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Geschichte des deutschen Volkes seit dem Ausgang des Mittelalters PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Die Goten geschichte des deutschen Volkes seit dem Ausgang des Mittelalters PDF ein ostgermanisches Volk, das seit dem 3. Jahrhundert mehrfach in militärische Konflikte mit den Römern verwickelt war.


Författare: Johannes Janssen.

Umstritten ist der Ursprung der Goten. Mit dem Ausgangspunkt, dass die Gutonen die Vorfahren der Goten waren, wird die Annahme gestützt, dass in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts ein Teil des Volkes nach Südosten zum Schwarzen Meer zog. Die Greutungen oder Ostgoten wurden um 375 von den Hunnen unterworfen. 488 unter Theoderich Italien, formal im Auftrag Ostroms. Später wurden die Namen Vesigothi und Ostrogothi von Cassiodor, einem hohen römischen Beamten des Ostgotenkönigs Theoderich, in anachronistischer Weise in Westgoten und Ostgoten umgedeutet, als die Trennung der Stämme deutlich wurde. Als dritte Volksgruppe neben Ost- und Westgoten nennt Cassiodor die Gepiden.

Jordanes nannte neben West- und Ostgoten eine weitere, angeblich zahlreiche Gruppe, die er als Kleingoten bezeichnet. Diese Kleingoten, denen der gotische Bischof Wulfila angehörte, sollen zu Jordanes’ Zeiten die Gegend von Nikopolis in Mösien besiedelt haben. Die ersten Erwähnungen der Goten finden sich bei den antiken Geschichtsschreibern Tacitus, Strabon und Ptolemäus als Gotonen. Als Cassiodor im ersten Drittel des 6. Quelle für die frühen Stammeslegenden zur Verfügung. Diese Darstellung, die auch erst im 6.

Jahrhundert bei dem oft wenig zuverlässigen Jordanes auftauchte, lässt sich jedoch nicht bestätigen. Es wird oft angenommen, dass die Goten aus dem Zusammenschluss unterschiedlicher Stämme entstanden. Gemeinsam ist den traditionell den Goten zugerechneten Gruppen, dass sie ihren Verstorbenen keine Waffen ins Grab legten, was für Germanen untypisch ist. Goten mit Überschreitung der Donau 238 in den Horizont der römischen und griechischen Geschichtsschreiber traten. Jordanes berichtete: Als nach der Mitte des zweiten Jahrhunderts die Größe des Volkes immer mehr zugenommen habe, habe der Sage nach König Filimer den Entschluss gefasst, mit Heer, Frauen und Kindern auszuwandern.

Weichsel flussaufwärts bis an die Donau und das Schwarze Meer. Wirklich unumstritten ist nur: Goten tauchten zu Beginn des 3. Jahrhunderts im Donauraum und an der Nordwestküste des Schwarzen Meeres auf. Im Jahre 238 überfielen Goten zusammen mit den Karpen das römische Histria südlich der Donaumündung. Der nächste Kaiser Trebonianus Gallus gestand den Goten wieder Tribute zu, wurde jedoch von Aemilianus gestürzt, der noch als Statthalter Kniva im Jahr 252 besiegt hatte und als Kaiser 253 die Zahlung einstellte.