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Kräutertabak PDF

Die Echte Arnika wurde zur Blume des Jahres 1986 und zur Arzneipflanze des Jahres 2001 gewählt. Die Echte Arnika ist eine aromatisch duftende, sommergrüne, ausdauernde krautige Giftpflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimeter. Die Blütezeit kräutertabak PDF in Mitteleuropa von Mai bis August.


Författare: Christa Öhlinger-Brandner.
Lange bevor der Tabak Europa eroberte, rauchten unsere Vorfahren
heimische Kräuter, Blätter und Blüten. Das ist fast gänzlich in Vergessenheit
geraten …
Die Wiederentdeckung dieser kaum noch bekannten Form der bedächtigen
Verbindung von Mensch und Pflanze durch den Rauch steht im
Mittelpunkt eines Erfahrungsberichts, der auch Rezepte enthält.
Kräutertabake und Kräuterzigaretten werden weltweit zur Unterstützung
beim Ausstieg aus der Nikotinsucht verwendet und lassen sich
einfach selbst herstellen.
Dieses Buch beschreibt eine Vielzahl an Rezepturen aus drei Jahrtausenden
europäischer Rauchgeschichte. Es ist eine persönliche, respektvolle
Reflexion zu einer Form des Genusses, die nachweislich seit der Zeit der
alten Griechen Teil der Kultur Europas ist.

Die meist einzeln stehenden körbchenförmigen Blütenstände weisen einen Durchmesser von etwa 4,5 bis 8 Zentimetern auf. Die Achänen besitzen einen einteiligen rauen Pappus, der sich bei Trockenheit spreizt. Die Echte Arnika ist ein Hemikryptophyt und eine Halbrosettenpflanze mit Speicher-Rhizom. Die Diasporen breiten sich aus als Schirmchenflieger und Wasserhafter, auch Zufallsverbreitung durch Weidetiere findet statt. Urgesteinsböden im Bergland können sie deshalb bei Massenentfaltung jegliche Beweidung verhindern. Fruchtreife ist von August bis Oktober. Das Verbreitungsgebiet umfasst die Alpen, Pyrenäen bis zum Balkan sowie eine nördliche Verbreitung bis Südskandinavien und ins Baltikum.

In den Allgäuer Alpen steigt sie im Tiroler Teil zwischen Bernhardseck und Mutte bei Elbigenalp bis in eine Höhenlage von 2100 Meter auf. In Österreich geht man laut WWF-Artenlexikon nicht von einer Gefährdung aus. Neuere Rote Listen der Bundesländer zeigen jedoch die zum Teil starken Verschlechterungen in den letzten Jahren. Durch züchterische Bemühungen ist es inzwischen gelungen, eine Sorte mit dem Namen ‚Arbo‘ von Arnica montana zu entwickeln, die für den Feldanbau geeignet ist, so dass die Wildvorkommen bei der Sammlung für medizinische Zwecke geschont werden können.