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Neuroanatomie PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Dies ist die neuroanatomie PDF Version, die am 20.


Författare: Markus Kipp.
Die Autoren erklären anschaulich die wichtigsten und prüfungsrelevanten funktionellen und anatomischen Zusammenhänge des Zentralen Nervensystems. Das Buch eignet sich daher ideal zum Nachschlagen, Lernen und Verstehen in jeder Lernphase.
Ein übersichtliches, farbkodiertes Layout und durchdacht angeordnete Legenden ermöglichen einen raschen Überblick über den Lernstoff. Die komplexen Zusammenhänge der Neuroanatomie lassen sich mit diesem Konzept daher von Grund auf leicht verständlich erschließen und einprägen.

Homunculus ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Der Begriff des Homunculus hat zudem in der Philosophie und Neurowissenschaft weitere Bedeutungen erhalten. In der Neuroanatomie wird veranschaulichend von einem sensorischen Homunkulus und einem motorischen Homunkulus gesprochen. Diese Homunculi entstehen als epistemische Hilfskonstruktionen, wenn man die Gehirnregionen den Körperteilen zuordnet, für die sie jeweils zuständig sind.

Dort bekommt auch der Begriff des Homunkulus zum ersten Mal seine alchemistische Bedeutung. Paracelsus war ein Arzt, Alchemist und Mystiker des frühen 16. Umgebung abgeleitet, dass auch die Entwicklung des bebrüteten Vogeleies und die Entwicklung des männlichen Samens in der Gebärmutter eine solche Putrefaktion darstelle. Somit ließe sich eine künstliche warm-feuchte Umgebung für das Wachstum eines Lebewesens schaffen. In der Tradition der Alchemie war die Idee der Erzeugung von neuem Leben verbreitet. Organisches Material schien einen Seelenstoff zu enthalten, aus dem man neues, künstliches Leben gestalten könne.

Noch Pierre Borel, der Leibarzt Ludwigs XIV. Dieses Haus Salomons beherrscht durch wissenschaftlichen Fortschritt wunderbare Techniken, unter anderem ist eine starke Modifizierung lebender Organismen möglich. Dabei wird das Motiv des Homunkulus nicht nur verwendet, um einen Fortschrittsoptimismus im Geiste Bacons zum Ausdruck zu bringen. Hamerling einen Professor, der einen Homunkulus schafft. Dieser ist mit seiner Erschaffung allerdings nicht zufrieden, zu klein und schrumpelig sei sein Äußeres.

In seinem weiteren Leben macht der Homunkulus Karriere als Geschäftsmann und Verleger. Er gründet eine Zeitschrift, die für den Abdruck von Gedichten kein Honorar zahlt, sondern ein Honorar fordert. Das Motiv des Homunculus ist unter anderem von Goethe während seiner Arbeit an Faust II zwischen 1825 und 1831, als Idee eines auf chemischem Wege erzeugten Menschen, aufgenommen worden. Es ist möglich, die Idee des Homunkulus durch Goethes Naturphilosophie zu erklären.

Goethe war der Meinung, dass es einen besonderen Lebenssaft gebe, der allen Lebewesen zukomme und organisches und anorganisches Material grundsätzlich voneinander trenne. Man nennt eine solche Position Vitalismus. So ist das Werk im Stillen abgethan. In der Philosophie wird der Begriff des Homunkulus in einer Weise verwendet, die sich vom alchemistischen und literarischen Gebrauch erheblich unterscheidet. Seit der frühen Neuzeit wurde versucht, auch lebendige Organismen als Funktionsgebilde zu betrachten, und damit entstand das Problem, erklären zu müssen, an welcher Stelle eines untersuchten Ablaufs sich das selbstorganisierte Handeln vom fremdorganisierten Funktionieren abgrenze.