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Persönliche Erinnerungen an Robert Hamerling PDF

Weinhebers Werk polarisiert seit jeher Anhänger und Gegner und ist bis heute Gegenstand ästhetischer, weltanschaulicher und politischer Kontroversen. Er wird als gemütvoller Wiener Heimatdichter geschätzt, wurde als Dichterfürst verehrt, war einer der persönliche Erinnerungen an Robert Hamerling PDF Lyriker seiner Zeit, gilt aber auch als prononcierter NS-Poet.


Författare: Peter Rosegger.
Persönliche Erinnerungen an Robert Hamerling ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1891.
Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.

Weinheber war der Sohn eines Fleischhauers und einer Weißnäherin, sein Vater kaufte und vertrieb Vieh entlang des Wienflusses nach Wien. 1918 trat Weinheber aus der katholischen Kirche aus, um als Konfessionsloser die Jüdin Emma Fröhlich heiraten zu können, 1927 wurde er anlässlich seiner zweiten Eheschließung Protestant. Januar 1944 trat Weinheber wieder in die katholische Kirche ein. Weinhebers schriftstellerische Laufbahn begann 1919 mit Beiträgen in der satirisch-humoristischen Zeitschrift Die Muskete. 1920 erschien Weinhebers erster Lyrikband Der einsame Mensch. Wenn Lyrik gesagt wird, soll es Weinheber heißen, Weinheber und Lyrik ein und dasselbe. 42-jährige Weinheber nach eineinhalb Jahrzehnten verbitterten Ringens um öffentliche Anerkennung schlagartig berühmt und zu einem der angesehensten Lyriker seiner Zeit.

Die Lyriksammlung erschien im völkisch-nationalen Adolf Luser-Verlag. Milieu- und Charakterstudien, die teilweise im Wiener Dialekt geschrieben sind. Menschenansammlung vor einem Würstelstand alles vermutet, Revolution, Mord, Diebstahl, wobei sich herausstellt, dass jemand nur Geld wechseln wollte. Mir scheint, es setzt a Gaudi. San zu vü’ Leut, ma kann nix segn. Geh, druck di fiari, trau di! Aha, an Diab ham s’ arretiert.

Sagn S’, Herr, was ist denn do passiert? Bei so wos segn s’ kan Wochmann net, derwei kann ans verblüatn. D’ Rettung steht scho durt ums Eck, beim Wirten. Göl, der durt is der Mörder? Auf d’Pritschen gspannt und urndlich trückert ghört er. Tun S’ da kein Auflauf machen!

Sie, da is nix zum Lachen! 1936 erhielt Weinheber in München den Mozart-Preis der Goethestiftung. Ich bin nun in gewissem Grade zu Namen gekommen. Weinheber in 12 Monatszyklen mit je 7 Gedichten seiner ländlichen Heimat ein Denkmal, der Lyrikband führt durch den bäuerlichen Jahreskreis, die Feste des Kirchenjahres und das ländliche Brauchtum. Das Buch hatte bis 1941 eine Gesamtauflage von 30.