält und zwar nicht aus Askese, sondern aus Abscheu, oder weil er vergessen hat, dass Gott die Schöpfung gut gemacht hat, und blasphemisch die Schöpfung schlecht nennt, so lasse er sich eines Besseren belehren oder ist abzusetzen. Geistern und den Lehrern von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist.

Sie verbieten die Heirat und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen. Religion da, in der Sex zum Vollzug eines Sakramentes gehört. Vielgeschmäht ist auch die Tatsache, dass junge Mütter nach Ihrer Geburt hinten in die Kirche zum Pfarrer kommen mussten, der sie „aussegnete“, damit sie wieder am Gottesdienst teilnehmen konnten. Faszinierend, dass dieser Brauch erst als deutliches Anzeichen der Diskrimierung der Frau und der Sexualität gewertet wurde, als keiner mehr verstand, worum es eigentlich ging! Das Wort „ausgesegnet“ bedeutet nichts anderes, als dass der Muttersegen der letzte Segen in einer Reihe von mehreren Segenswünschen rund um die Geburt war.

Aussegnung“ ist und bleibt ein Segensspruch, ein Gutheißen dessen, der gesegnet wird. Apologetik nennt man die Kunst der Verteidigung – und ich weiß nicht, ob ich sie gut beherrsche. Deshalb möchte ich die „historische Beweisaufnahme“ hiermit vorläufig abschließen, da es mir weniger auf das ankommt, was irgendwer irgendwann einmal gesagt hat. Viel wichtiger ist mir, wie die Kirche bis auf den heutigen Tag zur Geschlechtlichkeit und Sexualität des Menschen steht.

Es wird Zeit, dass wir zur Sache kommen. In Hafenstädten und Bahnhofsvierteln, so weiß man, stehen viele rote Lampen. Auch Korinth zur Zeit Jesu war ein solches Hafenstädtchen. Und wenn auch damals wahrscheinlich keine roten Lampen in den Fenstern der Hafenkneipen standen, so sah es hinter diesen Fenstern wohl genauso aus wie in den zweitausend Jahren danach. Dort, in Korinth, fand sich eine der ersten christlichen Gemeinden zusammen. Da ging es, ähnlich wie im Hafen, drunter und drüber. Was meint ihr wohl, was er schreibt?

Das dürft ihr nicht, ich verbiete es Euch? Er schreibt: Alles ist Euch erlaubt! Als Christen seid ihr freie Menschen, von Jesus freigekauft und bestimmt, in Freiheit zu leben. Und weiter: Alles ist Euch erlaubt, aber nichts soll Macht haben über Euch. Es geht im Christentum niemals um Gebote, die ihren Grund allein in der Tatsache haben, dass Gott sie aufgestellt hat. Gebote sind da, um etwas Wertvolles zu schützen, damit es nicht missbraucht, zerstört oder übergangen wird.