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Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche PDF

Dies ist die gesichtete Version, die machtkampf. Die Geburt der Staatskirche PDF 4. Das Wappenschild des Königs von Frankreichs seit dem 13. Das Staatsoberhaupt steht an der Spitze der staatlichen Ämterhierarchie.


Författare: Rolf Bergmeier.
Am 28. Februar 380 wird die Grundlage für eine der folgenreichsten Veränderung der Welt gelegt. Der römische Kaiser Theodosius erlässt das Edikt Cunctos populos und unterwirft damit alle Bürger des römischen Reiches einer Religion, die er „katholisch“ nennt.
Von nun an sind Staat und katholische Kirche untrennbar miteinander verbunden. So entsteht eine machtvolle Verflechtung von explosiver Kraft, die Europa fast 1500 Jahre beherrschen und deren Wirkung bis in die Spitzen Südamerikas reichen wird. Die wenigen Zeilen des Ediktes bilden die Ouvertüre zu einer Gesellschafts- und Kulturrevolution, die Europa grundlegend verändert.
Das Buch analysiert, warum die kulturellen, zivilisatorischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in Mitteleuropa für mehr als tausend Jahre einen Tiefstand erreichen, und wie der weltliche und klerikale Feudalismus die gesellschaftliche Entwicklung lähmt. Es beschreibt, wie sich der Katholizismus vom ursprünglichen Christentum trennt und es deshalb falsch ist, vom christlichen Abendland zu sprechen: Das Mittelalter ist katholisch und nicht christlich.

Es repräsentiert den Staat nach innen und außen. In Frankreich ist das Staatsoberhaupt der Präsident. Eine klare Abgrenzung zwischen dem Fränkischen Reich, das in der Spätantike im Zuge der Völkerwanderung entstand, und dem französischen Staat ist nicht möglich. Das französische Geschichtsverständnis betont die Kontinuität bis zurück zur Zeit der Merowinger. König von Frankreich, da mit ihm eine nationalfranzösische Dynastie die Herrschaft übernommen habe. Diese Auffassung wird heute in der Forschung nicht mehr vertreten, da der Dynastiewechsel von 987 von den Zeitgenossen nicht als derartiger Einschnitt betrachtet wurde.

Die folgende Liste beginnt mit der Reichsteilung von Verdun von 843. Für die davor herrschenden Könige siehe die Liste der fränkischen Herrscher. Seit der Thronbesteigung König Heinrichs IV. Das westfränkische Reich wurde durch den Teilungsvertrag von Verdun am 10. Bereits vom Vater 832 in Aquitanien und Neustrien als Unterkönig eingesetzt. Im Vertrag von Verdun 843 wird ihm der gesamte westliche Reichsteil zugesprochen. Später konnte er Aquitanien und große Teile von Lotharingen unter seine Herrschaft bringen.

855 als Unterkönig in Aquitanien eingesetzt. 867 als Unterkönig in Aquitanien eingesetzt, ab 877 Alleinherrscher im Westreich. Beide Brüder folgten gleichberechtigt dem Vater nach und vereinbarten 880 eine Reichsteilung, in der Ludwig III. Beide führten wechselvolle Kämpfe gegen die Normannen und Boso von Vienne. König des Ostfrankenreichs seit 876 und König von Italien seit 879. Wurde nach dem Tod von Karlmann von den westfränkischen Großen als König anerkannt, womit das Herrschaftsgebiet Karls des Großen für kurze Zeit wiedervereint war. Nach erfolglosem Kampf gegen die Normannen wieder abgesetzt.

Erster Nichtkarolinger auf dem westfränkischen Thron. Von den westfränkischen Großen zum König erhoben, führte er einen erfolgreichen Kampf gegen die Normannen. Im März 888 in Langres von den burgundischen Großen als Gegenprätendent zu Odo gewählt und gekrönt. Ohne eine größere Anhängerschaft gewinnen zu können zog er sich noch im selben Jahr nach Italien zurück. Als letzter lebender Karolinger bereits 893 als Gegenprätendent zu Odo gewählt und nach dessen Tod allgemein anerkannt. Belieh die Normannen im Vertrag von Saint-Clair-sur-Epte 911 mit dem Gebiet um Rouen, woraus die Normandie entstand.

Unternahm erfolglos die Eroberung Lotharingens und geriet in Konflikt mit den Robertinern. Er ließ sich 922 zum König krönen und fiel im folgenden Jahr im Kampf gegen die Anhänger Karls III. Im Gegenzug für die Krone musste er Hugo dem Großen, einem Sohn Roberts I. Führte Krieg gegen das östliche Regnum um Lotharingien. Er regierte nur 14 Monate und hinterließ keine Nachkommen. Als Sohn Hugos des Großen zum König gewählt. Besaß kaum Autorität über den Feudaladel des Landes.

987 zum Mitkönig seines Vaters erhoben, ab 996 Alleinherrscher. Unter seiner Herrschaft fand die erste überlieferte Verbrennung von Ketzern statt. Stand im Konflikt mit Odo I. 1017 zum Mitkönig seines Vaters erhoben, vor diesem verstorben. 1027 zum Mitkönig seines Vaters erhoben, ab 1031 Alleinherrscher. Musste sich den Thron im Machtkampf mit seinem Bruder Robert und seiner Mutter erkämpfen.