Kinderbücher

Kritisches Denken und Argumentieren PDF

In neuen Territorien denken et rere ad dilatandum in altera finibus. Portrait einer Kuh von Farangis G. Eine Ernährungsumstellung auf die vegane Ernährungs- und Lebensweise ist, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene, der folgenreichste Schritt kritisches Denken und Argumentieren PDF Reduzierung  unseres ökologischen Fußabdrucks der getan werden kann.


Författare: Otto Kruse.
Kritisches Denken wird heutzutage von Studierenden häufig eingefordert, ohne dass ihnen erklärt wird, was genau darunter zu verstehen ist.
Otto Kruse zeigt auf verständliche Art und Weise, was kritisches Denken bedeutet und wie man seine eigenen Meinungen prüft, begründet und kommuniziert.
Dabei setzt das Buch an den konkreten Aufgaben und Fragen an, die sich im Studium beim Argumentieren, Schreiben und Lernen ergeben. Die LeserInnen werden verstehen lernen, wie ihr eigener Verstand funktioniert und wie sie ihn gezielt weiterentwickeln können.
Kritisch zu denken heißt nicht einfach, andere zu kritisieren, sondern Verantwortung für die Qualität des eigenen Denkens zu übernehmen – und genau das lernen Studierende mit diesem Buch!

Ovo-Vegetarier essen Eier, aber keine Milchprodukte, und Lakto-Vegetarier wiederum essen Milchprodukte, aber keine Eier. Ovo-Lakto-Vegetarier essen sowohl Eier als auch Milchprodukte. Was ich esse ist doch umweltverträglich, oder? Maß, in dem wir Ressourcen konsumieren und Abfallstoffe produzieren, verglichen mit der Kapazität der Natur.

Ausstöße zu verarbeiten und neue Ressourcen zu schaffen. Ebene zu, dass die Nutztierhaltung massiv zur globalen Erwärmung beiträgt. Ein Faktor, der auch in die empfindliche Waagschale des zerstörten ökologischen Gleichgewichts, und dem nicht enden wollenden menschlichen Konsum, mit hineingeworfen werden muss, ist die Frage nach der Wasserknappheit, insbesondere den Dürren und den auf sie folgenden Engpässen in der Sicherheit zur Verfügung stehender Nahrungsmittel. Weg, um in einer zuhnehmend klimagestörten Welt die Wassermengen zu erhalten, die nötig wären zum Anbau von mehr Nahrung, tierische proteinreiche Lebensmittel brauchen zu ihrer Erzeugung zehn Mal mehr Mengen an Wasser, als die vegetarische Nahrungsmittelerzeugung. Ein Drittel der kultivierbarsten Landfläche der Welt wird zum Anbau von Ernten verwendet, die der Tierfütterung dienen. Sektor bietet für zahllose Menschen in den ärmsten Regionen der Welt Nahrung und Einkünfte, so argumentieren manche Befürworter der Fleischindustrie.

Einkunftsquelle und Nahrungslieferanten auf Spendenbasis zu liefern. Die speziesistische Behauptung, Menschen sei durch die Ausbeutung von Tieren geholfen, soll glauben machen machen, dass die argarwirtschaftliche Tierhaltung etwas den Menschen Gutes und Förderliches sei, und nicht zuletzt ist in den meisten Kulturen der Welt tatsächlich eine Trennung des Einsatzes nichtmenschlicher Tiere als Lebensressourcen von menschlicher Identität, Kultur und Gesellschaft noch immer kaum denkbar. Der Mythos rund um die Nostalgie des Kleinbauern erscheint aber zunehmend als umstrittener. Offenkundig wird das erkennbar bei der Kritik an den westlichen Biobauern, bei denen ihr Fauxpax in der Langzeitutopie sichtbar wird, man könne den Fleischkonsum-in-Maßen retten im Zeitalter des Massenkonsums. Kleinbauern sind durch Großbetriebe ersetzbar um einen zunehmenden und stimulierten Bedarf an tierischen Produkten zu decken, der sich aus komplexen kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren zwangsläufig heraus entwickelt. Eine vegane Lebens- und Ernährungsweise bringt viele ökologische Vorteile mit sich. Dennoch, wer vegan ist, sollte sich über die größeren Zusammenhänge, über Ursachen und Wirkungsweise von Umweltzerstörung und Speziesismus Gedanken machen und seinen Lebensstil auch gemäß seiner neu gewonnenen Erkenntnisse korrigieren.

Ein weitreichendes, umfassendes Denken ist nötig, um geringere Schäden anzurichten als man es mit seiner gegenwärtigen Lebensweise vielleicht noch tut. Die Fleischproduktion hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vervierfacht. Lebensstil noch für etwas Nachahmenswertes hält. Es gibt keine ökologisch vernünftige und realisierbare Gleichung, die den Bedarf der großen Konsumnationen und derer marktwirtschaftlichen Mechanismen und andererseits notwendiges Menschenrecht weltweit miteinander vereinbar werden ließe. Die Menschheit vernichtet durch ihren Zwang zur Umweltzerstörung ihre eigene Lebensgrundlage durch Produktions- und Konsumprozesse. Wir als Veganer_innen sollten unsere Negativauswirkung auf die natürliche Umwelt, die nichtmenschlichen Tiere und die soziale Menschenwelt in allen Aspekten stetig zu reduzieren suchen und weiterhin abwägen, was für die Welt wirklich beiträglich ist und sein könnte.