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Geschichte der Römischen Kaiserzeit PDF

Das römische Reich in seiner größten Ausdehnung beim Tod Kaiser Trajans 117 n. Die Geschichte der Römischen Kaiserzeit PDF Armenia, Assyria und Mesopotamia standen allerdings nur wenige Jahre unter römischer Kontrolle. Die von Augustus ausgehende Neuordnung des Staatswesens, die den Prinzipat begründete, bildet den unbestrittenen Auftakt der kaiserzeitlichen Epoche.


Författare: Werner Dahlheim.
Die Forschungen zur antiken Geschichte stapeln sich Jahr um Jahr zu unübersichtlichen Bergen. Um hier den Überblick zu behalten, bedarf es eines trennscharfen Hilfsmittels. Werner Dahlheim hat daher für die Neuauflage seiner "Geschichte der Römischen Kaiserzeit" die Teile II und III zu "Grundproblemen und Tendenzen der Forschung" und "Quellen und Literatur" gänzlich neu konzipiert. Dabei finden u.a. erstmals der Aufstieg des Christentums sowie die Rolle der Geistesgeschichte besondere Berücksichtigung.

Ihr Ende dagegen kann mit jeweils plausibler Begründung unterschiedlich datiert werden. Römischen Kaiserzeit zu betrachten, da sich damals eine Reihe von grundlegenden Veränderungen vollzog. Die Severer und die Reichskrise des 3. Die Römische Republik befand sich in den letzten 100 Jahren ihrer Existenz, seit den Reformversuchen der Gracchen, in einer Phase des permanenten Bürgerkrieges.

Die Stadt Rom wurde ihrer politischen Bedeutung entsprechend architektonisch und administrativ neu gestaltet, wie durch Herrschaftsanlagen, Tempelpflege, Spiele, Bäder sowie die Einrichtung einer Feuerwehrtruppe und einer mit polizeiähnlichen Aufgaben betrauten städtischen Garde, deren Oberbefehlshaber eine Art kaiserliche Stellvertreterposition einnahm. Augustus hätte einen blutsverwandten Nachfolger bevorzugt. Tiberius’ Tod große Hoffnungen ruhten, der aber, möglicherweise wegen seiner demonstrativen Hinwendung zum orientalischen Königtum, nach seiner Ermordung der Auslöschung des Andenkens verfiel und in der Historiographie als psychisch gestörter Sadist dargestellt wird. Behinderungen zugunsten Caligulas übergangen worden, war aber nach der Senatsrevolte, die zur Ermordung des Tyrannen führte, einziger legitimer Kandidat. Die Historiographie schildert ihn als introvertierten, seines hohen Amtes kaum fähigen Regenten, der sich geistigen Interessen hingab. Mutter Agrippina intrigant zur Nachfolge geführt worden war, zunächst als Hoffnungsfigur. Die Anfeindung Neros mit den beiden herrschaftslegitimierenden Gruppen, Senat und Heer, führte zur Delegitimation der julisch-claudischen Familie und in den Bürgerkrieg.

Historiographie als das völlige Gegenbild Neros dargestellt: Er war bodenständig, humorvoll und galt als gerechter Herrscher. In seiner Regierungszeit wurde der schon unter Nero ausgebrochene Aufstand in Judäa im Jahr 70 blutig niedergeworfen. Titus’ Regierungszeit wurde vom Ausbruch des Vesuv und dem Ausbruch einer Seuche überschattet. Seine rasch eingeleiteten Hilfsmaßnahmen und seine Großzügigkeit sorgten jedoch dafür, dass sein Name in guter Erinnerung blieb. Mit Domitian lässt man oft die Frühe Kaiserzeit enden und die Hohe Kaiserzeit beginnen.

Umständen Rechnung trug, dass sie keine Söhne hatten. Regierung als Friedenszeit in Erinnerung blieb. Commodus, der Ende 192 einer Verschwörung zum Opfer fiel, werden in Anlehnung an Neros leidenschaftliche Schauspielerei Auftritte als Gladiator und pathologische Züge zugeschrieben, wobei die Überlieferung durch die Historia Augusta stark tendenziös ist. Entwicklung ab Diokletian siehe vor allem die entsprechenden Ausführungen im Artikel Spätantike. Karl Christ: Geschichte der Römischen Kaiserzeit. Wohl die beste und detaillierteste Darstellung der Kaiserzeit in deutscher Sprache. Werner Dahlheim: Geschichte der Römischen Kaiserzeit.

Auflage Oldenburg, München 2003, ISBN 3-486-49673-5. Knappe Darstellung mit Forschungsteil und umfassender Bibliographie. Lokale Autonomie und römische Ordnungsmacht in den kaiserzeitlichen Provinzen vom 1. Albino Garzetti: From Tiberius to the Antonines. Die Zeit der Soldatenkaiser: Krise und Transformation des Römischen Reiches im 3. Rom und sein Imperium in der Kaiserzeit. 13 und 14 beschäftigen sich mit der Spätantike.

A Companion To The Roman Empire. Aufsatzsammlung, in der zwar die Ereignisgeschichte nur sehr knapp behandelt wird, dafür aber den Quellen sowie der Kultur-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte etc. Daten aus der Zeittafel in: Die Welt der Kelten. Thorbecke, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7995-0752-3, S.

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Oktober 2018 um 09:07 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Zur Navigation springen Zur Suche springen Die Geschichte der Geschichtsschreibung befasst sich mit Entstehung und Entwicklung des Darstellens der Vergangenheit.

Ansätze zu einer Geschichtsdokumentation gab es bereits im Altertum bei altorientalischen Völkern wie Babyloniern, Assyrern, Ägyptern und Persern. In der griechischen Antike kam es zum Beginn einer Geschichtsschreibung im heutigen Sinn. Ebenso entstanden in China in der Zeit vor Christi Geburt Geschichtswerke. Das Wort Geschichte hat im Deutschen eine ambivalente Bedeutung. Die Historiografie bedient sich zur Analyse der Quellen der Erkenntnisse unter anderem aus der Literaturwissenschaft und der Philosophie. Als Wissenschaftsgeschichte ist die Historiografiegeschichte jedoch mehr: Mit Hilfe sozial- und kulturgeschichtlicher Methoden versucht sie, die Institutionen des Faches, sowie die politischen, sozialen und kulturellen Voraussetzungen der früheren Berufspraxis von Historikern zu analysieren.