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Elsterwerda 1 : 50 000 PDF

Gröden ist eine Gemeinde im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster elsterwerda 1 : 50 000 PDF fünfzig Kilometer nördlich der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Sie liegt im Süden des Schradens und ist Verwaltungssitz des Amtes Schradenland. Gröden liegt im Schraden, einer Niederungslandschaft am Zusammenfluss der Schwarzen Elster und der Pulsnitz im südöstlichen Teil des südbrandenburgischen Landkreises Elbe-Elster. Die Gemeinde untergliedert sich in das sogenannte Oberdorf, welches sich entlang der L 59 erstreckt und das Unterdorf, in dessen Zentrum sich ein Dorfanger befindet, der einst von einem in der Gegenwart verrohrten Bach durchflossen wurde.


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Des Weiteren gehört der Wohnplatz Nord zu Gröden. Gröden liegt mit seinem humiden Klima in der kühl-gemäßigten Klimazone, jedoch ist ein Übergang zum Kontinentalklima spürbar. Der Monat mit den wenigsten Niederschlägen ist der Februar, der niederschlagsreichste der Juli. Quelle: Luise Grundmann, Dietrich Hanspach: Der Schraden, S. Der Ort Gröden wurde urkundlich erstmals um 1346 erwähnt. Gröden war markgräflich-meißnischer Besitz und gehörte zum Amt Hayn.

Schwere Zerstörungen durch Brände im Ort gab es unter anderem 1641 während des Dreißigjährigen Krieges und 1729. Infolge der Bestimmungen des Wiener Kongresses 1815 gelangte Gröden vom Königreich Sachsen an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen. Die beginnende Industrialisierung in Deutschland im 19. Jahrhundert zeigte sich auch in Gröden. 40 bis 50 Arbeiter beschäftigt waren und die umfangreichen Tonvorkommen ausbeuteten.

Nach der Wende ging 1995 in Gröden die damals größte Biogasanlage Deutschlands mit einer Jahreskapazität von bis zu 110. 000 Tonnen Biomasse und einer konzipierten Produktionskapazität von 3,65 Millionen Kubikmeter Biogas in Betrieb. Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Die Gemeindevertretung von Gröden besteht aus neun Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister.

Voigt wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Das Grödener Wappen wurde am 26. In Silber ein schrägrechter blauer Wellenbalken, begleitet oben von einem roten Jagdhorn und unten von einem grünen Dreiberg, darauf eine silberne Meßlatte mit rot-silbern geteiltem Sockel und zwei grüne Tanne mit schwarzem Stamm. Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler des Ortes. Am Dorfanger des sogenannten Unterdorfes befindet sich die von 1875 bis 1876 erbaute ehemalige Schule von Gröden, welche Mitte der 1970er Jahre durch eine neue Schule westlich des Angers ersetzt wurde.

Auch eine ehemalige Schmiede ist hier zu finden. Im Chor des Feldsteinbaus der von 1552 bis 1594 erbauten Martinskirche verbergen sich vermutlich die Reste einer spätromanischen Kapelle. In der Hans-Nadler-Straße 11 stehen das 1906 errichtete einstige Wohnhaus und das Atelier des 1958 in Gröden verstorbenen Schradenmalers Professor Hans Nadler, Vater des bekannten Denkmalschützers Hans Nadler. Gebäude des 1962 errichteten Kindergartens in der Großenhainer Straße.

Nach einer Restauration wurde das Denkmal am 9. Mehrere Radwege durch das Gebiet des angrenzenden Schradens verbinden Gröden mit dem nur wenige Kilometer nördlich gelegenen Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, den anderen Schradengemeinden, den Sehenswürdigkeiten der Niederung und dem Umland. In den Schradenbergen sind einige Wanderwege und Naturpfade bezeichnet. Tafeln über die jeweiligen Standorte und die Besonderheiten der Landschaft.