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Kommissar X: Der Mann aus dem Nichts PDF

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Författare: C. H. Guenter.
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Seit Hunderten von Jahren waren Menschen in Europa von Ägypten fasziniert. Sie unternahmen private Reisen und wissenschaftliche Expeditionen, gruben nach Tempeln, Gräbern und Schätzen, dokumentierten Reliefs und Malereien, transportierten die Funde in ihr Heimatland, studierten Hieroglyphen. Damit Sie gleichzeitig die Entwicklung der Ägyptologie verfolgen können, sind die Namen chronologisch nach Geburtsjahren geordnet. Sie können aber auch über die alphabetische Liste direkt auf eine Person zugreifen.

Detaillierte Infos zu den Bildern erhalten Sie, indem Sie sie mit dem Mauszeiger berühren. Minutoli sammelte vor allem in Luxor unzählige Artefakte, die er zum einem Teil selbst ausgrub, zum anderen Teil erwarb – insgesamt füllte er 117 Kisten. 97 davon wurden auf dem gecharterten dänischen Frachtsegler „Gottfried“ nach Preußen eingeschifft, doch dieser sank mit samt seiner kostbaren Fracht in der Nacht vom 11. März 1822 während eines schweren Orkans in der Elbmündung bei Cuxhaven. Der Orkan wütete damals 5 Tage, was eine Bergung des Schiffs unmöglich machte.

Von Besetzung und Passagieren überlebte nur ein Matrose. Zur Ladung – die Ladungsliste ist erhalten – gehörten unter anderem ein schwerer Sarkophag aus rotem Granit, mit dessen Bergung Minutoli 200 Arbeiter drei Monate lang beschäftigt hatte, die Spitze einer Pyramide aus Syenit, eine Türeinfassung, Mumien und Tiermumien, Mineralien, Stelen aus unterschiedlichen Materialien sowie Vasen aus Ton und Alabaster. Nach dem Schiffswrack wurde im Lauf der letzten beinahe 200 Jahre mehrfach gesucht, doch obwohl seine Lage ungefähr bekannt ist, wurden bis heute weder das havarierte Schiff noch Objekte aus seiner Ladung gefunden. Bernardino Michele Maria Drovetti war gebürtiger Italiener, nahm jedoch später die französische Staatsbürgerschaft an. In Sachen Antiquitätenerwerb waren Giovanni Battista Belzoni und Henry Salt Drovettis größten Rivalen. Auch Jean-François Champollion zählte zu seinen Feinden.

Drovetti stand nicht nur unter dem Verdacht, bürokratische Hindernisse zu erfinden, sondern wurde sogar bezichtigt, die Kunstschätze seiner Rivalen zu zerstören. Seine Mitarbeiter scheuten sich auch nicht, Waffengewalt zu gebrauchen. Eine Heerschar von Agenten suchte in Drovettis Auftrag Antiquitäten und machte Ausgrabungen, v. Theben, welches er sich mit Henry Salt teilte. Er baute eine enorme Sammlung auf, deren Stücke er meistbietend in Europa verkaufte.

1820 entdeckte Drovetti in Luxor einen Königspapyrus, eine vermutlich aus der Zeit Ramses II. Drovetti und seine Mitarbeiter waren dafür bekannt, nicht gerade achtsam mit ihren Funden umzugehen. Drovetti verlor in seinem späteren Leben den Verstand und starb 1852 in einer Irrenanstalt. Spätere Reisen führten Belzoni zu den Tempeln von Edfu, Philae und Elephantine. 1817 leitete er Ausgrabungen in den Tempelanlagen von Karnak.

Der Künstler und Diplomat lernte Ägypten auf einer Orientreise von 1802-1806 kennen. Salt war zwar selbst an Untersuchungen in Theben, in den Pyramiden von Gizeh und an der Sphinx beteiligt, bezahlte aber auch Belzoni für Ausgrabungen, insbesondere im Tempel von Abu Simbel. 1827 erkrankte Salt an der Ruhr und starb. Dokumentarfilm: Expedition in die Wüste – Johann L. Er sollte verschollene Smaragd-Gruben in Oberägypten aufspüren, die von den Ptolemäern irgendwo zwischen Nil und Rotem Meer gegraben worden waren. Bei seiner nächsten Reise von April bis Juli 1818 in die Oase Charga hinterließ Cailliaud in einem Tempel ein Graffito: „Cailliaud was the first European who learned of this temple year 1818. Da er den Wunsch hatte, all seine Entdeckungen zu präsentieren, reiste er im November 1818 nach Frankreich.