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Globalisierte Geologie PDF

Altstadt vom Turm der Elisabethenkirche aus gesehen. Schweizer Grossstadt sowie Hauptort des Kantons Basel-Stadt, den sie mit den Gemeinden Riehen und Bettingen bildet. Seite des Rheins und das Kleinbasel am rechten Rheinufer. Basel ist ein weltweites Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie, ein weltbekanntes Messezentrum sowie ein wichtiger Globalisierte Geologie PDF als Bankenplatz.


Författare: Georg Fischer.
Am Vorabend des Ersten Weltkriegs galt Brasilien als eines der eisenreichsten Länder der Erde. Damit verbunden war die Wahrnehmung des Landes als strategischer Rohstofflieferant, aber auch als Großmacht der Zukunft. Doch wie kam es zu der Assoziation von Eisenreichtum und Macht? Und wie entstand überhaupt das Wissen über Natur, auf dem derartige Vorstellungen basierten? Georg Fischer untersucht den Bedeutungswandel des Eisens im Kontext der Globalisierung von wissenschaftlichen Praktiken, Industrialisierungsvisionen, materiellen Knappheitsängsten und der wachsenden Bedeutung technischer Experten in staatlichen Institutionen und transnationalen Investorennetzwerken.
Globalgeschichte: Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau

Mit nahezu vierzig Museen auf dem gesamten Kantonsgebiet und einem breiten Kulturangebot, ist Basel auch für seine zahlreichen Kunst- und Kulturinstitutionen von Weltrang berühmt. Das städtische Kunstmuseum stellt hier die gemeinhin als wichtigste erachtete öffentliche Kunstsammlung der Schweiz aus. Basel gilt heute neben anderen Schweizer Städten wie Zürich und Genf als eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität. Die im äussersten Nordwesten der Schweiz gelegene Stadt liegt zu beiden Seiten des Rheins.

Neben Teilen der Kantone Schaffhausen und Zürich gehört Kleinbasel mit dem nördlichen Teil des Kantons Basel-Stadt zu den einzigen Gebieten in der Schweiz rechts des Hochrheins. Hier endet der Rheinabschnitt Hochrhein und beginnt der Oberrhein. Diese Verkehrsrechte erhielt die Schweiz 1868 durch die Mannheimer Akte. Dank seiner Lage wurde Basel schon früh zum Knotenpunkt wichtiger Verkehrswege und damit ein bedeutender Handelsplatz. Die Stadt zählt deshalb zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Europas, verfügt aber mit einer grossen Gemarkung über 320 ha Grünfläche und 71 ha Wald.

Die Stadt Basel und die beiden Gemeinden Riehen und Bettingen weisen einschliesslich ihrer Wasserflächen 3694 ha auf und bilden damit den flächenmässig kleinsten Schweizer Kanton. Dennoch sind innerhalb dieses verhältnismässig kleinen Landstücks beträchtliche Höhenunterschiede vorhanden. Blick vom Basler Münster auf Kleinbasel und das Rheinknie. In der Mitte ist der Messeturm zu erkennen, rechts die Wettsteinbrücke. Die Stadt Basel hat dank der Lage im Rheintal durch die von der Burgundischen Pforte einströmende mediterrane Luft ein äusserst mildes, sonniges Klima und im Vergleich zum Mittelland im Herbst wenig Nebel. Basel liegt in einer vom Rhein geschaffenen Senke, die von drei niederen bis mittleren Gebirgszügen umgeben ist, im Westen befinden sich die französischen Vogesen, im Osten der deutsche Schwarzwald, im Süden, Südwest und -ost Ausläufer des Juras.

Die drei Platten des Schwarzwaldes, der Vogesen und des Juragebirges stossen in der Basler Senke aneinander und ihre fortlaufende Bewegung bewirkt eine potentielle Erdbeben-Gefahr. Basel ist eines der meistgefährdeten Erdbebengebiete der Schweiz. In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts wurde die Idee geboren, mittels Geothermie Energie eines eingepressten unterirdischen Wasserreservoirs in einer Tiefe von 5000 Metern unter der Stadt nutzbar zu machen. Die Betreiber unterschätzten jedoch die Erdbebengefahr.

Die Stadt Basel kennt keine politischen Bezirke oder Stadtteile, sondern gliedert sich zu statistischen Zwecken nach Wohnvierteln, den sogenannten Quartieren. Es gibt 19 dieser Quartiere, die sich links und rechts des Rheins verteilen. Grossbasel: Altstadt Grossbasel, Vorstädte, Am Ring, Breite, St. Gellert, Gundeldingen, Bruderholz, Bachletten, Gotthelf, Iselin und St. Jedes der Quartiere ist zusätzlich in Wohnbezirke unterteilt. Einige Wohnbezirksnamen stehen in der Umgangssprache synonym für das Quartier, z. Die Herkunft des Namens Basel ist nicht eindeutig geklärt.

Es wird angenommen, dass der Name römischer Herkunft ist. Der frühere keltische Name des Ortes ist unbekannt. Wahrscheinlich leitet sich der Name vom gut belegten römischen Personennamen Basilius ab. Ortsnamen, die auf einen suffixlosen Personennamen zurückgehen, sind in der Westschweiz relativ häufig.

Es handelt sich dabei meist um elliptische Wendungen, bei denen das ursprüngliche lateinische Gattungswort weggelassen wurde. 1786 führte Peter Ochs gar zwölf verschiedene Deutungen des Namens auf. Die älteste bekannte Quelle, die den Namen Basel erwähnt, stammt vom römischen Historiker Ammianus Marcellinus, der berichtet, dass Kaiser Valentinian im Jahr 374 mit seinen Truppen bei Basilia gelagert habe. Es ist aber unklar, ob daraus geschlossen werden darf, dass der Name um 237 bereits in Gebrauch war. Siedlung auf dem Münsterhügel sind unbekannt. Name bezeichnet: das rechtsrheinische Kastell, eine Flur, die Siedlung auf dem Münsterhügel oder noch etwas anderes. Funde aus der Altsteinzeit sind in der Schweiz äusserst selten, da die Spuren während der letzten Eiszeit von den Gletschern zerstört wurden.

Lediglich die Region um Basel blieb in der letzten Eiszeit unvergletschert. Die älteste Spur menschlicher Anwesenheit in der Region ist ein 18 cm langer und gut 1 kg schwerer Faustkeil aus Silex, der 1974 bei Pratteln gefunden wurde. Während der Fund ursprünglich auf ein Alter von etwa 400’000 bis 300’000 Jahre datiert wurde, könnte er nach neueren Untersuchungen auch lediglich etwa 120’000 Jahre alt sein. Der älteste menschliche Fund auf basel-städtischem Boden ist ein Faustkeil aus Silex, der in Bettingen gefunden wurde. Sein Alter wird auf 40’000 bis 60’000 Jahre geschätzt, er wurde also von einem Neandertaler hergestellt. Klimatisch dürften in der Region damals Bedingungen wie heute in Alaska geherrscht haben, die Landschaft wurde von Grasland und Gruppen von Bäumen bestimmt.

Nach der letzten Eiszeit setzte um 9600 v. Die zuvor offene Landschaft verwandelte sich in Wälder. Zweifellos lebten auch in der Mittelsteinzeit Menschen in Basel, doch sind aus jener Zeit in der Region keine Spuren erhalten. Leben der Menschen in Mitteleuropa grundlegend. Die sesshafte bäuerliche Lebensweise mit Viehzucht und Ackerbau verdrängte die nomadische Lebensweise der Jäger und Sammler.

Die Schweiz war eines der letzten Rückzugsgebiete der mittelsteinzeitlichen Jäger und Sammler. Die ältesten gefundenen jungsteinzeitlichen Siedlungen in der Region wurden um 5400 v. In Basel-Stadt gibt es rund 50 jungsteinzeitliche Funde. Besonders in Riehen und Bettingen konnten die Siedlungsplätze recht genau eingegrenzt werden. Eine Siedlung am Rand des Schwarzwaldausläufers auf der heutigen Flur Riehen-Bischoffhöhe wurde auf etwa 3900 v. Die Entdeckung der Bronze löste im 2. Während das Kupfer in den Alpen verfügbar war, musste das Zinn von weit her, vermutlich hauptsächlich aus England, importiert werden.