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Grundzüge Betriebswirtschaftlicher Steuerlehre PDF

BWL ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Betriebswirtschaft ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zur wissenschaftlichen Zeitschrift für Betriebswirtschaftslehre siehe Die Betriebswirtschaft. BWL auf der Grundzüge Betriebswirtschaftlicher Steuerlehre PDF, dass Güter grundsätzlich knapp sind und dementsprechend einen wirtschaftlichen Umgang erfordern.


Författare: Ewald Aufermann.

Im Unterschied zur abstrakteren Volkswirtschaftslehre nimmt die BWL zumeist dabei die Perspektive von einzelnen Betrieben ein. Vorläufer der BWL aus dem 17. Jahrhundert wandelte sich im Laufe der Zeit. Mit der Gründung der Handelshochschulen ab 1898 in Leipzig, Aachen und Wien bürgert sich die Bezeichnung „Handelsbetriebslehre“ ein. Die ersten Schriften zur Betriebsführung stammen aus der Antike. Oikonomikos das Prozedere des Getreidehandels, die Qualitätssteigerung der Produktion durch Arbeitsteilung und das unternehmerische Gewinnstreben. Darin erklärte er die Entstehung des Geldes, stellte eine Warenkunde zusammen, beschrieb die Warenkalkulation und begründete das Zustandekommen der Preise durch Angebot und Nachfrage.

Indien über Bagdad nach Italien gelangte dezimale Zahlensystem erstmals in italienischer Sprache vorstellte und mit Beispielen aus dem Wirtschaftsleben veranschaulichte. Buch hinterlassen hat, sondern nur über sein Gesamtwerk verstreute wirtschaftstheoretische Aussagen. Thomas bejahte die Notwendigkeit des Handels unter der Bedingung, dass er dem Ausgleich mangelnder Waren zwischen Stadt und Land diene. Tauschpartner und beschäftigte sich mit der Handelsspanne. Es ist nur Tauschmittel, Geldzins wird deshalb als Wucher verworfen. Handel durch die Arbeitsteilung gerechtfertigt sah und ihn als Arbeitsleistung und Risikoübernahme verstand, die zu entgelten seien.

In der Zeit der Renaissance entstanden in Oberitalien Handschriften, in denen das Know-how der Kaufmannsfamilien bewahrt wurde, um im Zweifelsfall nachzuschlagen oder es vom Vater auf den Sohn vererben zu können. Wirkungsvoll war Pegolottis Schrift, weil sie nicht geheim blieb. Im deutschen Sprachraum wurde die erste mit dem Werk Pegolottis vergleichbare Schrift im Jahre 1511 verfasst. Auch sie war nur zum unternehmensinternen Gebrauch bestimmt und blieb daher geheim. Unternehmung, für die sie geschrieben wurde, kann nur spekuliert werden. Heutzutage hält man den Autoren der Renaissance zuweilen vor, das kaufmännische Wissen ihrer Zeit nicht systematisch und nur lückenhaft abgehandelt, ihre persönlichen Erfahrungen zu stark in den Vordergrund gestellt und moralische Forderungen zum Verhalten von Unternehmern in ihrem persönlichen und betrieblichen Umfeld erhoben zu haben, die nicht Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre sein könnten.

Jahre 1675 das erste systematisch gegliederte Lehrbuch zur Betriebswirtschaft veröffentlichte: Le parfait Négociant. Nürnberg, der in seinem Hauptwerk Nothwendige und nützliche Fragen über die Kauffmannschafft ebenfalls das Handelsgeschäft beschrieb und die Handelsspanne rechtfertigte. Als Erster begründete er den wissenschaftlichen Anspruch des Fachs, indem er forderte, auf Universitäten öffentliche Professores Mercaturae zu verordnen. Erwerbswirtschaft bezeichnete, also nicht nur den Warenhandel, sondern auch das Gewerbe, die Schifffahrt und sogar die Landwirtschaft. Ihren Höhepunkt erreichte die Handlungswissenschaft, als Johann Michael Leuchs im Jahre 1804 sein Buch System des Handels veröffentlichte, das insgesamt vier Auflagen erlebte.

Stattdessen entwickelte sich das Handelsschulwesen, das die in der aufkeimenden Industrie benötigten kaufmännischen Arbeitstechniken vermittelte, die heute zur Propädeutik der BWL gerechnet werden. Die großen Werke der Handlungswissenschaftler gerieten darüber in Vergessenheit. Erst an der Wende vom 19. Jahrhundert kam es zu einer wissenschaftlichen Neubelebung der Disziplin. Auf die Erkenntnisse der Handlungswissenschaftler und ihrer Vorläufer wurde dabei jedoch kein Bezug genommen. Man fing quasi noch einmal bei null an. In den 1920er Jahren kam es zu einer in die Geschichte eingegangenen Diskussion über das generelle Wesen und die zentralen Bezugspunkte der Betriebswirtschaftslehre, welche 1952 im eigentlichen Methodenstreit in der Betriebswirtschaftslehre zwischen Konrad Mellerowicz und Erich Gutenberg gipfelte.

Einzelwirtschaftslehre in technologischer Richtung mit Eugen Schmalenbach und Friedrich Leitner. Einzelwirtschaftslehre in theoretischer Richtung mit Fritz Schmidt und Wilhelm Rieger. Kompendium Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre heraus, das regelmäßig aktualisiert und seit 2008 von Ulrich Döring und seit 2016 von Gerrit Brösel weitergeführt wird. Abhandlungen zur Geschichte der BWL und Nachdrucke bedeutender handelswissenschaftlicher Werke veröffentlicht die Vereinigung zur Förderung der Geschichte der Betriebswirtschaftslehre. Sie ist dabei funktions- und branchenübergreifend ausgerichtet. Fragen, die jeweils nur für bestimmte Unternehmen oder Unternehmensteile relevant sind.