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Geschichte Italiens im Mittelalter PDF

Seit den Lateranverträgen von 1929, in denen die staatliche Souveränität des Vatikans als weltlicher Sitz des Papstes durch die italienische Regierung anerkannt wurde, gilt die Vatikanstadt in Rom als verbliebener Nachfolgestaat des Kirchenstaats. Der Kirchenstaat war im Grunde ein Staatenverbund, der im Laufe des Mittelalters von Rom und Latium ausgehend immer größere Teile Mittelitaliens bis hin zur Adria umfasste. Jahrhundert wuchs der Grundbesitz der römischen Kirche in Italien durch Schenkungen zahlreicher Güter in Süd- und Mittelitalien und auf Sizilien an. Jahrhunderts kam geschichte Italiens im Mittelalter PDF zu Auseinandersetzungen zwischen der weströmischen Kirche, den Langobardenkönigen und dem oströmischen Kaiserreich, in deren Folge viele Besitzungen wieder verlorengingen.


Författare: Ludo Moritz Hartmann.

Dieses Buch über die Geschichte Italiens im Mittelalter ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe von 1900.
Der vorliegende zweite Band stellt die Römer und Langobarden bis zur Teilung Italiens dar.
Der Vero Verlag ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.
Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.
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Schlüsselereignis auf dem Weg zur Bildung des Kirchenstaates wird in Italien die Schenkung von Sutri im Jahr 728 angesehen. 751 zum König der Franken gewählt wurde, ließ er sich von Papst Zacharias die Wahl bestätigen. Dadurch wurden die Karolinger als Königsgeschlecht bestätigt. Abt Fulrad von Saint-Denis die Schenkungsurkunde Pippins entgegen. Pippin versprach als katholischer König, die von den Langobarden zurückeroberten Gebiete dem Nachfolger Petri zu übereignen. Die Kaiserkrönung von Pippins Sohn Karl dem Großen durch Papst Leo III. 756 erwarb der Kirchenstaat das Exarchat Ravenna durch Schenkungen, bis 787 kamen Sabina, Südtuszien und einige kleinere Territorien dazu.

Der Kirchenstaat reichte nun von Küste zu Küste. 962 wurde die Pippinsche Schenkung durch Kaiser Otto I. Jahrhundert kamen weitere Gebiete um Parma, Modena, Bologna, Ferrara, Romagna und Perugia hinzu. Die Bedeutung des Kirchenstaats als territoriales Herrschaftsgebilde sank ab dem 16.