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Kein Licht auf dem Galgen PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Die Externsteine sind eine markante Sandstein-Felsformation kein Licht auf dem Galgen PDF Teutoburger Wald und als solche eine herausragende Natursehenswürdigkeit Deutschlands, die unter Natur- und Kulturdenkmalschutz steht. Der Name der Felsengruppe war bis heute häufig Gegenstand in den Publikationen zu den Externsteinen.


Författare: Birgit Schmidt.
In der Historik und für die Linke gilt, dass die KPD keine antisemitische Partei gewesen ist. Das ist richtig, und stimmt dennoch nicht, denn angesichts des Siegeszuges der Nationalsozialisten setzte die KPD-Führung auf die ideologische Rückgewinnung der nationalisierten Massen und buhlte um den „deutschen Arbeiter“ auch dort, wo er sich bereits in SA- oder SS-Uniform befand, und entschied sich somit eindeutig für die Verfolger und nicht für die Verfolgten.
Birgit Schmidt analysiert berühmte Lagerromane (von Wolfgang Langhoff, Willi Bredel u.a.) und weist nach, dass dort, wo Kommunisten dazu angehalten waren, sich agitatorisch um die SS-Wachmannschaft zu bemühen, einer Solidarisierung mit Juden, aber auch mit den anderen Opfern des NS, bewusst entsagt wurde. Die antisemitische Verfolgungswelle in allen Staaten des Stalinschen Einflussbereiches zu Beginn der 1950er Jahre wurde in der DDR von einer Literatur flankiert, die den Zionismus mit Faschismus, gar mit Nationalsozialismus, gleichsetzte und ansonsten darum bemüht war, das antisemitische Wesen des NS zu leugnen und die Kommunisten in den Focus der Verfolgungen zu rücken. Nicht umsonst stellte Anna Seghers im Rückblick auf diese Jahre in einer Erzählung den Verrat eines Kommunisten an seinem jüdischen Genossen heraus. Für sie blieb ein Hoffnungsschimmer, Ein Licht auf dem Galgen, wie sie ihre Erzählung nannte, aber tatsächlich provoziert die (erneute) Lektüre von kommunistischer Literatur dazu, die Einschätzung, dass die KPD (und in ihrer Folge die SED) frei von Antisemitismus war, zu überdenken.

Die heutige Schreibweise Externsteine geht höchstwahrscheinlich auf den Lexikographen Jacob Christoph Iselin zurück. Deutung des Bestimmungswortes und mithin des Kompositums von der ältesten belegten Form Ag-i-ster- aus. Regionalgeografisch markant stehen die Felsen nur ca. Kilometer nordwestlich der Stelle, an der die von Nordwest nach Südost streichende Gebirgskette des Teutoburger Waldes in das von Nord nach Süd verlaufende Eggegebirge umbiegt. Die Felsgruppe ragt in der sonst weitgehend steinfreien Umgebung maximal 47,7 m über die Oberfläche des Wiembecketeichs in die Höhe und erstreckt sich linienförmig über mehrere Hundert Meter Länge. Sie beginnt etwas versteckt im Wald mit vereinzelten kleinen Felsen und zieht sich hin bis zu den gut sichtbaren 13 relativ freistehenden Einzelfelsen. Die geologische Bedeutung der Externsteine wurde am 12.

Mai 2006 mit der Auszeichnung als Nationales Geotop durch die Akademie für Geowissenschaften zu Hannover gewürdigt. Bereits 1926 wurden die Externsteine unter Schutz gestellt. Hiddeser Bent das zweite Schutzgebiet in Lippe. Heute besteht ein 127 ha große Naturschutzgebiet Externsteine. Die Felsen selbst stehen gleichzeitig als Bodendenkmal unter Schutz.

Aus Naturschutzsicht besonders wertvoll sind nicht nur die Felsen, mit einem der größten Vorkommen einer Pioniervegetation an Silikatfelsen in NRW wie Farne, Moose und Flechten, sondern auch die auf den benachbarten Bergkämmen Knickhagen und Bärenstein vorhandene Bergheide mit kleinflächig vorhandenen Hangmooren. Historisch interessant ist das ehemalige Vorkommen des seltenen Lebermooses Harpanthus scutatus an den Felsen. Es wurde dort zuletzt 1947 nachgewiesen. Der Wanderfalke brütete zumindest in den Jahren 1885 und 1886 an den Felsen. 1885 kam es zu einer erfolgreichen Brut. Im Jahr 1886 wurde das Weibchen des Brutpaars abgeschossen.

Die naturschutzfachliche Betreuung der Flächen wird durch die Forstverwaltung des Landesverbandes Lippe, der auch Eigentümer der Felsen ist, die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Lippe und die Biologische Station Lippe durchgeführt. Zwischen den bewaldeten Erhebungen Bärenstein und Knickenhagen befinden sich die Externsteine auf einer Linie, die grob gesehen von Südosten nach Nordwesten verläuft. Ihre einzelnen Felsen werden von Nordwesten nach Südosten gezählt. Der am weitesten nordwestlich, direkt im Tal der Wiembecke aufragende Fels wird Felsen 1 genannt. Schreitet man von dort weiter in Richtung Südosten, schließt sich der markante Felsen 2 an, der wegen seiner Gestalt herkömmlich als Turmfels bezeichnet wird. Zwischen den beiden befindet sich ein kleinerer Fels, nahe über dem Boden mit Fels 1 verbunden, so dass der große Fels 1a, der kleine Fels 1b genannt wird. Eine mächtige Kluft, durch die seit etwa 200 Jahren eine Straße führt, trennt den Treppenfelsen von Fels 4, auf dem ein mächtiger Brocken lose liegt, der für das Auge abzustürzen droht.