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Neutestamentliche Exegese am Beispiel Mt 19,3-12 PDF

Dies ist ein als exzellent neutestamentliche Exegese am Beispiel Mt 19,3-12 PDF Artikel. Petrus und Heiliger Peter sind Weiterleitungen auf diesen Artikel. Der heilige Petrus, Ikone aus dem 6. Simons Historizität wird aufgrund übereinstimmender Angaben in den frühesten Textbestandteilen der Evangelien und archäologischer Funde angenommen.


Författare: Lena Murken.

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie – Biblische Theologie, Note: keine, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden werde ich die Bibelstelle Mt 19,3-12 nach den Methoden der
neutestamentlichen Exegese analysieren.
Mt 19,3-12 behandelt das Scheidungsrecht. Die Pharisäer fragen Jesus, ob man sich
scheiden lassen dürfe, dieser sagt ihnen aber, dass Gott die Menschen
zusammenfügt und man von Gott Zusammengefügtes nicht trennen dürfe, es sei
denn, die Frau habe sich der Hurerei schuldig gemacht.
Die Interpretationsmöglichkeiten des Neuen Testamentes beziehungsweise der Bibel
sind sehr vielfältig, sodass es von großer Bedeutung ist, die Textstellen auf
unterschiedlichste Art zu untersuchen.
Es gibt von einigen Texten mehrere Varianten, viele kommen mehrmals in der Bibel –
oder auch in anderen Schriften – vor. Deshalb ist es als erstes bedeutsam
herauszufinden, welche Variante die Ursprungsvariante ist. Dies ist eines der Ziele
der Textkritik, die ich im nächsten Punkt vorstellen möchte.

Das Neue Testament überliefert jedoch nur wenige als zuverlässig geltende biografische Details über ihn. Spätere Notizen werden vielfach als legendarisch angesehen. Alle Quellen zu Simon Petrus stammen aus der christlichen Überlieferung. Zusätzliche Angaben zu Simon Petrus finden sich vor allem im Ersten Clemensbrief, bei den Kirchenvätern Irenäus und Eusebius wie auch bei Tertullian. Diese Quellen stammen aus dem 2. Apostelakten zu Simon Petrus werden in der Regel als Legenden beurteilt, die weitgehend ahistorische Erzählungen beinhalten.

Archäologische Zeugnisse für eine Petrusverehrung in Rom stammen aus dem 1. Ob sie seinen Aufenthalt und sein Begräbnis dort belegen, ist stark umstritten. 1,1 EU nennen ihn Symeon, eine Gräzisierung der hebräischen Namensform. Auch wird zumeist angenommen, dass ihm der Beiname tatsächlich von Jesus gegeben wurde. Aramäischen, was die besondere Rolle Simons als Wortführer der Erstberufenen hervorheben könnte. Fundament der Kirche sei dann als nachösterliche Umdeutung zu verstehen. Er gehörte zu den ersten Jüngern, die Jesus in seine Nachfolge berief.

Fast alle Überlieferungen berichten über die Zeit seit dieser Berufung, nur wenige über seine Herkunft. Simon hatte einen Bruder namens Andreas, der wohl der Jüngere war, da alle Apostellisten ihn nach ihm nennen. Sie waren Fischer am See Genezareth. Nach Mk 1,16 traf Jesus sie am Seeufer beim Auswerfen ihrer Fischernetze und forderte sie auf, ihm nachzufolgen. Namen seiner Frau erfährt man nicht. Auf dessen Überresten könnten Urchristen eine ihrer ersten Pilgerstätten errichtet haben. Nach Mk 1,31 heilte Jesus Simons Schwiegermutter, worauf diese die Jünger bewirtete.

Eine Ablehnung der Ehe als solche findet sich in den Evangelien jedoch nicht. Jesus seine Antrittspredigt in der Synagoge von Kafarnaum gehalten und seine Schwiegermutter geheilt hatte. Nach Joh 1,44 kamen Petrus und sein Bruder aus Bethsaida. Ob hier der Geburts- oder nur ein früherer Wohnort gemeint ist, bleibt offen. Andreas soll als Jünger Johannes des Täufers Jesus zuerst getroffen, ihn als Messias erkannt und dann seinen Bruder Simon zu ihm geführt haben. Nach allen Evangelien war Simon Petrus im Jüngerkreis eine Führungsfigur.

Jakobus dem Älteren und Johannes zusammen genannt wird. Er gehörte demnach zu den drei Aposteln, die Jesus besonders nahestanden. Er habe also versucht, Jesus von diesem Weg ans Kreuz abzubringen. Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Dieser Vers ist im NT einmalig. Umstritten ist bis heute unter anderem, ob es sich um ein echtes Jesuswort handelt, wann und warum es entstanden ist, woher die einzelnen Ausdrücke stammen und was sie hier bedeuten. An dieses Jesuswort könnte auch Mt 16,18 angelehnt sein, falls es sich um eine nachträgliche Bildung handelt.