Krimis & Thriller

Einführung in das Angewandte Völkerrecht PDF

Die sozialwissenschaftliche Erforschung der internationalen Politik begann nach dem Ersten Weltkrieg und durchlief bis zum Beginn des 21. Die Internationalen Beziehungen bestehen als eigenständige Teildisziplin seit dem Ende des Ersten Weltkrieges, dessen Folgen in Europa und Nordamerika zu einem Nachdenken über die damals bestehende internationale Ordnung führten. Dem Internationalismus zufolge ist eine friedliche Staatenwelt nur möglich, wenn Verfassungsstaaten in ein System eines fortentwickelten einführung in das Angewandte Völkerrecht PDF Rechts eingebettet sind. Das Analyseergebnis, dass Interessengegensätze nie unüberwindbar seien, führte zur Etablierung der internationalen Beziehungen als Sozialwissenschaft.


Författare: Rudolf Blühdorn.

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Das Wiedererstarken autoritärer Regierungsformen zu Beginn der 1930er, beispielsweise in Deutschland, Italien und der Sowjetunion, zog in den internationalen Beziehungen eine starke Kritik an der vorherrschenden idealistischen Denkströmung nach sich. Der Forschungsgegenstand der Internationalen Beziehungen war lange Zeit unklar. Zwei Faktoren boten eine Grundlage der ersten metatheoretischen Debatte in den Internationalen Beziehungen. Der Zweite Weltkrieg trug zur Enttäuschung vieler Diplomaten und Politikwissenschaftler über den Internationalismus und seine Praktiken wie den Völkerbund bei.

Dies leistete der Konsolidierung des Realismus Vorschub. 1948 veröffentlichte der in die USA ausgewanderte Jurist Hans J. Sozialwissenschaft anerkannt, in der rationalistische Erklärungsansätze überwogen. Kennzeichnend für die IB sind Theoriediskussionen metatheoretischer Art.

Dabei reagieren die Internationalen Beziehungen primär auf politikwissenschaftliche Debatten in den Vereinigten Staaten. Zu unterscheiden sind drei metatheoretische Konfliktachsen der Internationalen Beziehungen: 1. Organisationen und Staaten befinden sich demnach in einem Raum internationaler Kommunikation oder Interaktion. In den Internationalen Beziehungen bestehen drei dominante metatheoretische Modelle.

Die drei Metatheorien vertreten unterschiedliche Haltungen in Hinsicht auf die Frage, ob und wie eine Theorie die Empirie zu erklären hat und welchen Erklärungsanspruch eine Theorie besitzen sollte. Es werden also Soll-Aussagen oder auch Ideale für ein gesellschaftliches Zusammenleben innerhalb dieser Theorien formuliert, im Sinne, dass es objektive Wahrheiten gibt, die mithilfe von Wissenschaft zu erkennen sind. Gruppe: empirisch-analytisch, Ziel ist es, die Zusammenhänge der empirisch wahrnehmbaren Wirklichkeit in Form von Gesetzesaussagen herauszufinden und zu formulieren. Methoden und Instrumente zur Verfügung haben. Gruppe: kritisch-dialektisch, gesellschaftliche Wirklichkeit wird hier eher als Produkt begriffen.

Ferner sind es immer Formen von Dialektik, die den Fortschritt einer Gesellschaft bewirken. Dabei gilt, dass Gesellschaft durch Forschung in ihrer Gesamtheit zu erfassen ist. In dieser umfangreichsten Ebene können Interaktionsmuster untersucht werden, um eventuelle Kausalitäten aufzeigen zu können. Der Nachteil dieser Analyseebene ist die deutliche Überbewertung des Systemeinflusses auf staatliche Akteure und die deutliche Unterschätzung staatlicher Einflussmöglichkeiten auf das internationale System. Es kommt somit leicht zu einer deterministischen Orientierungsweise, indem staatliche Autonomie vernachlässigt wird. Durch Unterscheidung der Akteure wird eine differenzierte Analyse ermöglicht. Generalisierungen haben somit durch genauere Betrachtung der einzelnen Akteure eine tendenziell größere Genauigkeit.

Dadurch wird eine genaue Analyse der Ziele, Motivationen und Zwecke der nationalen Politik ermöglicht. Jedoch besteht eine große Schwierigkeit bei dem Versuch, ein hoch entwickeltes Modell für die vergleichende Untersuchung von Außenpolitik zu erzeugen, da viele Detailfragen den Vorgang erschweren. Es besteht auch des Weiteren die Gefahr der Überdifferenzierung, wodurch Unterschiede überbetont werden. Kernbereich der IB ist die Beschäftigung mit Konflikten.