Ratgeber

Die Verdammten der Stadt PDF

Roman von Robert Penn Warren basiert. Amantha Starr ist die privilegierte Tochter eines Plantagenbesitzers aus Kentucky. Nach seinem Tod kommt ein schockierendes Geheimnis ans Licht: Ihre Mutter war eine schwarze Sklavin ihres Die Verdammten der Stadt PDF. Da sie nach dem Gesetz nun als Besitztum und nicht als Hinterbliebene ihres verstorbenen Vaters gilt, wird sie einem Sklavenhändler aus New Orleans zum Verkauf überlassen.


Författare: Loïc Wacquant.

Die Verdammten der Stadt führt uns mitten ins schwarze Ghetto im Inneren Chicagos und in die sich deindustrialisierende Banlieue in den Außenzonen von Paris und entdeckt, dass städtische Marginalität nicht überall gleich ist. Auf Grundlage von Feld-, statistischen und historischen Daten zeigt Wacquant, dass die Rückbildung der innerstädtischen Gebiete in den Vereinigten Staaten im Anschluss an die 1960er Jahre nicht durch die Entstehung einer underclass erklärt werden kann, sondern durch den gemeinsamen Rückzug von Markt und Staat, der von einer staatlichen Politik der Rassentrennung und der Aufgabe der Städte gefördert wurde. In den europäischen Städten dagegen läutet die Ausbreitung von „Problemquartieren“ nicht die Entstehung von Ghettos amerikanischen Stils ein. Sie rührt vielmehr von der Zersetzung der Arbeiterklassegebiete, von Massenarbeitslosigkeit, der Prekarisierung von Beschäftigung und der ethnischen Durchmischung von bislang getrennten Populationen, wodurch städtische Formationen hervorgebracht wurden, die eher „Anti-Ghettos“ sind.


Der Vergleich zwischen dem US-amerikanischen „Schwarzen Gürtel“ und dem „Roten Gürtel“ Frankreichs zeigt, dass staatliche Strukturen und Politiken eine entscheidende Rolle bei der Artikulation von Klasse, Rasse und Raum auf beiden Seiten des Atlantiks spielen. Er zeigt auch die Kristallisation eines neuen Regimes von Marginalität, die von der Fragmentierung der Erwerbsarbeit, dem Rückzug des Sozialstaates und der Konzentration benachteiligter sozialer Kategorien in stigmatisierten Distrikten angeheizt wird, die über kein kollektives Idiom der Identität verfügen. Diese diffamierten Bezirke sind nicht nur die Senkgruben einer vergangenen ökonomischen Ära, sondern auch die Brutstädte des Prekariats im Zeitalter des neoliberalen Kapitalismus.

Auf der Schifffahrt nach New Orleans wird sie von ihrem Besitzer, dem Sklavenhändler Calloway, bedrängt. Daraufhin entschließt sie sich, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Calloway kann dies im letzten Moment verhindern und lässt sie nun in Ruhe, denn eine so schöne, kultivierte, junge Frau, die glatt als Weiße durchgeht, erscheint ihm viel zu wertvoll, um ihren Tod zu riskieren. Als sie ein potenzieller Käufer in der Auktionshalle ungeniert inspiziert, wird sie von dem wohlhabenden Plantagenbesitzer Hamish Bond gerettet, indem er eine außerordentlich hohe Summe für sie bietet. Amantha, die mit dem schlimmsten rechnet, ist überrascht, dass sie von ihrem neuen Besitzer wie eine Dame behandelt wird, und nicht wie eine Sklavin.

In seiner Stadtvilla lernt sie seine Haushälterin und ehemalige Geliebte Michele kennen. Amantha und Hamish verlieben sich ineinander. Er ist bereit, ihr die Freiheit zu schenken, doch sie entscheidet sich dafür, bei ihm zu bleiben. Erschwert wird ihre Situation aber dadurch, dass Hamish ein schreckliches Geheimnis aus seiner Vergangenheit verbirgt, das sein Gewissen plagt. Dann bricht der Bürgerkrieg aus und New Orleans wird von der Nordstaatenarmee erobert. Hamish wird ein gesuchter Mann, als er aus Protest zusammen mit anderen Plantagenbesitzern seine Felder anzündet, um die Ernte zu vernichten. Rau-Ru, der sich zwischenzeitlich dem Nordstaatenregiment angeschlossen hat, verhilft Hamish und Amantha zur Flucht.

Warner kaufte die Rechte an dem Buch noch vor dessen Veröffentlichung im Jahr 1955. Film erwähnt wird, gibt es tatsächlich. Die Ashland Plantage, auf der der Film gedreht wurde, trug unter seinem früheren Besitzer diesen Namen. Der Film wurde in bundesdeutschen Kinos auch unter dem Titel Hamish, der Sklavenhändler und in Österreich auch als Amanta, die weiße Sklavin gezeigt. Bei der Erstaufführung in Deutschland in der Vorweihnachtszeit 1957 war der Film für Personen ab 16 Jahre freigegeben.

Später wurde das Mindestalter auf 12 Jahre herabgesetzt. Freigabebescheinigung für Weint um die Verdammten. National Park Service, abgerufen am 28. Diese Seite wurde zuletzt am 21.