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Die Welteislehre PDF

Hörbiger war ein unehelicher Sohn der Amalia Hörbiger, die Welteislehre PDF Tochter Alois Hörbigers. Seine Jugend verbrachte er mit seiner Mutter in Kärnten. Seit seiner Anstellung bei der Maschinenfabrik Lang in Budapest 1891 leistete Hörbiger Beachtliches auf dem Gebiet der Wärme- und Kältetechnik.


Författare: Brigitte Nagel.

Nach 1918 fielen die Lizenzeingänge aus dem Ausland fast völlig aus, die Inflation in den 1920er Jahren vernichtete sein gesamtes Vermögen. Diese Krise konnte er bis zu seinem Tod 1931 durch die Gründung einer Handelsgesellschaft für die Kundenbetreuung unter schwierigen Bedingungen überwinden. Hörbigers Grabstelle befindet sich am Friedhof Mauer in Wien. 1925 wurde die Johann-Hörbiger-Gasse in Wien-Mauer nach ihm benannt. Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1959, S.

Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. Amalthea Verlag, Wien 2006, ISBN 3-850-02565-9. Diese Seite wurde zuletzt am 30. August 2018 um 10:58 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden.

Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Nach Hörbiger befindet sich das Universum in einem ständigen Dualismus von Sonnen- und Eisplaneten, durch den es zu einem ewigen Zyklus von Katastrophen und Neuschöpfungen komme. Nach Hörbiger existierte vor Millionen von Jahren im Sternbild Taube ein gigantischer Stern mit der millionenfachen Masse unserer Sonne. In diese Sonne sei ein riesiger Planet eingedrungen, der größtenteils aus Wassereis sowie einem Metallkern bestanden habe.

Im Sonnensystem vorhandene Eisteilchen und Wolken von Wasserstoffgas, die Hörbiger als Äther bezeichnet, würden den Lauf der Planeten und Monde hemmen, so dass deren Bewegung gebremst werde. Dadurch würden kleinere Planeten von den größeren eingefangen und selbst zu Monden, die schließlich auf die Planeten stürzen. Die Planeten wiederum würden sich der Sonne nähern und verdampfen. Die Erde nehme aufgrund ihrer Entfernung zur Sonne eine Mittelstellung ein.

Sie sei weder von Feineis bedeckt wie die Heliodes, noch von kilometerdickem Eis wie der Mond oder der Mars. Der Mond, der früher ein eigenständiger Planet gewesen sei, sei von Eis bedeckt, da ihm eine schützende Atmosphäre fehlt. Der Mond nähere sich der Erde immer weiter, bis er unter seinem Eigengewicht zerbreche. Die Bruchstücke würden auf die Erde stürzen und eine globale Klimakatastrophe auslösen. Derartige Katastrophen hätten sich in der Vergangenheit mehrmals ereignet und ältere Kulturen der Menschheit geprägt.

Betrachtung des Mondes mit einem Teleskop gekommen sei. Er habe schlagartig erkannt, dass sich die Merkmale seiner Oberfläche sowie seine strahlende Helligkeit nur dadurch erklären ließen, dass sie vollständig aus Eis bestehe. Aus diesen Eingebungen entwickelte er seine Eiswelttheorie. Sein im Jahre 1912 erschienenes 800-seitiges Hauptwerk Glazial-Kosmogonie war chaotisch gegliedert und unverständlich geschrieben. Bei ihrer Veröffentlichung, kurz vor dem Ersten Weltkrieg, fand die Welteislehre zunächst nur wenig Beachtung.