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Mit Diplomatie zum Ziel PDF

Und darüber hin schwanken wirkungslos die Träume, die immer Träume bleiben werden: Gerechtigkeit, Glück und Friede. USA: Bereits die Gründerväter Amerikas haben ihre Nation nach dem Vorbild der römischen Republik modelliert, haben die zu Mythen gewordenen exempla virtutis der Römer für ihre Zwecke usurpiert. Mit Diplomatie zum Ziel PDF stilisierte sich Präsident George Washington als ein zweiter Cincinnatus. Wie dieser als vom Pflug abberufener Diktator und Feldherr im Jahre 458 v.


Författare: Stephane Etrillard.

Diplomatie meint ursprünglich die Pflege der Beziehungen zwischen den Staaten durch geschickte Verhandlungen unter häufig extrem angespannten Bedingungen. Die Absicht einer diplomatischen Vorgehensweise ist in erster Linie, die eigenen Zielsetzungen zu erreichen, ohne dabei die Beziehung zum Gesprächspartner zu belasten.
Was für die Diplomatie zwischen Staaten zutrifft, gilt in gleicher Weise auch für die Kommunikation im Unternehmen und privaten Umfeld. Wie kann es uns gelingen, keine Partei als Verlierer dastehen zu lassen und die unterschiedlichen Interessen unter einem Hut zu bringen? Wie können wir hart in der Sache sein, jedoch freundlich und verbindlich im Stil?
Das Buch vermittelt uns mit anschaulichen Beispielen und praktischen Tipps, wie wir unser diplomatisches Geschick im Alltag verbessern können. Welche sozialen Kompetenzen dafür nötig sind. Und wie sich Diplomatie ganz konkret in unserer Sprache und in unserem Verhalten ausdrückt. Diplomatie ist die intelligente Alternative zu kraftvollen Machtattitüden mit meist sehr kurzfristigen Erfolgen.

Das Werk beschreibt die Geschichte Roms von Kaiser Trajan bis zur Eroberung Konstantinopels durch die Türken im Jahre 1453. Die darin etablierte Auffassung von der Geschichte Roms als Niedergangsphänomen schuf eine Art historiographischen Archetypus, der bis in unsere Tage fruchtbar geblieben ist. Dichotomie, die es bereits in der Antike gab: Als Erfolgsgeschichte aufgefasst hat sie der Grieche Polybios in seinem Hauptwerk der historiai: Voller Bewunderung stellt er die Ausgewogenheit der römischen Staatsverfassung und die daraus resultierende Stärke Roms heraus. Als Niedergangsgeschichte dagegen fasst sie zu Cäsars Zeiten der Geschichtsschreiber Sallust auf – in der sog.

Unter beiden gegensätzlichen Perspektiven wird gegenwärtig die Rolle der Großmacht USA verhandelt: Ist Amerika eine Macht im Aufstieg, oder sind die USA bereits im Niedergang begriffen? Bei dieser Frage handelt es sich vorwiegend um eine inneramerikanische Debatte, die sich in zwei Lager teilen lässt: in die sog. Parallelen zwischen dem Imperium Romanum und den USA 1. Rom absorbierte wie die USA Menschen verschiedener Nationen und Glaubensrichtungen und verlieh ihnen das Bürgerrecht.

Das seit 1782 bestehende Staatssiegel der USA trägt die programmatische lateinische Inschrift E pluribus unum, eine Formel, die auch auf alle amerikanischen Münzen geprägt ist. Dieser Prozess der zunehmenden Verarmung weiter Schichten zugunsten der Bereicherung einer kleinen Elite an der Spitze der Gesellschaft ist typisch auch für Amerika in den letzten Jahrzehnten geworden. Im Zeitraum von 1970-2000 durchliefen die Vereinigten Staaten einen Prozeß der gesellschaftlichen Polarisierung ähnlich dem in Rom. Rom wie die USA haben in ihren jeweiligen Einflussbereichen einheitliche Maßstäbe in verwaltungstechnischer, ökonomischer und kultureller Hinsicht geschaffen. Dabei lassen sich die von den Römern geschaffenen Infrastrukturen wie das weitverzweigte Straßennetz und das in seiner Schnelligkeit bis zum Aufkommen der Eisenbahn unerreichte Postsystem des cursus publicus mit der weltumspannenden Computertechnik amerikanischer Provenienz wie Microsoft, Apple, Google etc. Wie die Amerikaner heute hatten die Römer die besttrainierte Armee ihrer Zeit, den größten Militärhaushalt und die beste Ausrüstung. Die amerikanischen Militärausgaben machen ein Drittel der Militärausgaben weltweit aus.

Die Gladiatorenspiele des Kolosseums hatten neben ihrer systemaffirmierenden Funktion der Unterhaltung und Ablenkung breiter Massen auch die Aufgabe, nach innen und außen die Kampfbereitschaft, Härte und Unbezwingbarkeit der Römer zu kommunizieren. Eine vergleichbare Funktion scheinen die Fernsehreportagen über US-Militäroperationen und martialische Heldenfilme Hollywoods zu übernehmen, die nicht selten vom Pentagon, dem amerikanischen Verteidigungsministerium, unterstützt werden. Die Straßen waren für Rom zunächst aus militärischen Gründen wichtig. Schnell konnte man Truppen in alle Gebiete des Reichs schicken. Allmählich wurden die Straßen zu wichtigen Handelsrouten. Was ursprünglich eine militärische Innovation war, wurde bald zu ökonomischen Zwecken genutzt. Wie Rom wissen die USA, dass neben der sog.