Ratgeber

Klöster der Zisterzienser PDF

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Kloster als Lebensort von Ordensleuten. Im klöster der Zisterzienser PDF Kulturraum sind insbesondere christliche Klöster bekannt, die größtenteils der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen zugehören.


Författare: Ekkehard Meffert.
Überall, wo sich Zisterzienser ansiedelten, entstanden Zentren des Wissens,
die zugleich handwerkliche und landwirtschaftliche Musterbetriebe waren.
Während die geistige Signatur dieser Pionierleistung noch heute in vielen
Lebensbereichen sichtbar ist, sind die Orte ihres Wirkens oft in Vergessenheit
geraten. Beim Rundgang durch ihre Klöster, zu denen vollständig erhaltene
Anlagen ebenso gehören wie Klosterkirchen oder sehenswerte Ruinen, gelingt
es dem Autor, die steinernen Überreste einer versunkenen Welt zum Sprechen
zu bringen und die Vitalität vergangener Klosterkultur eindrucksvoll zu vermitteln.

Die Benennung Kloster stammt vom lat. Als Konvent wird in der Regel die gesamte Gemeinschaft oder Kommunität bezeichnet, die in einem Kloster lebt, besonders bei den Bettelorden. Dieser Ausdruck wird manchmal auch für den Wohnbereich des Klosters selbst verwendet. Der idealtypische bauliche Grundriss eines frühmittelalterlichen Klosters lässt sich am Klosterplan St. Sie ist durch gemeinschaftliches und individuelles Gebet, Einkehr, Stille, Kontemplation und Abgeschiedenheit von der Welt, körperliche Arbeit, geistiges und geistliches Studium und Gastfreundschaft gekennzeichnet.

Ein Kloster ist im Westen meist einer Ordensgemeinschaft zugeordnet, deren Regel das Leben im Kloster bestimmt. In der östlichen Tradition sind Klöster weitaus eigenständiger als in der Westkirche. Sie sind entweder ganz autonom oder zu lockeren Verbänden, nicht aber wie in der Westkirche Orden oder zu klösterlichen Kongregationen gruppiert. Die ersten Klöster sind im 4. Zu den ersten westlichen Klöstern zählen das Kloster Marmoutier an der Loire, das vom heiligen Martin von Tours gegründet worden sein soll, sowie auf deutschem Boden die Abtei St. Sie spielten damit eine wichtige Rolle für den Erhalt oder Wiedererwerb des seit der Antike verloren gegangenen Wissens und dessen Verbreitung.

Im Mittelalter waren Klöster bedeutsam für die Ausbildung der abendländischen Kultur und Zentren der Bildung. Kulturelle Arbeiten fanden fast ausschließlich in Klöstern statt. Immer wieder richteten sich monastische Reformbewegungen gegen eine zu starke Verweltlichung der Klöster. Hier ist etwa die Cluniazensische Reform zu nennen, die von der Abtei Cluny ausging, oder der Reformorden der Zisterzienser. Mit dem wachsenden Einfluss der Städte sank die Bedeutung der klassischen, monastischen Klöster. Deren Rolle als Zentren der Kultur und Entwicklung übernahmen nun die Städte mit ihren Handwerkern, Schulen und Universitäten.

Frauen stand diese neue Form des religiösen Lebens allerdings aufgrund der damaligen gesellschaftlichen Beschränkungen bis ins 19. Jahrhundert hinein nur sehr begrenzt offen. In den von den Umwälzungen der Reformation betroffenen Landstrichen wurden bereits im 16. Jahrhundert viele Klöster mangels Bedarf aufgehoben, da die meisten protestantischen Reformer dem Ordensleben ablehnend gegenüberstanden und die Ordensleute zum Verlassen ihrer Klöster aufforderten. Zu einer Wende kam es erst, als Ordensgemeinschaften in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts säkularisierte Klöster zurückkaufen konnten oder in katholischen Ländern teilweise rückübertragen bekamen.