Jugendbücher

Lieder und Balladen /Ballate e canzoni PDF

Fos Lieder und Balladen /Ballate e canzoni PDF war Bahnhofsvorsteher, Amateurschauspieler und Sozialist. Die Familie musste häufig umziehen, weil er oft versetzt wurde.


Författare: Dario Fo.

Inhalt
Einleitung
Aus: "Gesunde die ins Irrenhaus gehören"
Aus: "Diebe, Mannequins und nackte Frauen"
Aus: "Komisches Finale"
Aus: "Erzengel flippern nicht"
Aus: "Isabella, drei Karavellen und ein Scharlatan"
Aus: "Der Teufel hat immer Schuld"
Aus: "Der Sonntagsspaziergang"
Aus: "Die Dame ist zum Wegschmeissen"
Aus: "Ich denke nach und singe Nr. 2"
Aus: "Das Begräbnis des Fabrikbesitzers"
Aus: "Ich wollte heute Abend sterben, wenn ich wüsste, es hätte nichts genutzt"
Aus: "Alle vereint! Alle gemeinsam! Aber entschuldige, ist das nicht der Fabrikbesitzer?"
Aus: "Tod und Auferstehung eines Hampelmannes"
Aus: "Fedayin"
Aus: "Ordnung, um Gotte$$$ .. .Willen"
Aus: "Es klopft! Wer ist da? Die Polizei!"
Aus: "Am 7. Tag erschuf Gott die Gefängnisse"
Aus: "Ich denke nach und singe Nr. 3"
Aus: "Volkskrieg in Chile"
ungeordnete Lieder

Das Geschichtenerzählen lernte der junge Dario von seinem Großvater mütterlicherseits, einem Fischer und Glasbläser. Fos Familie war im antifaschistischen Widerstand aktiv, und er half seinem Vater, Flüchtlinge und Deserteure in die Schweiz zu schmuggeln. Einer Rekrutierung durch die Truppen von Salò konnte er sich nicht entziehen, so dass er Mitglied des Bataillons Azzuro der Fallschirmjäger der Repubblica Sociale Italiana wurde. Nach Kriegsende setzte Fo sein Studium der Kunst und Architektur an der Universität Mailand fort. Im selben Jahr wurde ihm angeboten, eine Sendung namens Cocorico für das öffentlich-rechtliche nationale Radio RAI zu moderieren. Die beiden verdienten ihren Lebensunterhalt mit dem weiterhin populären Piccolo Theater in Mailand.

Im nächsten Jahr ergab sich eine Chance bei den Filmstudios in Rom. Fo wurde Drehbuchautor und arbeitete für zahlreiche Produktionen. Der Sohn Jacopo kam im März 1955 zur Welt. Seine Frau arbeitete für das Teatro Stabile in Bozen.

Fo und Rame hatten 1956 gemeinsam Rollen in dem Film Lo svitato, weitere folgten. Die Rückkehr nach Mailand 1959 war verbunden mit der Gründung ihres eigenen Ensembles. Fo schrieb Stücke, schauspielerte, führte Regie und entwarf Kostüme und Bühnenbilder. Rame übernahm die Kassenführung und den Papierkrieg. Die Uraufführungen fanden im Piccolo-Theater statt, und sie brachen dann alljährlich zu Tourneen in ganz Italien auf.

Bereits 1961 wurden Fos Stücke in Schweden und Polen adaptiert und auf die Bühnen gebracht. Für die Fernsehshow Canzonissima im RAI 1962 war Fo Autor und Regisseur. Er bildete dort das Leben gewöhnlicher Menschen ab, was beim Publikum sehr gut ankam. Nur eine Episode, in der ein Journalist von der Mafia ermordet wurde, verärgerte indes die Politiker. Fo und Rame erhielten Morddrohungen und wurden unter Polizeischutz gestellt.

1981 wurde er mit dem Sonning-Preis der Universität Kopenhagen ausgezeichnet. 1997 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Fo kandidierte 2006 innerhalb eines Mitte-links-Bündnisses bei der Bürgermeisterwahl in Mailand. Fos Bühnenstück Picasso desnudo wurde 2012 uraufgeführt. Bildrechte für Pablo Picassos Gemälde zu teuer erschienen.

Sie wurden im November 2014 in einer Stuttgarter Galerie gezeigt. Im Herbst 2016 wurde er mit Atemproblemen in eine Mailänder Klinik eingeliefert, in der er nach zwölf Tagen seinem Leiden erlag. Auf die Frage: Es gibt keine linke oder rechte Satire? Satire ist Satire und hat nichts mit Propaganda zu tun.

Satire ist das schlechte Gewissen der Macht. Wer auch immer regiert, er wird automatisch zur Zielscheibe der Satire. Ich würde es nüchtern ausdrücken: Wettstreit zweier Berufskomiker. Wenn es keine Skandale gäbe, müsste man sie erfinden, weil sie ein unentbehrliches Mittel sind, die Macht der Mächtigen zu erhalten und den Unmut der Unterdrückten fehlzuleiten.

Worauf es ankommt, ist der Skandal! Damit endlich auch das italienische Volk sozialdemokratisch wird, wie die Völker Englands, Nordamerikas, Deutschlands usw. Die Macht, und zwar jede Macht, fürchtet nichts mehr als das Lachen, das Lächeln und den Spott. Sie sind Anzeichen für kritischen Sinn, Phantasie, Intelligenz und das Gegenteil von Fanatismus. Ich bin nicht mit der Idee zum Theater gegangen, Hamlet zu spielen, sondern mit der Ansicht, ein Clown zu sein, ein Hanswurst. Klassiker stets schamlos die Skandale und Persönlichkeiten der Chronik unserer Tage kopiert haben! Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.