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Geschichte im Würgegriff der Gerichte? PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Welternte der vier wichtigsten Nutzpflanzen 2016. Als Reis werden die Getreidekörner der Pflanzenarten Oryza sativa und Oryza glaberrima bezeichnet. Reis ist vor allem in Geschichte im Würgegriff der Gerichte? PDF ein Grundnahrungsmittel und bildet damit die Nahrungsgrundlage eines großen Teils der Weltbevölkerung.


Författare: Kurt Scheibler.
In den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts fanden vor den Gerichten der Kantone Zürich und Schaffhausen und vor dem Bundesgericht zahlreiche Straf- und Zivilprozesse statt, die in den Medien und nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem «Historikerstreit» auf breites Interesse stiessen und noch im Jahr 2000 den Bundesrat und Ständerat beschäftigten.
Auslöser war ein am 26.2.1983 in der NZZ erschienener Artikel, in welchem Prof. Walter Hofer den während 40 Jahren in Zürich als Anwalt tätigen Wilhelm T. Frick als Vertrauensanwalt einer Gestapoabteilung in Feldkirch resp. ehemaligen Gestapovertrauten bezeichnete.
Der in der Kanzlei nachfolgende Sohn Willy N. Frick fühlte sich durch diesen Artikel betroffen und verunglimpft und wehrte sich gegen diese Qualifizierung seines Vaters mit einer Ehrverletzungsklage und einer solchen aus Persönlichkeitsschutz. Zahlreiche weitere Prozesse gegen Historiker, Journalisten und andere bekannte Persönlichkeiten folgten.
Mit dem vorliegenden Buch setzt sich der Autor vertieft mit den Ansichten der Gerichte über die Sorgfaltspflichten von Historikern, Wissenschaftern und der Presse auseinander. Seine Ausführungen haben den Charakter eines Standardwerkes zu den Fragen des Verhältnisses von Forschungsfreiheit und einschränkender Rechtsprechung, zur Zulässigkeit von Plausibilitätsschlüssen und zur Beweislast sowie allgemein zu den Sorgfaltspflichten von Historikern und Medien.

Sie werden in diesem Artikel nicht behandelt. Dem deutschen Wort Reis liegt ein weit zurückgehendes Wanderwort zugrunde. Artikel الرز ar-ruzz, wurde im Spanischen und Portugiesischen zu arroz. Die Kulturreispflanze Oryza sativa kann bis zu 30 Halme ausbilden.

Sie werden 50 bis 160 cm hoch und tragen je eine schmale überhängende Rispe, an der 80 bis 100 einblütige Ährchen sitzen können. Eine Pflanze kann damit fast 3000 Früchte tragen. Die enorme Vielfalt der in Jahrtausenden gezüchteten Sorten und Kreuzungen macht eine systematische Einteilung schwierig. Nach morphologischen Kriterien wurde eine dritte Unterart definiert, Oryza sativa ssp.

Aufgrund genetischer Kriterien wird javanica heute meist als Varietät innerhalb der Japonica-Gruppe angesehen. Glaszmann kam 1987 anhand der Analyse von Isoenzymen zu einer Einteilung von Oryza sativa in sechs Gruppen, darunter zwei Hauptgruppen, die indica und japonica entsprechen, und vier kleinere Gruppen. Innerhalb der Art Oryza sativa ist keine Wildform bekannt, da diese Art durch jahrtausendelange Züchtung aus einer anderen Art hervorgegangen ist: Oryza rufipogon. Alle Oryza-Arten außer den Kulturpflanzen Oryza sativa und Oryza glaberrima sind wilder Reis. Regel auf den direkten Verwandten Oryza rufipogon. Sinn verwendet wird, nämlich für die dunklen Körner von Süßgräsern der amerikanischen Gattung Zizania.

Diese Gattung wird botanisch als Wasserreis bezeichnet. Sie darf nicht mit der hier beschriebenen Gattung Reis verwechselt werden. Wo und wann Reis domestiziert wurde, war Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine bahnbrechende Studie ergab im Jahr 2011, dass alle Gruppen und Sorten von Oryza sativa auf eine einzige Domestikation der wilden Art Oryza rufipogon zurückgehen, die spätestens vor 8200 Jahren in China stattgefunden hat. Befunde der Archäologie hatten den Schluss nahegelegt, dass das Zentrum der Domestikation in China weiter nördlich am Jangtse zu suchen sei.

120 Fundstellen mit Reisresten, die meisten sind jünger als 5000 v. Daher hatte dieses Gebiet lange Zeit als Zentrum der Reisdomestikation in China gegolten. Die meisten der weiteren Fundstellen liegen in Südchina. Die Unterscheidung von Kurz- und Langkornreis ist bei verkohlten Körnern, die den Hauptteil der archäologischen Funde ausmachen, nicht immer sicher.

Die Identifikation von Oryza sativa ist an die Größe der Körner gebunden und daher ebenfalls oft unsicher. In einer späteren Phase war der Reis bereits teildomestiziert, ab 7500 gehen Zhao u. Vorherrschen von domestiziertem Reis in der Ernährung aus. Fachwelt überwiegend mit Misstrauen betrachtet, da hier morphologische Untersuchungen der Körner bisher nicht vorgelegt wurden. In der Feuchtbodensiedlung Bashidang, die zur Pengtoushan-Kultur gehört, wurden unverkohlte Reste von über 15.