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Ordensleben im Ruhrgebiet PDF

Das Stift Heiligenkreuz liegt ordensleben im Ruhrgebiet PDF der Gemeinde Heiligenkreuz im Bezirk Baden, 15 Kilometer westlich von Wien. Das Dorf Heiligenkreuz entstand und entwickelte sich deutlich später als die Gründungsbauten des mittelalterlichen Klosters, die offensichtlich keine unmittelbaren Vorgänger hatten. Die Siedlung Burgstall bei der Cholerakapelle gehört zu einer Gruppe urzeitlicher Höhensiedlungen, davon einige Castra, im südlichen Wienerwald, deren Bedeutung sie überwiegend der Verarbeitung von Buntmetallen zu verdanken hatten.


Författare: Stefan Pätzold.

BEITRÄGE UND MISCELLEN
Herausgegeben vom Institut für kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen durch Reimund Haas und Jürgen Bärsch

Die ehemalige Höhensiedlung Burgstall steht heute unter Denkmalschutz. Das Kloster wurde 1133 vom hl. Dynastie der Babenberger gestiftet und in der Folge von seinem Sohn und Nachfolger, Leopold IV. Im Jahr 1881 wurde das Neukloster in Wiener Neustadt als unio extinctiva in die Rechtspersönlichkeit des Stiftes Heiligenkreuz übernommen. Vom Zusammenfluss des Sattelbaches und der Schwechat bis Mayerling. In Richtung des sogenannten Mühlweges bis zum Priefamtann und von dort bis zu dem Ort, der Hausruck heißt. Das in der Stiftungsurkunde festgelegte Klostergrundstück befindet sich in einem Gebiet, das im frühen 12.

Jahrhundert als prekäre Ostgrenze des bayrischen Herzogtums galt. Um Rodungen und Wegebau voranzutreiben, lud man Zisterzienser ein, sich dort niederzulassen. Die ursprüngliche Landschenkung entspricht in etwa dem Gebiet der heutigen Gemeinde, inklusive der zugehörigen Ortsrotte Preinsfeld. Diese erste Stiftung zeigte sich als wirtschaftliche Basis des Klosters und seiner ersten Mönchsgemeinschaft zu schwach. Die Mönche hatten um 1206 beschlossen, nach Westungarn auf den Grund des heutigen Schlosses Königshof weiter zu ziehen, um nicht unter Hunger zu leiden. Gut 100 Jahre wurde an den romanischen und gotischen Bauten der ersten Klosteranlage gebaut. Die hochromanische Kirche mit Langhaus, Fassade, Querhaus und dem Ursprungschor konnte bereits 1187, nach etwa 50 Jahren Bautätigkeit, konsekriert werden, um am 31.

Es dauerte ungefähr noch einmal so lange, bis 1240 die gotischen Kloster- und Konventsgebäude, wie der Kapitelsaal, die Fraterie, das Refektorium, das Dormitorium und vor allem der Kreuzgang im Süden der Kirche zur Einweihung bereitstanden. Jahrhunderts war Stift Heiligenkreuz die Grablege praktisch aller Mitglieder aus den Geschlechtern Wildegg und Altenburg. 1642, bereits im Barock, waren die neuen Konventsgebäude, im Süden an den Kreuzgang und die Fraterie anschließend, fertiggestellt. Das Datum 1667 steht für die Inbetriebnahme der Sakristei. Wenige Jahre danach wurde 1674 der barocke Kirchturm abgeschlossen.

1683 wurde das Kloster von Türken überfallen und in Brand gesteckt. Beim Wiederaufbau unter Abt Clemens Scheffer wurde das Stift im Stil des Barock erweitert. Klostergebäude um den großen polygonalen Stiftshof. 1710 wurde der Ausbau der Annakapelle abgeschlossen, der man 1713 auf der anderen Seite des Kapitelsaals die Totenkapelle anfügte. 1729 bis 1730 die Errichtung der Dreifaltigkeitssäule und 1739 des Josefsbrunnens anschlossen. Tätigkeitsfelder galten in der Aufklärung als legitim. 1802 wurde eine philosophisch-theologische Hauslehranstalt gegründet.