Horror

Mit Vernunft und Anstand PDF

Lebensanschauung sowie Lebensweise der antiken Kyniker. Im Deutschen wurde der Begriff noch bis zum Beginn des 20. In der heutigen Umgangssprache bezeichnet Zynismus, sowie das abgeleitete Adjektiv zynisch, vor allem eine Haltung, Denk- und Handlungsweise, die durch beißenden Spott geprägt ist und dabei mit Vernunft und Anstand PDF bewusst die Gefühle anderer Personen oder gesellschaftliche Konventionen missachtet.


Författare: Daniel Küchenmeister.

Als Zyniker wurde seit dem 16. Herkunft ist das lateinische Cynicus, abgeleitet aus griech. Zynismus bezeichnete insbesondere in der zweiten Hälfte des 18. Der Begriff entfernte sich seit dem 17.

In seiner Analyse Antike Kyniker und Zynismus in der Gegenwart unterschied Klaus Heinrich 1964 drei Haupttypen des Zynismus. Duden: Das große Wörterbuch der deutschen Sprache 1999, S. Friedrich Kirchner – Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe 1907, online auf textlog. Brockhaus‘ Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Diese Seite wurde zuletzt am 24.

November 2018 um 18:25 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Dieser Artikel wurde auf der Qualitätssicherungsseite des Portals Soziologie eingetragen.

Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Soziologie auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Ehre des Weibes, des Edelmannes, des Handwerkers u. Gegenüber jemandem, dem man sich an Ehre sehr unterlegen fühlt, gibt man sich ehrerbietig. Jemanden ehren bedeutet, ihm eine neue Ehre zuzuerkennen. Das Gegenteil der Ehre ist die Schande. Zusammengefasst kann man Ehre als sozialen Zwang begreifen, den man als Bestandteil seiner eigenen Persönlichkeit begreift und verteidigt. Erst Thomas Hobbes bricht mit diesen antiken und altgermanischen Vorstellungen und ersetzt sie durch eine radikal-amoralische Sichtweise, indem er Ehre als die rein äußerliche Anerkennung der Macht durch andere definiert.

Dieser Betrachtungsweise schließen sich andere Autoren an, wobei die Bewertung dieser Form von Ehre in jüngerer Zeit immer negativer ausfällt. Im Mittelalter galt ere als ein zentraler Begriff der Handlungsmotivation von Personen und literarischen Figuren. Bei der Lösung und Austragung von Streitfällen wurde darauf geachtet, offene Konflikte möglichst zu vermeiden oder zu verschleiern, da ein offener Streit einen Ehrverlust des Widerparts zur Folge haben könnte. Pierre Bourdieu analysiert im Rahmen seiner Feldforschung in der Kabylei das Spiel um Ehre und Ehrverletzung als einen Tauschmechanismus. Der in seiner Ehre Herausgeforderte hat die Wahl, den Austausch weiterzuführen oder abzubrechen. Bricht er ab, so erscheint die Herausforderung als aggressives Verhalten.

Thorstein Veblen geht in seiner Theorie des Friedens davon aus, dass der common man Angriffe auf die Ehre seiner Bezugsgruppe, z. Nation gar nicht mehr zu erkennen vermag und so lange darüber moralisch nicht indigniert ist, wie ihm Experten die Art der Ehrverletzung nicht genauestens erklärt haben. Die keepers of the code mobilisieren so die Massen manipulativ by force of interpretation. Gemäß Ruth Benedicts Unterscheidung zwischen Scham- und Schuldkultur ist der Komplex der Ehre und Ehrverletzung eindeutig in einem schamkulturellen Zusammenhang zu verorten, das heißt, Ehre resultiert aus der Meinung der Anderen, nicht aus eigenem ethischen Verhalten.