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Die Zähne PDF

Für das menschliche Gebiss heißt das, im Die Zähne PDF sind mehr als 20 bzw. Bleibenden Gebiss sind mehr als 32 Zähne vorhanden.


Författare: B. Peyer.

Bei der Auswahl des Stoffes fiir das vorliegende Bandchen ver­ mied ich prinzipiell alle den Bereich der Zahnheilkunde beriih­ renden Fragen – so interessant sie auch sein mochten – als auBerhalb meines Gebietes liegend. Nicht nur bei Wirbeltieren, sondern auch bei vielen wirbellosen Formen ist der Mund mit sinnreichen Einrichtungen zur Er­ leichterung der Nahrungsaufnahme ausgestattet. Man denke da­ bei z. B. an die fiinf kalkigen Zahne, welche die Mundoffnung vieler Seeigel umstellen; ferner an die Mundbewaffnung der Blut­ egel und an die kauenden, stechenden, leckenden oder saugenden Mundwerkzeuge von Insekten. Die Maningfaltigkeit all dieser Einrichtungen notigte zu einer Beschrankung auf die Wirbeltiere, weil es kaum moglich gewesen ware, das Gesamtgebiet in einem Bandchen dieser Serie ausreichend darzustellen. Innerhalb der Wirbeltiere muBte ich mich sodann fragen, ob es wirklich notwendig sei, neben den heutigen Formen auch langst ausgestorbene Tiergruppen in die Schilderung einzube­ ziehen. Solche fossile Formen sind namlich fiir eine gemeinver­ standliche Darstellung in doppelter Hinsicht unbequem; denn es handelt sich dabei meist um dem Leser fremde Tierformen, fiir die es nicht einmal gute deutsehe Namen gibt. Diese Schwierig­ keiten muBten aber deswegen in Kauf genommen werden, weil sich nur durch die Fossilfunde zeigen laBt, daB und wie die heute vorliegenden GebiBverhiiltnisse erst in langer stammesgeschicht­ licher Entwicklung aus urspriinglicheren Zustanden hervorge­ gangen sind. Immerhin hieS es im Heraufbeschworen der erd­ geschichtlichen Vergangenheit MaS halten und sich auf wenige Beispiele beschranken.

Eine Hyperdontie tritt bei ein bis drei Prozent der Europäer und deren Nachkommen, häufiger bei Asiaten auf. Fälle gibt es einen einzelnen zusätzlichen Zahn, der sich meistens im Oberkiefer bei den Schneidezähnen befindet. 232 überzählige Zähne aus dem Kieferknochen entfernt. Zahnleiste, oder örtliche Entwicklungsstörungen, eine Zahnkeimspaltung und Atavismus als Ursachen diskutiert. Gelegentlich wird familiär gehäuftes Vorkommen beobachtet.

Zahnverwachsungen oder -verschmelzungen können so weit gehen, dass das Gebilde wie ein übermäßig großer Zahn aussieht. Mesiodentes können bei genetischer Fixierung familiär gehäuft auftreten. Diese Form der Hyperdontie macht fast die Hälfte aller überzähligen Zähne aus. Paramolaren sind überwiegend im Oberkiefer auftretende zusätzliche, meist einwurzelige Zähne zwischen den Molaren. Distomolaren sind zusätzliche, hinter den Weisheitszähnen wachsende Zähne. Daneben ist ein Defekt der Schlüsselbeine typisch, der es Betroffenen ermöglicht, die Schultern so weit nach vorn zu führen, bis sich diese berühren.

Die Ursache hierfür liegt normalerweise in einer Verlagerung des bleibenden Zahnes. Im Oberkiefer-Frontzahnbereich sprechen ästhetische Überlegungen oft für eine Entfernung des überzähligen Zahnes, zumal wenn dieser übermäßig groß ist oder eine Verschiebung der Mittellinie zu befürchten ist. Wilhelm Gemoll: GEMOLL, Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch, G. Kahn: Basic Oral and Maxillofacial Pathology. Jugendlichem 232 Zähne FAZ vom 24.