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Inklusion im Schulsport PDF

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Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention wird eine gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Förderbedarf in Deutschland zum Regelfall. Auch Sportlehrer/innen werden sich in den kommenden Jahren verstärkt mit der Frage befassen, welche Veränderungen der inklusive Sportunterricht und die außerunterrichtlichen Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote im Ganztag nach sich ziehen werden. In der bisherigen Ausbildung der Lehrkräfte ist diese Thematik kaum verankert.
Das Buch versammelt Beiträge aus Theorie und Praxis, die erstmals auf der Fachtagung »Alle in Bewegung? Anregungen und Reflexionen zu inklusivem Schulsport« im März 2015 an der Deutschen Sporthochschule Köln präsentiert wurden.

Jänner 2018 ist die Neuordnung der Deutschen Bildungsdirektion in Kraft Das Schulamt ist in die Landesdirektion Kindergarten, in die Landesdirektion Grund-, Mittel- und Oberschulen und in die Abteilung Bildungsverwaltung übergegangen. Unsere Webseiten werden fortlaufend dahingehend aktualisiert. Wie bin ich geworden, wer ich bin? Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Integrationspädagogik, Bewegung und Sport an der Freien Universität Berlin, Fabeckstraße 69, 14195 Berlin. Dabei ist die UN-Behindertenrechtskonvention seit 2009 auch in Deutschland rechtsverbindlich verankert. Im Alter von 17 Jahren musste ihr infolge eines Unfalls das linke Bein vom Knie abwärts amputiert werden.

Im darauffolgenden Jahr siegte sie bei den Commonwealth Games in zwei Wettbewerben für Sportlerinnen mit Behinderung. Zweite Szene: 18 Schülerinnen und Schüler mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung treffen sich einmal wöchentlich zum gemeinsamen Fußballspielen unter der Leitung eines Trainers des örtlichen Sportvereins. Begeistert nehmen die Kinder, die eine Förderschule und eine Regelschule in Rheinland-Pfalz besuchen, an regelmäßig stattfindenden inklusiven Fußballturnieren teil. In diesem Artikel soll der Frage nachgegangen werden, ob es sich bei diesen zwei Szenen aus dem Spitzen- bzw. Freizeitsport, die das gemeinsame Sporttreiben von Menschen mit und ohne Behinderung beschreiben, um Paradebeispiele der gesellschaftlichen Realität im Jahr 2011 oder doch eher um Ausnahmesituationen handelt. Während in den 1950er Jahren männliche Kriegsversehrte in den Vereinen dominierten, differenzierte sich die Mitgliederstruktur mit der Zeit zusehends in Hinblick auf Geschlecht, Lebensalter und Art der Behinderung.

Fortan nahmen weniger Kriegsinvaliden als vielmehr Menschen mit angeborener oder durch Unfall bzw. Krankheit erworbener Behinderung an Sportaktivitäten teil. Im Zusammenhang mit den Begriffen „Integration“ und „Inklusion“ fallen zwei Dinge auf. Erstens wird der ältere Integrationsbegriff im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs fast ausschließlich im Hinblick auf Menschen mit Migrationshintergrund gebraucht. 20 Jahren seine „Sport für alle“-Initiative, die sich jedoch bis heute in erster Linie auf Menschen mit Migrationshintergrund bezieht. Individuum aus eigener Kraft versuchen, sich an das bestehende System mit seinen kulturellen Standards anzupassen. Kontext zu berücksichtigen, einzubeziehen und daraus folgend als Ganzes von dieser Vielfalt zu profitieren.

Rechte der Menschen mit Behinderungen zur gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe trat in Deutschland nach Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat im März 2009 in Kraft. Kurzem entsprechende Positionspapiere zum Thema veröffentlicht. Es bleibt zu konstatieren, dass ein gemeinsamer Sportunterricht von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung heutzutage zumindest in der Grundschule insofern realistischer erscheint, als hier im Gegensatz zum Gymnasium noch ein durch Heterogenität geprägter Klassenverband existiert. Jedoch ist darauf hinzuweisen, dass, obwohl der Sportunterricht ein verpflichtendes Fach ist, Kinder mit Beeinträchtigungen nicht selten aus medizinischen Gründen vom Sportunterricht befreit werden. Bei den Paralympics 2012 in London werden in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis wieder Sportlerinnen und Sportler mit intellektuellen Beeinträchtigungen an den Start gehen, wobei in Fachkreisen die Diskussion um den Nachweis des Grades einer geistigen Behinderung anhält.