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Korrektur und Rekonstruktion der Ohrmuschel PDF

Die korrektur und Rekonstruktion der Ohrmuschel PDF Ohranlegeplastik wurde 1881 von dem amerikanischen Chirurgen Edward Talbot Ely beschrieben und durchgeführt. Er resezierte auf der Ohrmuschelrückseite nur Haut. Die Otopexie wird bei Erwachsenen in örtlicher Betäubung durchgeführt.


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Das Buch beschreibt alle gängigen Varianten der Ohrmuschelkorrektur: Ritz-Feiltechniken, Schnitttechniken, Nahttechniken. Außerdem werden Korrekturen von Ohrfehlbildungen und die Rekonstruktion der Ohrmuscheln mittels Knorpel oder Polyethylenimplantaten erklärt. Abgerundet wird das Buch durch Korrektureingriffe nach misslungenen Operationen und Therapiemethoden von Narben und Kelloiden. Es ist thematisch konzipiert für Anfänger und Fortgeschrittene. Sämtliche Schritte der Operation werden detailliert fotografisch dargestellt und erläutert.  Das Buch ist für HNO-Ärzte, Plastische und Ästhetische Chirurgen und alle, die sich mit Ohrmuschelkorrekturen und -rekonstruktionen befassen, geeignet.

Abstehende Ohren sind an sich eine anatomische Variante und keine Erkrankung. Bei Hänseleien durch das soziale Umfeld können sie aber unter Umständen Krankheitswert erlangen. Nicht selten treten die beiden genannten Ursachen kombiniert auf. Dann können in einer Sitzung beide Fehlbildungen operiert werden. Ein Vertreter der Nahttechnik ist die Ohranlegeoperation nach Mustardé. Nach Freilegung der knorpligen Ohrmuschelrückfläche wird der Ohrknorpel durch Fadenzug in eine neue, dem Kopf mehr anliegende Position gebracht. Die Schnitt-Nahttechnik wird bei der Ohranlegeoperation nach Converse angewendet.

Auch bei dieser Methode wird der Knorpel der Ohrmuschelrückseite großflächig freigelegt und dann mit definierten Schnitten vollständig durchtrennt. Die Formgebung erfolgt ebenfalls mit Fäden. Die Ritztechnik kommt bei der Ohranlegeoperation nach Stenström zur Anwendung. Sie nutzt die Eigenschaft von Knorpel, sich nach einseitiger oberflächlicher Ritzung konvex zur Gegenseite zu verbiegen, ohne dass eine Naht erforderlich ist.

Die Ritzschnitte werden an der Ohrknorpelvorderfläche der Anthelix gemacht. Bei den Ohranlegeoperationen nach Mustardé, Converse und Stenström handelt es sich um Standardmethoden, von denen ausgehend zahlreiche Varianten entwickelt wurden. Sie werden herkömmliche oder traditionelle Methoden genannt. In den letzten Jahren wurden diverse technische Ergänzungen beschrieben. So verwenden Operateure einen hinter dem Ohr präparierten Faszienlappen zur Sicherung der Nähte oder benutzen das Endoskop als Hilfe bei der Bearbeitung des Knorpels. Dem Trend der modernen Chirurgie folgend, so minimal-invasiv wie möglich zu operieren und die Komplikationen zu reduzieren, wurden Sonderformen der Ohranlegeoperationen entwickelt, z.

Bei den Sonderformen: Schmerzen, Entzündung, Fadenabstossung, Fadengranulom, Atherom, minimale Nachblutung, Rezidiv, problemlose Nachkorrektur. In der Literatur gibt es auch reichlich Angaben über die konservative Behandlungsmöglichkeit von abstehenden Ohren. Durch Modellierung mit Klebestreifen oder durch Schienung. Hiermit können gute Ergebnisse erreicht werden, wenn die Behandlung innerhalb von drei Tagen nach der Geburt begonnen wird. Die Ohren des Säuglings werden mit einer speziellen Klammer und tagsüber mit einem speziellen Klebestreifen fixiert.

Die Möglichkeit des Anklebens der Ohren an den Schädel wählen auch manche Erwachsene. Es wirkt bei ihnen aber nur temporär während des Anklebens, die Position der Ohren ist meistens unnatürlich, und es können Hautläsionen durch das wiederholte Anbringen und Entfernen des Hautklebers verursacht werden. Ely: An Operation for prominence of the auricle. Michael Reiß: Facharztwissen HNO-Heilkunde: Differenzierte Diagnostik und Therapie. Brent: Deformities of the auricle, 1671-1719, In: J. Sten, Stenström: Deformities of the ear.

Mustardé: The correction of prominent ears by buried mattress sutures: a ten-year survey. Johnson: A technique for surgical correction of lop ears. Erol: New Modification in Otoplasty: Anterior Approach. Plastic and Reconstructive Surgery, 107, 1, 2001. Stenström: A natural technique for correction of congenitally prominent ears. Gault: The Postauricural Fascial Flap as an Adjunct to Mustardé and Furnas Type Otoplasty.