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Oberflächenbehandlung von Holz und Holzwerkstoffen PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Als Furnier werden 0,5 bis 8 mm dicke Blätter aus Holz bezeichnet, die durch verschiedene Säge- und Schneideverfahren vom Stamm abgetrennt werden. Das Wort Furnier wurde im 16. Es bezeichnete den Vorgang, weniger wertvolles Holz mit edleren dünnen Holzblättern zu belegen. Oberflächenbehandlung von Holz und Holzwerkstoffen PDF verändert sich die natürliche Farbe des Holzes zum Teil erheblich.


Författare: Peter Böttcher.
Eine erfolgreiche Oberflächenbehandlung von Holz und Holzwerkstoffen im Innen- und Aussenbereich hängt massgeblich vom Trägermaterial, den Anstrichsystemen und den Verarbeitungs- und Nutzungsbedingungen ab. Wichtig ist auch die Vorbereitung des Holzes, seine klimatische oder mechanische Beanspruchung und die Anforderungen an spezielle Bauteile. In diesem Buch werden die genannten Voraussetzungen sowie alle gängigen Methoden der Oberflächenbehandlung mit ihren Vor- und Nachteilen ausführlich, übersichtlich und leicht verständlich dargestellt. Insbesondere werden für den Hand- und Heimwerker geeignete Methoden beschrieben. Eine wertvolle Hilfe auch für Holz verarbeitende Betriebe, Architekten sowie Auszubildende und Studierende der entsprechenden Studiengänge.

Diese Art der Produktion ist der exzentrischen Schälfurnierproduktion sehr ähnlich, wird aber meistens als Messerfurnier vermarktet und verarbeitet. Der Stamm wird hierbei nicht direkt eingespannt, sondern auf einen Drehbalken aus Stahlguss, der die Rotationsachse bildet, die damit außerhalb des Stammes liegt. Dieses wird auch als exzentrisches Messern oder Schälen bezeichnet. Die älteste Herstellungsweise von Furnier ist das Sägen.

Vom Stamm werden die Furnierblätter mit der Säge abgetrennt, in der vorindustriellen Zeit oft mit dem Stamm über einer offenen Grube liegend. Eine Person stand in der Grube, die zweite auf einem Gerüst über dem Stamm, gesägt wurde mit einer Rahmensäge. Da beim Sägen von Furnieren, je nach benutztem Sägeblatt und in Abhängigkeit von der produzierten Furnierstärke ca. Stammes zu Sägemehl und Abfall werden, ist dies eine aufwendige und mit hohem Materialverlust behaftete Methode.

Das gesägte Furnier behält seine helle, natürliche Farbe und wird nicht wie beim Messern durch das oft tagelange Kochen zur Geschmeidigmachung für den Messerprozess farblich stark verändert. Die bei gemesserten Furnieren immer vorhandene Anfälligkeit für Rissbildungen und Brüche, besonders der dem Messer abgewandten Seite, entfällt bei gesägten Furnieren völlig. Viele Hölzer lassen sich durch ihre hohe Härte ab einer bestimmten Stärke nur zu Sägefurnier verarbeiten. So gibt es keine andere Methode, zum Beispiel Palmenholz, Eisenholz oder Schlangenholz zu Furnier zu verarbeiten.